Und das im Februar

28. Februar 2019 14:01; Akt: 28.02.2019 15:46 Print

23,7 Grad! Güssing knackt Temperaturrekord

In Güssing (Burgenland) wurde mit 23,7 Grad der österreichische Temperaturrekord für den Monat Februar geknackt.

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Wie die Meteorologen von Ubimet am Donnerstag mitteilten, wurde kurz vor 14 Uhr im burgenländischen Güssing mit 23,7 Grad der österreichische Temperaturrekord für den Monat Februar geknackt.

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Diesen hielt bislang Bruck an der Mur mit 23,6 Grad aus dem Jahre 1960. "Eventuell wird der Rekord sogar noch weiter verbessert", meint Konstantin Brandes. Definitiv wird das gegen 15.30 Uhr bekannt, wenn für gewöhnlich die absoluten Höchstwerte erreicht sind.

Verantwortlich für diese milden Temperaturen ist das Hoch "Frauke", das im Tagesverlauf allerdings langsam abnimmt. Ab Abend nimmt dann der Einfluss einen kleinen Tiefs über der Nordsee zu.

Die wärmsten Orte am Donnerstag

Vorarlberg

1.Feldkirch 20,6 Grad
2.Dornbirn 19,8 Grad
3.Bludenz 19,1 Grad
4.Bregenz 18,3 Grad
5.Fraxern 18,0 Grad

Tirol

1.Innsbruck-Uni 21,5 Grad
2.Innsbruck Kranebitten 20,6 Grad
3.Haiming 20,1 Grad
4.Lienz 20,0 Grad
5.Jenbach 19,8 Grad

Salzburg

1.Salzburg-Freisaal 20,3 Grad
2.Golling 18,9 Grad
3.St. Veit (Pongau) 17,1 Grad
4.St. Johann (Pongau) 17,1 Grad
5.Lofer 16,8 Grad

Oberösterreich

1.Weyer 19,3 Grad
2.Micheldorf 18,9 Grad
3.Altmünster 18,9 Grad
4.Schönau an der Enns 18,8 Grad
5.Kremsmünster 18,7 Grad

Niederösterreich

1.Aspang 20,4 Grad
2.Wiener Neustadt 20,2 Grad
3.Pottschach-Ternitz 20,2 Grad
4.Berndorf 20,2 Grad
5.Waidhofen an der Ybbs 20,0 Grad

Wien

1.Stammersdorf 19,2 Grad
2.Donaufeld 19,0 Grad
3.Hohe Warte 18,7 Grad
4.Innere Stadt 18,7 Grad
5.Mariabrunn 18,2 Grad

Burgenland

1.Güssing 24,2 Grad
2.Lutzmannsburg 22,8 Grad
3.Kleinzicken 22,5 Grad
4.Wörterberg 21,9 Grad
5.Minihof-Liebau 21,9 Grad

Steiermark

1.Deutschlandsberg 24,2 Grad
2.Bad Radkersburg 23,0 Grad
3.Graz-Strassgang 22,9 Grad
4.Fürstenfeld 22,8 Grad
5.Graz-Universität 22,8 Grad

Kärnten

1.Villach 21,9 Grad
2.Ferlach 21,0 Grad
3.Weitensfeld 20,6 Grad
4.Klagenfurt 20,5 Grad
5.Friesach 20,3 Grad

Abkühlung am Wochenende

Mit Beginn des Wochenendes verabschiedet sich das frühlingshafte Wetter wieder. Die Temperaturen sinken, sogar Schnee wird in manchen Regionen erwartet.

So verläuft der Freitag von Vorarlberg bis ins Mostviertel bei zeitweiligem Regen trüb. Schnee fällt oberhalb von 1.100 bis 1.300 m, wobei besonders im Arlberggebiet einige Zentimeter Neuschnee hinzukommen. Im Osten und Süden scheint hingegen zeitweise die Sonne, besonders am Nachmittag sind aber auch hier einzelne Schauer zu erwarten.

Im Donauraum und am Alpenostrand weht lebhafter bis kräftiger Westwind, maximal werden 4 bis 15 Grad erreicht.

(Quelle: Ubimet)

Am Samstag dominieren zunächst überall die Wolken und vom Tiroler Unterland bis zum Wienerwald fällt ein wenig Regen, oberhalb von 600 bis 1.100 m Schnee. Ab Mittag bleibt es hier meist trocken und vor allem im Süden kommt auch die Sonne zum Vorschein. Am Nachmittag zieht im Westen neuer Regen auf, dabei steigt die Schneefallgrenze markant an.

Der anfangs mäßige bis lebhafte West- bis Nordwestwind flaut tagsüber ab, mit 4 bis 13 Grad wird es noch eine Spur kühler.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 28.02.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Was nun, Leugner?

    Gott sei Dank... Und ein unumstößlicher Beleg, dass es keinen Klimawandel gibt...

  • boris godunow am 28.02.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Never mind. It´s only the sunspots

    Unwissende, die weder von Meteorologie und Geophysik, noch von Wissenschaft im allgemeinen etwas verstehen, kennen keinen Unterschied zwischen "Klima" und "Wetter". Aber ein kleines Mosaiksteinchen der Anschauung, dass der Einfluss der 7 Milliarden Menschen, die unseren Planeten übervölkern, die Hauptursache für die Erwärmung der Erdoberfläche darstellt, findet sich in dem Güssinger Temperaturrekord.

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  • boris godunow am 28.02.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Never mind. It´s only the sunspots

    Unwissende, die weder von Meteorologie und Geophysik, noch von Wissenschaft im allgemeinen etwas verstehen, kennen keinen Unterschied zwischen "Klima" und "Wetter". Aber ein kleines Mosaiksteinchen der Anschauung, dass der Einfluss der 7 Milliarden Menschen, die unseren Planeten übervölkern, die Hauptursache für die Erwärmung der Erdoberfläche darstellt, findet sich in dem Güssinger Temperaturrekord.

  • Censorship am 28.02.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Was nun, Leugner?

    Gott sei Dank... Und ein unumstößlicher Beleg, dass es keinen Klimawandel gibt...