Der Prozess des Jahres

Swift-Attentäter vor Gericht – das droht Beran A.

Der Prozess des Jahres beginnt in Wiener Neustadt. Der mutmaßliche IS-Anhänger Beran A. wird streng bewacht und mit Handfesseln vorgeführt.
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Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.

Staatsanwalt beginnt sein Plädoyer

Der Staatsanwalt meint, die Verzögerung aufgrund technischer Probleme "sei wohl der Vorführeffekt" gewesen und beginnt sein Plädoyer mit einer Erklärung, was der IS überhaupt ist. "In Österreich gab es zwei Anschläge – einen in Wien am 2.11.2020 und einen in Villach. Der Angeklagte war ein großer Bewunderer des Wien-Attentäters."

Mit einer PowerPoint-Präsentation unterstreicht er seinen Vortrag: "Die Vorwürfe gegen die zwei Angeklagten sind im Grunde genommen drei Punkte: Erstens die gemeinsame Planung von Terroranschlägen in Dubai, Istanbul und Mekka. Zweitens der Beitrag zum versuchten Mord von Hasan E., der als Einziger der drei tatsächlich am 11.3.2024 einen Angriff setzte. Drittens das terroristische Reisen."

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