Waidhofen/Thaya

10. März 2019 14:00; Akt: 10.03.2019 13:52 Print

Bub lehnte Gras ab: Dealer bedrohten ihn mit Messer

Drei Asylwerber (22, 23 und 31 Jahre alt) sollen im Waidhofner Stadtpark einen 15-Jährigen bedroht und versucht haben, ihn auszurauben.

Der Stadtpark in Waidhofen. (Bild: Wikipedia/Kwerdenker [CC BY-SA 3.0]                            )

Der Stadtpark in Waidhofen. (Bild: Wikipedia/Kwerdenker [CC BY-SA 3.0] )

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Bereits im September sollen drei junge Männer im Stadtpark von Waidhofen an der Thaya versucht haben, einen 15-Jährigen zum Kauf von Drogen zu zwingen. Am helllichten Tag hatten sie dem Burschen Gras angeboten, der lehnte ab, woraufhin die Situation eskaliert sein dürfte.

Der Haupttäter, ein 22-jähriger Syrer, soll ein Klappmesser aus der Tasche geholt haben, während seine beiden Komplizen, sein Bruder (23) und ein 31-jähriger Iraker, den 15-Jährigen mit Gewalt zu Boden drückten.

Messer an die Brust

Der 22-Jährige soll dem Burschen das Messer dann an die Brust gedrückt und ihn erneut aufgefordert haben, Drogen zu kaufen oder ihm 50 Euro zu geben, sonst werde "etwas Schlimmes passieren". Kurz darauf betrat ein fremder Mann den Stadtpark, woraufhin das Trio vom Opfer abließ. Der 15-Jährige erlitt leichte Blutergüsse, musste aber nicht ärztlich behandelt werden.

Opfer und Haupttäter dürften bereits zuvor Bekanntschaft miteinander gemacht haben. Der Syrer hatte dem Burschen einige Tage vor dem Zwischenfall im Stadtpark via Whatsapp ein Video geschickt, in dem er vor dessen Wohnadresse mit einem Messer herumfuchtelt und in die Kamera sagt: "... ich zerficke dich, Amina Koyim". Der 15-Jährige erstattete in beiden Fällen Anzeige bei der Polizei, dieser liegt auch das Video vor.

Viele Anklagepunkte

Nachdem nun der Abschlussbericht zum Vorfall fertiggestellt wurde, wird sich das Trio vor Gericht wegen versuchten Raubes verantworten müssen. Beim Haupttäter kommt auch gefährliche Drohung und der Verstoß gegen das Suchtmittelgesetz dazu.

Der 22-jährige Asylwerber sitzt bereits seit Dezember im Gefängnis. Über den Mann wurde in einem anderen Fall U-Haft verhängt. Er wird demnach auch der geschlechtlichen Nötigung, des sexuellen Missbrauchs Unmündiger und der sexuellen Belästigung verdächtigt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Warum Nur am 10.03.2019 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    Nur eine Frage:

    Warum sind die noch immer hier?

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  • Magda Krämer am 10.03.2019 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    Das Maß ist aber sowas von voll!

    "Er wird demnach auch der geschlechtlichen Nötigung, des sexuellen Missbrauchs Unmündiger und der sexuellen Belästigung verdächtigt. " Viele dieser jungen Testosteron gesteuerten Neubürger scheinen Probleme mit ihrer Sexualität zu haben. Was machen die Zuhause? Da dürfen sie auch nicht über ihre Kumpels, geschweige denn, die jungfr. Mädchen herfallen. Ziegen f.....?

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  • Sandra am 10.03.2019 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na sehr toll

    Gratulation, und da muss noch darüber entschieden werden ob ser bleiben darf ? Ich hoffe nicht !!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mama Renate am 10.03.2019 19:44 Report Diesen Beitrag melden

    Für Kindervergifter Steuern bezahlen?

    Unsere Regierung ist sich nicht zu gut dazu, dass wir uns für die Vergifter unserer Kinder bucklig arbeiten. Vielen Dank! Da muß es doch mindestens einen Flug pro Tag geben, mit dem solche Leute aus Österreich entfernt werden. Wir haben keine Schengen-Außengrenze, also machen und nicht daherplaudern.

    • Wm am 10.03.2019 19:57 Report Diesen Beitrag melden

      Wm

      Liebe mama was wählen sie. Somit Konsequenzen spüren. Mehr ist nicht mehr zu sagen

    • Altwien am 10.03.2019 21:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Mama Renate

      Strache ist ja nur noch mit Papamonat beschäftigt und Kurz mit Pfötchen geben! Der einzige der noch arbeitet ist Kickl und dem werden von der Opposition keine Steine, sondern Felsen in den Weg gelegt!

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  • ChakaZulu am 10.03.2019 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Das Maß ist übervoll

    Sicherheitshaft schön und gut, aber Abschiebung wäre zielführender. Wir haben schon viel zu viele von denen in unserem Land und niemand will sie hier mehr sehen.

  • Leo am 10.03.2019 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Justiz

    Wird dann sicher wieder für die U-Haft entschädigt und Darf weiter gratis hier wohnen und wird für seine Bereicherung hier bezahlt -....

  • Micky Mau am 10.03.2019 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wir müssen das schaffen!

    Denn nach Syrien zum rechtmäßigen Präsidenten wird er ja leider nicht abgeschoben. Dort kriegt er nämlich, was ihm zusteht.

  • TantePolly am 10.03.2019 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Aber Rendi_Wagner ist aus

    partei-taktischen Gründen gegen eine Sicherheitsverwahrung zum Schutz der Bevölkerung.

    • *666* am 10.03.2019 17:05 Report Diesen Beitrag melden

      Sicherheitsverwahrung

      Rendi-Wagner, bzw. die ganze Opposition sollen endlich den Trutzwinkel verlassen und sich um die österreichische Bevölkerung kümmern, hoffentlich denken die Wähler zukünftig an dieses Fehlverhalten!

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