Sankt Pölten

12. Oktober 2018 08:00; Akt: 15.10.2018 11:07 Print

18-Jähriger dealte in Park direkt vor Polizisten

Direkt vor uniformierten Beamten verkaufte ein 18-Jähriger Drogen im Sparkassenpark in St. Pölten und wanderte in die Justizanstalt. Der Park könnte demnächst eine Schutzzone werden.

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Früher kamen Besucher gerne in den Sparkassenpark um sich am gepflegten Gras der grünen Oase mitten in der City der Landeshauptstadt zu erfreuen, in der letzten Zeit und Gegenwart huschen vermehrt dubiose Gestalten in Kapuzenpullis auf der Suche nach berauschendem „Gras“ durch das Areal der Privatstiftung Sparkasse NÖ.

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Festnahme am Mittwoch

Am Mittwoch patrouillierte eine Exekutivstreife von der Polizeistation Bahnhof durch den Park, ertappte dabei einen 18-Jährigen, der wenige Meter neben den Beamten in Uniform ungeniert Cannabis verkaufte. Der Mann aus Pakistan verkaufte einem Georgier (21) ein Säckchen mit 1 Gramm Cannabis. Im Bunker des 18-Jährigen fanden die Beamten weitere 13 Gramm Rauschgift. Die Polizisten nahmen den jungen Mann aus Pakistan fest, er wurde laut Staatsanwalt Karl Fischer in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Zuletzt war der Sparkassenpark immer wieder negativ in die Schlagzeilen gerückt. Über eine zweite Schutzzone (Anm.: eine gibt es bereits am Bahnhof) wird derzeit in St. Pölten nachgedacht und debattiert („Heute“ berichtete).

Beamter: "Längst Hotspot"

Ein Beamter: „Auch wenn versucht wird, die Sache zu verniedlichen, der Sparkassenpark ist längst zu einem Hotspot für Kleinkriminelle geworden.“

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Andreas Kors am 12.10.2018 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Park

    Stimmt, war mal netter Park (optisch übrigens noch immer), heute viele windschiefe Gestalten ... ich will da gar keine Ursachenforschung betreiben, aber es ist leider Fakt.

    einklappen einklappen
  • Tim Braverman am 12.10.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    einfach clever !

    die wissen zwar nicht, welche Sprache man in Österreich spricht, daß ihnen die Polizei aber nix anhaben kann wissens ganz genau die Herren...

  • Herbert am 13.10.2018 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schutzzonen??

    Das Verbrechen wird verwaltet statt bekämpft (alle abschieben, Grenzsicherung...)

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Herbert am 13.10.2018 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schutzzonen??

    Das Verbrechen wird verwaltet statt bekämpft (alle abschieben, Grenzsicherung...)

  • Patrick am 12.10.2018 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wo lebts ihr?

    WIE kann man sich in Niederösterreich nicht sicher fühlen? Lebts alle in wiener neustadt in da herrengasse oder in neunkirchen im stadtpark XD? Bei uns nördlich vo wien passiert es ganze jahr über so gut wie nix..

    • RTH am 15.10.2018 11:39 Report Diesen Beitrag melden

      Das frag ich mich auch

      In St.Pölten passiert a nix. Aber wenn ein 18jähriger Drogen verkauft wirft das scheinbar wieder mal die Sicherheitsfrage auf und alle gehn auf die Palme. Is ja auch echt unsicher. Am ende zwingt er es noch jemandem auf und der/die PassantIn muss sich dann zudröhnen

    • Thomas am 15.10.2018 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Sicherheitsfrage

      Scheinbar muss die Sicherheitsfrage die Drogendealer unter den Heute-LeserInnen angehen... anders kann ich persönlich keinen Zusammenhang herstellen. Die fühlen sich beim Lesen dieses Artikels unsicher, aus Angst geschnappt zu werden. Jeder andere Bürger NÖs braucht nicht verängstigt sein.

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  • Tim Braverman am 12.10.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    einfach clever !

    die wissen zwar nicht, welche Sprache man in Österreich spricht, daß ihnen die Polizei aber nix anhaben kann wissens ganz genau die Herren...

  • Andreas Kors am 12.10.2018 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Park

    Stimmt, war mal netter Park (optisch übrigens noch immer), heute viele windschiefe Gestalten ... ich will da gar keine Ursachenforschung betreiben, aber es ist leider Fakt.

    • Jean Claude J. am 12.10.2018 20:18 Report Diesen Beitrag melden

      windschiefe Gestalt, meinst den EU-Chef?

      Leg dir keinen Zwang auf, betreib Ursachenforschung, wenn dir danach ist. Aber Nobelpreis wirst für die Forschungsergebnisse keinen kriegen, und schon gar nicht den Friedensnobelpreis. Den vom Schweden Alfred Nobel gestifteten Preis gibts nämlich nur für Neuerungen, und neu ist das nicht gerade.

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