Neues Studienjahr beginnt

30. September 2018 10:46; Akt: 30.09.2018 10:46 Print

Das ändert sich ab sofort für unsere Studenten

Mit dem 1. Oktober beginnt das neue Studienjahr. Dieses bringt einige Änderungen – allen voran für arbeitende Langzeitstudenten.

Die Universität Wien. (Bild: Helmut Graf, Archiv)

Die Universität Wien. (Bild: Helmut Graf, Archiv)

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Berufstätige Universitätsstudenten, die um mehr als zwei Semester länger als die Mindeststudienzeit brauchen, müssen ab dem neuen Semester Studiengebühren zahlen. Etwa 23.000 Personen sollen Schätzungen zufolge davon betroffen sein. Der Verfassungsgerichtshof hatte die Befreiung von den Gebühren, die bislang galt, aufgehoben.

Umfrage
Sollten Berufstätige von Studiengebühren befreit sein?
52 %
2 %
46 %
Insgesamt 204 Teilnehmer

Die Universitäten wollen Stipendien als eine Art Ersatzlösung zum Ausgleich anbieten. Die genaue Ausgestaltung obliegt den einzelnen Unis, ist bisher aber nur von wenigen konkret festgelegt worden.

Die Studiengebühren betragen aktuell 363,36 Euro pro Semester. Studenten, die ihr Studium innerhalb der Regelstudienzeit plus zwei Toleranzsemester pro Abschnitt abgeschlossen haben, sind von den Gebühren befreit. Das galt bisher auch für Berufstätige, ab dem 1. Oktober nun nicht mehr.

Einheitliche Personen-ID

Auch neu im Wintersemester 2018/19 ist, dass alle vier Hochschulbereiche – öffentliche Unis, Pädagogische Hochschulen, Fachhochschulen und Privatuniversitäten – nun ein einheitliches Matrikelnummernsystem verwenden. Das heißt, dass Studenten, die an mehreren Unis inskribiert sind, künftig nur noch eine Matrikelnummer erhalten – egal an wie vielen Unis sie gemeldet sind.

Im Fachhochschulbereich gibt es heuer übrigens insgesamt 450 neue Anfänger-Studienplätze für 16 neue Studiengänge. In den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wurden die Plätze zudem aufgestockt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 30.09.2018 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Studiengebühren...

    ...führen hoffentlich zu einer Verbesserung der Situation an heimischen Universitäten, im neuen QS University Ranking 2019 ist die Uni Wien von Platz 154 im Vorjahr weiter auf Platz 175 abgerutscht. Was dort so für Akademiker herauskommen - darüber kann man sich ja echt nur wundern.

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  • Habakuk am 30.09.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Vollkommen richtig!

    Wer auf Kosten der Allgemeinheit studieren möchte, hat sich auch an Zeitvorgaben zu halten. Ende des "dolce vita", Ende der Demo-Tage, Ende der Freifahrten,Ende der Befreiungen, usw.

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  • Bruno Bär am 30.09.2018 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Studiengebühren für Alle

    Studiengebühren gehören von allen abverlangt. So wird von Anfang an vermieden, dass manche nur studieren, weil sie sonst nichts finden. Außerdem könnte man die Studierenden aus den EU Staaten auch zur Kasse bieten.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fass ohne Boden am 30.09.2018 21:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ungerecht

    Mann darf aber nicht vergessen, dass manche neben einen Vollzeit Job studieren und nicht wie ein vollzeit Student die Zeit hat zu lerne oder die gleiche Leistung erbringen kann. Jemand der 40 Stunden arbeitet fällt auch liegt auch niemanden auf der Tasche.....

    • Jörg am 01.10.2018 01:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fass ohne Boden

      Wenn einem das studieren nicht so wichtig ist, wir brauchen auch Staplerfahrer Regalbetreuer Putzkräfte usw

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  • PeterKarl am 30.09.2018 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin für freies Studium für alle!

    Einen Vorschuss, denn sie dann zurück zu zahlen haben.

    • Penelope am 30.09.2018 22:17 Report Diesen Beitrag melden

      @PeterKarl

      Man sollte für alle Studienrichtungen aber entsprechende Aufnahmetests oder zumindest Numerus-Clausus einführen... und Langzeitstudien jenseits der 10 Jahre sollten nur für Berufstätige möglich sein. Wir haben aktuell Österreichweit etwa 300.000 (!!) Studenten, die z.T. auch mit Abschluss kaum Jobs in AT finden werden, dafür aber einen enormen Facharbeitermangel.

    • Michi am 01.10.2018 06:03 Report Diesen Beitrag melden

      @PeterKarl

      Ich bin dafür, dass jegliche Sozialhilfe nur ein zinsenloser Kredit ist, der zurückzuzahlen ist.

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  • Nil am 30.09.2018 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeit wirds

    Diese Hobbystudenten Gehören ordentlich zur Kasser gebeten. Sie machen sich auf die Kosten der Steuerzahler ein schönes Leben. Das sind in meinen Augen Sozialschmarotzer die denn Staat schamlos ausnützen. Jetzt ist Schluss mit sämtlichen Sozialleistungen, also studieren in der Zeitvorgabe oder Arbeiten.

    • herr Gscheit am 30.09.2018 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nil

      Einer der nebenbei Arbeitet manche sogar mehr als 40 Stunden wie zb. bei der Exekutive wo ist der ein sozialschmarozer..... ojeee

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  • Bruno Bär am 30.09.2018 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Studiengebühren für Alle

    Studiengebühren gehören von allen abverlangt. So wird von Anfang an vermieden, dass manche nur studieren, weil sie sonst nichts finden. Außerdem könnte man die Studierenden aus den EU Staaten auch zur Kasse bieten.

  • Penelope am 30.09.2018 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Studiengebühren...

    ...führen hoffentlich zu einer Verbesserung der Situation an heimischen Universitäten, im neuen QS University Ranking 2019 ist die Uni Wien von Platz 154 im Vorjahr weiter auf Platz 175 abgerutscht. Was dort so für Akademiker herauskommen - darüber kann man sich ja echt nur wundern.

    • Johannes am 30.09.2018 18:52 Report Diesen Beitrag melden

      Man merkts schon am Arbeitsmarkt

      Jup, darf mit solchen arbeiten, Uni würd ich das nicht mehr nennen! Ist aber egal, auch die Schulen sind dank Invasion gelähmt, was das für die Zukunft Ö bedeutet kann man sich vorstellen. Ich breche meine Zelte ab und gehe in den Osten, sobald ich genug auf dem Konto habe...

    • Penelope am 30.09.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Johannes

      Wenn du das vorhast solltest du das besser nicht herausposaunen sondern still und leise tun - der Teufel schläft nie... meiner Jungfamilie wurde auch trotz konkreter Gefahr für Leib und Leben (Schussattentat im Sommer 2016) von gewissen "Rechtsorganen" der Republik menschenrechtswidrig die Verfügungsgewalt über unser Eigentum entzogen, sonst wären wir schon seit Sommer 2015 hier weg (wie auch justizeigene Stellen und andere Behörden eindringlich angeraten haben)...

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