Enorme Unwetterschäden

05. Juni 2018 22:02; Akt: 05.06.2018 22:03 Print

Wohnhaus fängt nach Blitzeinschlag Feuer

Im Zuge eines Unwetters schlug am Dienstagabend ein Blitz in ein Wohnhaus in Kärnten ein und verursachte einen Brand.

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Am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr schlug im Wohnhaus eines 37-jährigen Mannes in der Gemeinde Arriach (Bezirk Villach) im Firstbereich des Daches ein Blitz ein.

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"Vom Hausbesitzer wurde wahrgenommen wie der Blitz auf der gegenüberliegenden Hausseite das Objekt wieder verlassen hat", teilt die Polizei mit. Als der 37-Jährige nach dem Rechten schaute, bemerkte er, dass das Dach in Brand geraten war. Er alarmierte sofort die Feuerwehr.

Die FF Arriach, Laastadt, Afritz am See, Winklern/Einöde und Treffen rückten an und konnten den Brand zum Glück rasch löschen. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens steht derzeit noch nicht fest. Verletzt wurde dabei niemand.

Hohe Unwetterschäden

In den vergangenen Tagen hatten die Florianis ohnehin genug zu tun, um nach den kräftigen Gewittern aufzuräumen. Im Bezirk St. Veit an der Glan wütenden am Dienstag wieder schwere Unwetter.


Auch am Montag gab es Gewitter mit Starkregen. Im Bezirk Spittal/Drau trat der Feldbach im Bereich Untertweng über das Ufer und überflutete die Millstätter Bundesstraße. Außerdem kam es im Bereich Obertweng, Kaning und Laufenberg zu einigen kleineren Murenabgängen und zahlreiche überflutete Keller mussten von den Florianis ausgepumpt werden.

+++ Unwetter hinterlassen Schäden in Millionenhöhe +++

Katastrophenalarm: Hangrutsch traf Wohnhaus

Besonders angespannt ist die Lage auch im steirischen Sankt Lorenzen am Wechsel und in Waldbach-Mönichwald. Dort musste nach den Unwettern am Montag sogar Katastrophenalarm ausgerufen werden.

In der Ortschaft Festenburg mussten Menschen evakuiert werden, sieben Häuser waren stundelang von der Außenwelt abgeschnitten. "Ich bin seit 32 Jahren bei der Feuerwehr. Aber so etwas habe ich noch nicht miterlebt in diesem Ausmaß", so Einsatzleiter der Feuerwehr St. Lorenzen, Thomas Almer. Die Schwarze Lafnitz führt nach wie vor Hochwasser. Eine Familie hat es besonders hart getroffen: Ein Hang ist direkt in die Küche eines Wohnhauses gerutscht.

Keine Besserung in Sicht

In der Nacht auf Mittwoch sollten die Niederschläge überall abklingen. Der Mittwoch hat keine grundlegende Wetteränderung zu bieten. Meist scheint von Beginn an die Sonne, etwaige Restwolken lösen sich noch am Vormittag auf. Mit der Sonne entstehen dann aber wieder viele Quellwolken und am Nachmittag gehen teils kräftige Schauer und Gewitter nieder.

Dasselbe gilt für Donnerstag: Das wechselhafte Sommerwetter bliebt erhalten und am Nachmittag steigt die Gewittergefahr wieder an.

Wetter-Prognose KW23, 4. bis 8. Juni

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(red)

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