Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
Gegenüber einem hochrangigen IS-Mitglied soll Beran A. seine Pläne berichtet haben, am Handy fand man viele Notizen, die sogar schon Vorstellungen vom Leben als Märtyrer nach dem Tod beinhalteten, bringt der Staatsanwalt Belastendes vor. "Auf einem USB-Stick fanden wir ein 30-minütiges Bekennervideo zu den drei geplanten Terror-Anschlägen, die er "die Sache" nannte."
"Er wollte, dass der IS zurückkommt", fährt der Staatsanwalt fort. "Er schrieb auch seiner Familie, dass er im Paradies auf sie warten werde."