Am Landesgericht Wiener Neustadt muss sich ab Dienstag 9 Uhr der Hochsicherheitshäftling Beran A. aus Ternitz verantworten. Dem mutmaßlichen IS-Sympathisanten wird vorgeworfen, einen Anschlag auf ein Taylor-Swift-Konzert in Wien geplant zu haben. Durch Hinweise konnte der Terror-Plan des jungen Mannes in letzter Sekunde verhindert werden. Konkret muss sich der 21-Jährige nun wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten. Wegen technischer Pannen wurde der Prozessbeginn um eine halbe Stunde verschoben.
Beran A. spricht nun über Konversationen mit seinen radikalen Freunden. "Wir redeten darüber, wie man mit 200 Leuten Österreich lahmlegen kann." In seiner Moschee in Neunkirchen kam es zum Eklat, dort hieß es intern plötzlich, er sei gefährlich und würde Anschläge planen.
Bis heute fühle sich der Angeklagte ungerecht behandelt und spricht von einem Verrat des Imams. Dieser habe vergeblich versucht, ihm seine Einstellung auszureden.
Doch damals filmte sich Beran A. bereits selbst und sprach davon, dass er durch Dschihad mehr Menschen zum Glauben bringen könnte als nur durch Worte.
"Ihr werdet schon bald sehen, es wird eine Nachricht kommen", hatte er angekündigt. Weiter hieß es in dem Video, welches am 16. Februar 2024 aufgenommen wurde, dass er alles "für Allah" aufgebe.
"Ich habe ein bisschen Geld bei der Bank hinterlassen. Ich mache das alles für Gott", so der Beschuldigte. Seine Schwester solle sich später einen gläubigen Mann suchen, der so sei "wie ich".