Bezirksgericht Baden

15. März 2018 09:56; Akt: 15.03.2018 10:48 Print

Audimax-Störaktion: 17 "Identitäre" vor Gericht

Weil sie bei einer Theateraufführung in der Uni Wien die Bühne stürmten, müssen sich 17 "Identitäre" in Baden verantworten.

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Im Jahr 2016 sorgten Anhänger der rechtsextremen "Identitären Bewegung" auf der Hauptuni Wien für einen Eklat, als sie die Aufführung des Jelinek-Stücks "Die Schutzbefohlenen" durch Flüchtlinge störten. Sie stürmten die Bühne, dabei soll es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Am Donnerstag fand der zweite Prozesstag in Baden statt.

Die 17 Angeklagten müssen sich wegen Verhinderung bzw. Störung einer Versammlung sowie teilweise wegen Körperverletzung verantworten. Der Prozess findet in Baden statt, weil einer der Angeklagten zum Tatzeitpunkt minderjährig und in Baden gemeldet war.

Zuerst Zeugenaussagen, dann Urteil erwartet

Für heute wird das Urteil erwartet. Zunächst werden allerdings noch letzte Zeugen einvernommen. Auch anwesend sind Vertreter der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH). Die Studentenvertretung hatte die Theateraufführung damals veranstaltet.

Die ÖH ist am Prozess privatbeteiligt, da deren damalige Vorsitzende Karin Stanger Körperverletzung gegen den "Identitären"-Sprecher Martin Sellner geltend machte, wie die ÖH auf Twitter erklärte.



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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Günther Prien am 15.03.2018 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Na genau !

    17 Österreicher kommen wegen einer Störaktion vor Gericht, genauso viel afghanische Stecher, Treter und Schläger bekommen für ihre Verbrechen die Anzeige auf freiem Fuß....

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  • Maverick am 15.03.2018 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichbehandlung? Fehlanzeige

    Wegen so an Schas gibts a Gerichtsverhandlung? Bei tätlicher Androhung oder Ausführung von Vergewaltigung, Nötigung und Ähnlichem unserer Neubürger wird das Verfahren eingestellt? In unserem Staate läuft einiges schief. Diese Linksjustiz muss endlich zur Räson gebracht werden.

  • SockenRambo am 15.03.2018 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Nacht...

    Eine Störaktion wird vor Gericht verhandelt? Wahnsinn.. klar das man dann keine Zeit für Messerstecher und Mörder hat! Und die angebliche Körperverletzung.. sehr unglaubwürdig das sie auf die Bühne gehen und dann eine Frau körperlich attackieren!!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • eine Idee am 19.03.2018 21:41 Report Diesen Beitrag melden

    auch bei blauen Parteitagen?

    beddeutet das jetzt, dass man auch FPÖ-Parteitage mit derartigen Aktionen ungestraft sprengen kann und das ist dann rechtmäßig? Echt gut. Da werden sich doch ein paar guppen finden. Wenn dann 4 oder 5 mal an einem Parteitag der Blauen zu einer solchen Störung und Unterbrechung kommt, wäre das sicher hilfreich.

  • coyote am 17.03.2018 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht rechtsextrem,

    aber extrem Recht haben sie!

  • Rudi am 17.03.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Medienjustiz

    Freigesprochen, aber weiter tagelang am Medienpranger.

  • Paolo am 16.03.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Bitte

    Alle 17 sind freigesprochen. Heute versteckt diesen Artikel - ein Schelm, wer Schlechtes dazu denkt. Generell begrüße ich gewaltfreie und aktionistische Meinungsäußerungen. Gerade in einer Demokratie und vor allem von Studierenden sollten Diskussionen und unterschiedliche Standpunkte kein Problem darstellen. Eine Seite ist heutzutage dazu nicht bereit und agiert mit Gewalt. Das sollten die Medien einmal problematisieren.

    • Kritischer Geist am 16.03.2018 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      @Paolo

      Heute berichtet wenigstens darüber, der ORF kehrt den Freispruch einfach unter den Teppich. Und das, obwohl kurz nach der Aktion vorsätzlich der Eindruck vermittelt wurde, es wäre zu Straftaten bekommen. Die linke Volkserziehung durch die Medien lässt sich damit erklären, dass 80 % aller Journalisten im deutschsprachigen Raum linke oder linksextreme Parteien wählen.

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  • zimbo am 16.03.2018 06:47 Report Diesen Beitrag melden

    DÖW und ÕH

    Mehrere Personen aus dem Publikum sowie die performenden Flüchtlinge sollen geschlagen, gestoßen und verletzt worden sein. Die laut DÖW neofaschistischen Gewalttäter_innen machten dabei keinen Unterschied zwischen Erwachsenen, Schwangeren oder Kindern, die unter den Schauspieler_innen waren, hieß es in einer Aussendung.

    • Kritischer Geist am 16.03.2018 09:12 Report Diesen Beitrag melden

      @zimbo

      Sie sollten ganz vorsichtig sein! Denn der Vorwurf einer strafbaren Handlung, der seitens eines Gerichtes widerlegt wurde, stellt selbst einen strafbaren Tatbestand dar. Es wurde gestern eindeutig bewiesen, dass Ihre Behauptungen nicht das geringste mit der Realität zu tun haben. Hören Sie also auf, hier Fake News zu verbreiten!

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