Österreich

Axt-Killer (33) soll Mörder in Zelle erschlagen haben

Nur knapp sieben Jahre nach einer eiskalten Bluttat soll Johannes O. wieder zugeschlagen haben: Diesmal mit einem Tischbein auf einen Zellengenossen.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:03

Der mutmaßliche Täter hatte seiner Freundin 2010 in Kärnten den Schädel mit einer Axt zertrümmert, das mutmaßliche Opfer (ein Klagenfurter) soll 2015 eine Frau in der Badewanne ertränkt haben.

Die Ermittlungen der Kripo zur Blutnacht in der Justizanstalt Karlau (Stmk.) laufen auf Hochtouren. Der Tote ist ein Häftling (34) aus Klagenfurt, wurde vermutlich im Streit von seinem Landsmann (33) getötet. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des 34-Jährigen feststellen. Ein dritter Mann war auch in der Zelle, unklar ist aber noch dessen Rolle.

Nach jetzigem Stand der Erhebungen soll Johannes O. (33) mit einem Tischbein seinen Rivalen erschlagen haben. Der jetzt 33-Jährige war schon vor sieben Jahren in den Schlagzeilen: Er hatte seiner Freundin, Mutter eines Babys, mit einer Axt den Schädel gespalten. Grund: Sie nannte den arbeitslosen Heilmasseur mit Spiel- und Suchtmittelproblem einen "Versager". Als sich die Frau dann über die Waschmaschine beugte, schlug er von hinten zu. Im März 2011 fasste er dafür 18 Jahre Haft wegen Mordes aus.

Jetzt soll der Gewalttäter erneut zugeschlagen haben - für ihn gilt allerdings die Unschuldsvermutung.

Übrigens: Das Opfer hatte auch 18 Jahre wegen Mordes ausgefasst. (Lie)

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