Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
In der HASCH Neunkirchen musste er die Klasse wiederholen, brach dann ab. Danach wurde er in der Firma, für die auch sein Vater tätig war, eingestellt, machte eine Lehre dort. Ich habe 2,5 Millionen Euro Umsatz gemacht an einem Tag für die Firma", sagt er stolz.
Später wurde er jedoch im Labor eingesetzt. Das habe ihm nicht gefallen. In der Berufsschule haben sich junge Mädchen über ihn lustig gemacht. "Es war eine Belastung für mich, weil ich hatte einen langen Bart und lange Haare und ich musste mich mit diesen Mädchen streitet. Damals war ich schon radikal", gesteht der Angeklagte.