Ustascha-Gedenkfeier

08. März 2019 22:36; Akt: 08.03.2019 22:36 Print

Kirche verbietet strittige Messe bei Bleiburg-Treff

Die Diözese Gurk-Klagenfurt hat angekündigt, die Messe zur Ustascha-Gedenkfeier heuer nicht abhalten zu wollen. Die kroatische Kirche schäumt.

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Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert. Bei Treffen in Bleiburg, Kärnten, wird des Massakers an mit dem Nazi-Regime verbündeten Ustascha-Kämpfern durch jugoslawische Partisanen gedacht. Dort versammeln sich alljährlich Rechtsextreme aus ganz Europa. Es werden reichlich Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha gezeigt. Seit längerem wird ein Verbot gefordert.

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Auch heuer wollten sich im Mai wieder unzählige Rechtsextreme in Bleiburg in Kärnten versammeln, um dem Massaker von Bleiburg zu gedenken. Tausende mit dem Nazi-Regime verbündete Ustascha-Kämpfer wurden dort 1945 von jugoslawischen Partisanen ermordet.

Das Treffen gilt inzwischen als größte Veranstaltung Rechtsextremer in Europa. Nicht nur zahlreiche Fahnen und Symbole der faschistischen kroatischen Ustascha-Bewegung sind dort alljährlich zu sehen, sondern auch Rechtsextreme aus vielen anderen europäischen Ländern. Kritiker fordern seit langem, das Treffen zu verbieten. Im Vorjahr wurden mehrere Besucher wegen Vergehen nach dem Verbotsgesetz festgenommen.

Kirche schiebt Riegel vor

Jetzt wird der strittigen Gedenkfeier ein Ende gesetzt. Die katholische Kirche in Kärnten wird die Heilige Messer in diesem Jahr nicht abhalten, wie Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger entschieden hat.

Die heilige Messe am Bleiburger Feld sei "Teil einer Veranstaltung, die politisch instrumentalisiert und Teil eines politisch-nationalen Rituals ist, das einer selektiven Wahrnehmung und Deutung von Geschichte dient", heißt es in einer Aussendung von "Kathpress".

Zudem würde das Gesamterscheinungsbild der Veranstaltung am Bleiburger Feld dem Ansehen der katholischen Kirche schaden.

Landeshauptmann erfreut

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) begrüßt diese Entscheidung. "Damit wurde der notwendige und aus meiner persönlichen Sicht richtige Schritt gesetzt, um dem alljährlichen Aufmarsch von Anhängern des verbotenen Ustascha-Regimes und anderen rechtsradikalen Gruppen auf Kärntner Boden, auf österreichischem Staatsgrund, zu unterbinden", so Kaiser in einer Aussendung.

Jetzt gelte es abzuwarten, ob und in welcher Form seitens der Organisatoren und Verantwortlichen die Feierlichkeiten beantragt werden. Das sei laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" bisher noch nicht passiert.

Weiter kündigte Kaiser an "umgehend mit Experten und Behördenvertretern alle Möglichkeiten und die entsprechenden gesetzlichen Handhabungen, die in überwiegendem Ausmaß der Bundesregierung zur Verfügung stehen, sorgfältig (zu) prüfen". Die Aufnahme der Ustascha-Abzeichen in das österreichische Verbotsgesetz war laut Kaiser schon ein erster wichtiger Schritt.

Kroaten schäumen

Wegen der Absage der Gedenkmesse übt die kroatische Bischofskonferenz nun allerdings scharfe Kritik an der Diözese Gurk-Klagenfurt. In einer Mitteilung warfen die Bischöfe der katholischen Kirche in Kärnten "Respektlosigkeit gegenüber den Opfern" vor, wie die APA berichtete.

Die Kroatische Bischofskonferenz bedauerte in einer Stellungnahme die Entscheidung Guggenbergers. Den von ihm angeführten Gründen widerspreche man entschieden und weise sie "zur Gänze zurück".

Der kroatische Parlamentspräsident Gordan Jandrokovic kündigte indes Gespräche mit den Organisatoren der Gedenkfeier an. Die Messe findet unter dem gemeinsamen Ehrenschutz der kroatischen Bischofskonferenz und des kroatischen Parlaments sowie unter Beteiligung hochrangiger Politiker aus Zagreb statt. Außenministerin Marija Pejcinovic Buric lehnte einen Kommentar zur Entscheidung der Diözese laut "Kathpress" ab, betonte aber, dass eine Heilige Messe die "angemessenste" Form sei, der Opfer zu gedenken.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Skorpion am 09.03.2019 02:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wie will man dieses Treffen verhindern?

    Soll ein Riesenaufgebot der Polizei oder gar das Bundesheer eingesetzt werden? Oder beide? Dieses Treffen lässt sich nicht verhindern - und das weiß auch der rote Landeshauptmann Kaiser. Daher hat er ja auch gleich die Bundesregierung als Verantwortliche ins Spiel gebracht. Die bekommt dann den "schwarzen Peter". So einfach funktioniert Hinterlist.

  • RS am 09.03.2019 08:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Es war Zeit...

  • Franz am 09.03.2019 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Symole verbieten

    Warum werden deren Symbole nicht verboten? Hat Herr Strache angst das er dann keine Wähler mehr hat?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz am 09.03.2019 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Symole verbieten

    Warum werden deren Symbole nicht verboten? Hat Herr Strache angst das er dann keine Wähler mehr hat?

  • RS am 09.03.2019 08:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Es war Zeit...

  • Skorpion am 09.03.2019 02:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wie will man dieses Treffen verhindern?

    Soll ein Riesenaufgebot der Polizei oder gar das Bundesheer eingesetzt werden? Oder beide? Dieses Treffen lässt sich nicht verhindern - und das weiß auch der rote Landeshauptmann Kaiser. Daher hat er ja auch gleich die Bundesregierung als Verantwortliche ins Spiel gebracht. Die bekommt dann den "schwarzen Peter". So einfach funktioniert Hinterlist.

  • EU-Patriot am 09.03.2019 00:14 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Sehr gut wurde auch Zeit. Viele Kroaten leben in einer Traumwelt,die glauben tatsächlich sie leben in einen katholisch regierten Europa wo sie sich aufführen können wie sie wollen. Noch dazu tragen viele Halsketten mit Kreuz um sich damit "wichtig" zu machen vor den Einheimischen in den Westlichen Ländern als ob das jemanden interessiert ob man Katholik ist oder nicht.