Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
Beran A. gab vor der Richterin an, er sei in Wien geboren und habe mit seiner Familie im zehnten Bezirk gelebt. Im Jahr 2021 sei die Familie nach Ternitz gezogen, da ein Familienmitglied dort Arbeit gefunden habe, um das Pendeln zu vermeiden. Er spreche Albanisch, Deutsch und Englisch und stamme ursprünglich aus einem albanischen Dorf in Nordmazedonien.
In der Mittelschule habe er Arda kennengelernt, zu dem er während der Schulzeit keine besonders gute Beziehung gehabt habe. Im September 2019 habe er in der HAK Hasan kennengelernt, die er jedoch nur ein Jahr lang besucht habe, bevor die Familie nach Ternitz übersiedelt sei. "Ich habe wiederholt, weil ich faul war aber nicht wegen meiner Unwissenheit", erklärt der 21-Jährige.