Gefahr von Hangrutschungen

01. November 2018 14:58; Akt: 01.11.2018 16:12 Print

Wieder Zivilschutzalarm im Mölltal ausgerufen

In Oberkärnten gilt erneut Zivilschutzalarm. Im Lesach- , Drau und Gailtal regnet es. Jeder Tropfen könnte zu viel sein.

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Das Gail-, Drau-, Lesach- und das Mölltal wurden besonders schwer getroffen. Die Aufräumarbeiten werden durch weiteren Regen erschwert. Starkregen, Hochwasser und Sturm verwüsteten weite Teile des Landes. Das Lesachtal ist weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Hochwasser in Hermagor. Bilder aus Hermagor... Das Bild der Webcam zeigt die aktuelle Lage in Dellach im Drautal ? das Landschaftsbild ist vom Hochwasser gezeichnet. (Quelle: Foto-Webcam.eu) Die Situation in Lavamünd. Das Dach des Zeughauses wurde abgetragen. Das Dach der Festung Hohensalzburg wurde zum Teil abgetragen. ...und für schlimme Schäden gesorgt. Der Sturm hat am Dienstag die Stadt Salzburg erreicht.... In der Stadt wurde Großalarm ausgelöst. Einsatzkräfte in Oberdrauburg. Die Möll und die Drau sind an mehreren Stellen über die Ufer getreten. Das angekündigte Hochwasser ist eingetreten. In Rattendorf wurde Zivilschutzalarm ausgelöst. Die Freiwilligen Helfer stehen im Dauereinsatz. In Rattendorf (Hermagor) mussten zahlreiche Bewohner aus ihren Häusern evakuiert werden. Sie wurden in der Nacht in einem Rüsthaus untergebracht. Der tiefergelegene westliche und nördliche Bereich des Dorfes wurde mit Wasser überflutet. Die Einsatzkräfte retteten in letzter Minute auch die verängstigten Tiere aus den bereits überfluteten Ställen. Auch orkanartiger Sturm sorgte für zahlreiche Schäden. Tausende Haushalte waren ohne Strom. Muren gingen ab. Kärnten in Alarmbereitschaft. Sämtliche Schulen, Kindergärten und Horte bleiben am Dienstag gesperrt. Nach der Sitzung des Landeskoordinationsausschusses in Kärnten haben sich die Einsatzkräfte gewappnet für das Hochwasser gezeigt. Bereits Samstagabend hat der Verbund die Wasserpegel in den Stauseebecken in Edling, Ferlach und im Bereich der Annabrücke auf Niedrigststand gesenkt. Im Bild: Niedriger Pegelstand am Völkermarkter Stausee. "Umgestürzte Bäume, verlegte Bundes- und Landesstraßen, gerissene Stromleitungen und abgedeckte Objekte bestimmen das Einsatzgeschehen", heißt es am Sonntag. Es gibt massive Schäden an Gebäuden, öffentlichen Verkehrswegen und vor allem im Forst. Zahlreiche Dächer wurden vom Sturm abgetragen. Bäume wurden umgerissen. Etwa 190 Florianis standen alleine am Vormittag im Einsatz. Straßen mussten aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt werden. Die Florianis haben alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Häuser wurde abgedeckt, die Freiwilligen Helfer haben alle Hände voll zu tun. Straßen sind zum Teil gesperrt. Die Feuerwehren im Unwetter-Einsatz. In Ferlach haben orkanartige Sturmböen zudem dafür gesorgt, dass zahlreiche Häuser abgedeckt und Bäume umgerissen wurden. Die Stadtgemeinde rät der Bevölkerung, lieber zuhause zu bleiben. Bäume wurden vom Sturm mitgerissen. Zahlreiche Dächer wurden abgetragen. Hochwasser in Kärnten. Seit dem führen Morgen ist die FF Kötschach-Mauthen im Hochwassereinsatz. Starkregen sorgt für Überschwemmungen. Unwetter mit Starkregen und Sturm sorgen Kärnten und Osttirol für Verwüstungen. Aktuelle Abflusssituation an Kärntens Flüssen - Abfluss in m³/s

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Ausgerechnet in den von den letzten Tagen schon enorm vorbelasteten Regionen hat am Donnerstag wieder Regen eingesetzt. Im Bezirk Hermagor – und hier besonders im Lesach-, Drau- und Gailtal – herrscht wieder Unwetter-Alarm. Im Mölltal wurden die Bewohner aufgerufen, zuhause zu bleiben. Hangrutschungen und Hochwasser drohen.

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Insgesamt 19128 Teilnehmer

Bürgermeister der Gemeinde Mörtschach im Mölltal, Richard Unterreiner, rät den Einwohnern zuhause zu bleiben und das Radio einzuschalten. "Bitte zu Hause zu bleiben, das Radio einzuschalten, gefährdete Bereiche meiden und den Anweisungen der Einsatzorganisationen zu folgen", zitiert die "Kleine Zeitung" die Anweisungen.

Auch wenn der Regen aktuell weniger stark ist als die Tage zuvor, so könnte schon jeder Tropfen zu viel sein. Der Boden ist gesättigt, kann nichts mehr aufnehmen. Somit steigt die Gefahr von weiteren Murenabgängen. Das Lesachtal ist nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten, nur Einsatzkräfte können zufahren.

Etwa 50 mm erwartet

"Bis Freitag (02.11.2018) liegen die prognostizierten Niederschlagsmengen im Gailtal und im Oberen Drautal bei 40 bis 50 mm und können in Kammlagen auch darüber liegen. In den Hohen Tauern und den Karawanken werden ca. 30 bis 40 mm erwartet, in den übrigen Landesteilen liegen die Niederschlagsprognosen bei 15 bis 25mm", heißt es auf der Seite der Aktuellen Unwetterwarnungen für Österreich.

Entspannung wohl erst Sonntag

In der Nacht auf Freitag soll sich das Wetter wieder beruhigen. Während die Regenmengen wohl voraussichtlich keine großflächigen Überschwemmungen mehr auslösen, sind aber lokale Vermurungen und Überflutungen aufgrund der gesättigten Böden zu erwarten, so die Wetterexperten.

Besonders gefährdet sind das Hochpustertal, das Lesachtal und das Gailtal.

Allerseelen nochmals Regen

Nach einer Regenpause setzt zu Allerseelen am Abend wieder Regen ein, der aber nur unergiebig ist und bis Samstagfrüh wieder abklingt. Anschließend bleibt es für ein paar Tage lang trocken, somit entspannt sich die Lage nachhaltig.

Flutwarnung für Osttirol und Kärnten

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(red)

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