NÖ-Wahl

09. Januar 2018 11:29; Akt: 09.01.2018 16:58 Print

Diese Idee steckt hinter den bunten SPÖ-Plakaten

Über die Wahlplakate der SPÖ wird in NÖ viel gesprochen, für die auffällige Kampagne haben die Roten bislang viel Lob aber auch Kritik bekommen.

Alle Sujets im Schnelldurchlauf.
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Sicher ist, die SPÖ NÖ hat die farbenfrohste Kampagne aller Parteien für die Landtagswahl 2018. Eine der buntesten, die es überhaupt je in Österreich gab. Bei der Präsentation am Dienstag in St. Pölten gaben Landesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller und Wahlkampfmanager Wolfgang Kocevar einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

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Die auffällige Kampagne wurde gewählt, um Spitzenkandidat Franz Schnabl möglichst schnell bekannt zu machen. „Er ist zwar ein Ur-Niederösterreicher, aber ein Quereinsteiger in der Politik. Bis vor wenigen Monaten war er den meisten Niederösterreichern völlig unbekannt“, erklärt Hundsmüller.

Kampagne in aller Munde

Das sei bislang gelungen. „Es wird darüber gesprochen. Unser Kandidat wurde binnen kürzester Zeit bekannt gemacht.“ Konzipiert wurde die Kampagne von derselben Agentur, die bereits in St. Pölten und Krems Wahlsiege für die Roten einfuhr. Dass man auf Landesebene nicht gewinnen wird, ist bei der SPÖ NÖ aber allen klar. Viel mehr will man sich als zweite Kraft hinter der VPNÖ positionieren.

Auf den Plakaten findet sich das in abgewandelten Formen des Slogans „NÖ braucht eine zweite Meinung“ immer wieder. Das zweite Kernthema der Sozialdemokraten im Wahlkampf ist „Spaß an ernsthafter Politik“. Es gehe darum, den Menschen zu vermitteln, dass man den Job gerne mache und Freude daran habe zu helfen, so Kocevar.

Getragen wird die Kampagne vor allem vom Plakatwahlkampf. 280 verschiedene und großteils sehr bunte Motive wurden über das Bundesland verteilt aufgehängt. Dazu kommen zahlreiche regionale Sujets auf denen Schnabl mit Bürgermeistern und den Spitzenkandidaten herumalbert.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bernadogui am 09.01.2018 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Quereinsteiger?

    Franz Schnabl ist ein politischer Quereinsteiger? Und ich dachte er war schon mal roter Innenminister. Aber wahrscheinlich irre ich mich

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  • Hans am 09.01.2018 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Das Thema heißt "Zweite Meinung"

    Das Hauptthema der SPÖ im Wahlkampf ist "Die zweite Meinung". Es ist ein gutes und richtiges Thema. Im Gegensatz zu ihren Genossen in Deutschland, bei dem sogar österreichische Facebook-Posts und YT Videos vom neuen Zensurgesetz betroffen sind (was den Deutschen gar nicht zusteht!!!), geht die SPÖ zur deutschen SPD mit dem Thema "Zweite Meinung" in Konfrontation. Der Schwerpunkt Meinungsfreiheit ist heute essenziell für die Demokratie in ganz Europa, weil gerade Linke diese abschaffen wollen. Ich hoffe, dass die Sozialdemokraten das Thema ernst meinen, allein mir fehlt der Glaube.

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  • H.Langer am 09.01.2018 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Humanic Franz

    Sichtlich ist der Werbemanager bei Humanic in die Schule gegangen. Erinnert fatal an deren Franz, nur war der progressiver.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ich halt am 24.01.2018 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Unterhaltsam und neu

    Eine geniale Idee, die zum Lachen bringt und zeigt, dass Politik noch so viel mehr ist. Persönlich und vor allem authentisch zeigt sich der Spitzenkandidat der SPÖ Franz Schnabl und sorgt nicht nur für ein kleines Schmunzeln, sondern macht zudem neugierig. Eine tolle Aktionen von der man gerne mehr sehen kann, denn etwas Neues ist doch immer spannend ;)

  • Farbe? am 12.01.2018 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    gestern

    Diese seltsamen düsteren SW-Bilder vom Herrn Schnabl auf Sprüchen die für Frauen und Familie werben gefallen mir persönlich überhaupt nicht! ... das hat sowas ... naja ....

  • Reinhold Sulz am 11.01.2018 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Frau Schnabl

    Am herzigsten ist das Schnabl-Bilkd mit dem Text: "Es ist Zeit, auch für uns Frauen". Wer unbedingt und ganz sicher eine Frau an der Landesspitze haben will, kommt nicht umhin ÖVP zu wählen.

  • Joehajoeh am 10.01.2018 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Erfolgloser ex-politiker?

    Schnabl war polizist und kein Politiker und bei magna war er immerhin personalvorstand, erfolglos würde ich das also nicht nennen.

  • H.Langer am 09.01.2018 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Humanic Franz

    Sichtlich ist der Werbemanager bei Humanic in die Schule gegangen. Erinnert fatal an deren Franz, nur war der progressiver.