Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
Neben den bisher fixierten Terminen (12., 19., und 21. Mai) soll auch am 28. Mai gegen Beran A. verhandelt werden. Dies verkündete soeben die Richterin. Danach beschäftigte man sich wieder mit dem Weg des Angeklagten zum Märtyrertum.
Hassan habe ihm demnach die Grundlagen des Dschihad beigebracht. "Ich interessierte mich dafür, wieso der Islamische Staat Selbstmord-Attentate als legitim erachtet. Ich habe dann Beweise gesammelt und bin zum Schluss gekommen, dass es erlaubt ist", so Beran A.
Dazu kamen spezielle Google-Suchanfragen wie etwa, ob es in Dubai die Todesstrafe gibt oder was bei einer Schussverletzung passiere. "Das wollte ich so für mich wissen", erklärte Beran A. dieses Inselinteresse.