Zeiselmauer

11. März 2019 20:00; Akt: 11.03.2019 16:01 Print

EU-Wahl: Initiative aus NÖ will als "EU-NEIN" antreten

Die "Initiative Heimat und Umwelt" aus Zeiselmauer will bei der EU-Wahl antreten, um gegen die EU einzutreten. Derzeit werden Unterstützungserklärungen gesammelt.

In der Mitte vlnr: Inge Rauscher (IHU), Rudolf Pomaroli (NFÖ), Renate Zittmayr (IHU) (Bild: IHU)

In der Mitte vlnr: Inge Rauscher (IHU), Rudolf Pomaroli (NFÖ), Renate Zittmayr (IHU) (Bild: IHU)

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Von Zeiselmauer (Bez. Tulln) aus ins EU-Parlament? Die "Initiative Heimat und Umwelt" (IHU) und die "Neutralen Freien Österreich" (NFÖ) wollen gemeinsam bei der EU-Wahl am 26. Mai mit dem Listen-Namen "EU-NEIN" antreten, im Falle eines großen Erfolges, würde die Liste dann ins EU-Parlament einziehen, dabei wäre den Initiatoren eigentlich am liebsten, wenn es dieses gar nicht mehr geben würde.

Zuerst muss sich die neue Liste aber mit ganz anderen Hürden herumschlagen. "EU-NEIN" kann nur dann bei der Wahl antreten, um sich in der EU gegen die EU einzusetzen, wenn mindestens 2.600 Unterstützungserklärungen bis spätestens 5. April unterschrieben werden. Das empfindet man bei der Liste in erster Linie als Schikane.

"Ungerechte Wahlgesetze"

Bündnis-Spitzenkandidatin Inge Rauscher (Obfrau der IHU) aus Zeiselmauer sagt: "Wir lassen uns trotz der enormen Ungerechtigkeit gegenüber den bestehenden Parlamentsparteien, die dies aufgrund der von ihnen gemachten Wahlgesetze nicht auf sich nehmen müssen, damit sie 'unter sich' bleiben können, nicht entmutigen und vertrauen auf jene österreichischen Bürger, die die zunehmende Entmündigung aus Brüssel nicht mehr länger hinnehmen wollen."

Nichts zu tun hat die Liste mit der "EU-Austrittspartei" von Robert Marschall, auf ein Dreier-Gespann hatte man sich nicht einigen können. Marschall war bei den Wahlen 2014 noch mit Rudolf Pomaroli (NFÖ) unter dem Namen "EU-Stop" angetreten und hatte immerhin 2,76 Prozent der Stimmen geholt. Pomaroli ist nun hinter Rauscher auf Platz 2 der Liste "EU-NEIN". Marschall sammelt auf eigene Faust Unterstützungserklärungen, um bei der Wahl dabei zu sein.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabrina am 11.03.2019 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    mir wäre

    die Rückabwicklung der EU am liebsten, so könnte man wieder einen normalen Zustand herbeiführen mit dem Ziel des normalen Handelns. Eine EU braucht niemand !

    einklappen einklappen
  • Angel66 am 12.03.2019 00:42 Report Diesen Beitrag melden

    DACH ..wäre sehr gut!

    Naja... sehr interessant! Bin gespannt, ob der Österreicher, der immer gegen die EU/Brüssel schimpft, nun ein Zeichen setzt!?... und... SCHLECHT geht es uns jetzt auch schon seit 2015...also vielleicht ist es ja wirklich klüger, sich mit den Briten solidarisch zu erklären!?.. M.M nach wurde das "Pferd sowieso verkehrt aufgezäumt"... daher sollten nur "arme" Länder unter EU-Bewachung bleiben, sich einmal als zivilisierte Länder entwickeln...sich gegenseitig sponsern...und wir, gemeinsam mit Deutschland, wieder mit der Schweiz weitermachen...wir wurden lange genug gebremst..

  • Wm am 11.03.2019 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Ist zwar der richtige Weg, jedoch glaubt ihr wirklich die lassen den nächsten Nettozahler in noch dazu vom Verkehrsnetz günstig liegt raus aus dem EU Moloch

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Angel66 am 12.03.2019 00:42 Report Diesen Beitrag melden

    DACH ..wäre sehr gut!

    Naja... sehr interessant! Bin gespannt, ob der Österreicher, der immer gegen die EU/Brüssel schimpft, nun ein Zeichen setzt!?... und... SCHLECHT geht es uns jetzt auch schon seit 2015...also vielleicht ist es ja wirklich klüger, sich mit den Briten solidarisch zu erklären!?.. M.M nach wurde das "Pferd sowieso verkehrt aufgezäumt"... daher sollten nur "arme" Länder unter EU-Bewachung bleiben, sich einmal als zivilisierte Länder entwickeln...sich gegenseitig sponsern...und wir, gemeinsam mit Deutschland, wieder mit der Schweiz weitermachen...wir wurden lange genug gebremst..

  • Wm am 11.03.2019 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Ist zwar der richtige Weg, jedoch glaubt ihr wirklich die lassen den nächsten Nettozahler in noch dazu vom Verkehrsnetz günstig liegt raus aus dem EU Moloch

    • Angel66 am 12.03.2019 00:44 Report Diesen Beitrag melden

      @Wm

      Was heißt hier" lassen" ... sind wir Gefangene?...Brüssel ist (noch) nicht Weltherrschaft!... wir gehen einfach..wenn wir wollen...gemeinsam mit GB und DE!

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  • Sabrina am 11.03.2019 20:24 Report Diesen Beitrag melden

    mir wäre

    die Rückabwicklung der EU am liebsten, so könnte man wieder einen normalen Zustand herbeiführen mit dem Ziel des normalen Handelns. Eine EU braucht niemand !

    • Hypnos am 11.03.2019 21:52 Report Diesen Beitrag melden

      Oje oje

      Ja, das wär ganz gscheid. Wissen sie wies der britischen Unterschicht jetzt gerade geht? Der Brexit hat dort keine Gewinner gebracht. So würds auch in Österreich sein. Rufen sie keine Geister. Ich weis schon der typische Heute-Leser hätte gern einen Nationalstaat. Aber das geht in einer globalisierten Welt nicht gut.

    • Peter am 12.03.2019 08:43 Report Diesen Beitrag melden

      das stimmt nicht

      die es gibt, ca. 200 Nationalstaaten auf dem Planeten. Alle treiben Handel, nach WTO Regularien, der lächeriche Zusammenschluss von 27 Ländern ist unnötig. Die protektionistische EU braucht keiner, sie ist in jeder Hinsicht hinderlich. Und klar ist der Österreicher hat seinen eigenen Nationalstaat bereits, er braucht nix anderes !

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