Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
Im November 2023 hätte dann Hasan E. und nicht Beran die Terrorpläne erstmals erwähnt. Er habe auch die Koordinierung vorgenommen. Der Zweitangeklagte Arda K. kannte Beran von früher ebenfalls flüchtig. "Er war in der gleichen Schule wie Beran. Hasan habe die beiden später wieder zueinander gebracht."
"Es ist klar. Mein Mandant ist in vielen Anklagepunkten geständig – was das ganze Taylor Swift Konzert angeht. Und: Er hat viele in Angst und Schrecken gestürzt und wird hier nicht als freier Mann herausgehen. Aber er hat sich nicht an Taten in Mekka beteiligt", schließt Anna Mair ihren Vortrag.