Gaaden

22. Mai 2018 09:30; Akt: 22.05.2018 09:17 Print

Falle: Reiterin (50) beinahe von Schnur stranguliert

von Sandra Kartik - Juttas Ausritt am Sonntag wäre fast ihr letzter geworden: Sie blieb an einer Schnur hängen, die Unbekannte in Kopfhöhe über einen Reitweg in Gaaden gespannt hatten.

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Ihre blitzschnelle Reaktion rettete der Hundetrainerin (50) wohl das Leben: Die Niederösterreicherin war im flotten Trab durch den Wienerwald im Bezirk Mödling unterwegs, als sie gegen ein unsichtbares Hindernis stieß.

Unbekannte hatten eine durchsichtige Angelschnur auf Kopfhöhe mitten über einen eineinhalb Meter breiten Reitweg gespannt. „Ich habe im allerletzten Moment bemerkt, dass ich eine Schlinge um den Hals habe und den Kopf zur Seite gedreht. Das war lebensgefährlich und hätte ganz böse ausgehen können!“, so Jutta noch immer wütend zu „Heute“.

Anzeige erstattet

Die 50-Jährige wurde im Gesicht und am Hals verletzt – sie erstattete Anzeige. Eine ihrer Freundinnen beobachtete indes einen Mann, wie er im Wald Lianen in Kopfhöhe befestigte. Sie sprach ihn an und wurde massiv bedroht: „Er sagte, wenn sie nicht verschwindet, schlachtet er ihr Pferd ab“, schildert Jutta.

In Schwand (OÖ) kam es übrigens zu einer ähnlich gefährlichen Situation: Eine Bikerin konnte gerade noch einem Draht ausweichen, den ein Jäger zwischen Bäumen gespannt hatte.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Haft?Anstalt? am 22.05.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Tötungsabsicht!

    Egal ob Fahrradfahrer oder Reiter, das ist versuchter Mord!

  • Ehklar am 22.05.2018 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wir brauchen keine Diskussion wie bei den "Kampfhunden!" Tatsache ist, dass so eine Aktion lebensgefährlich ist und der Täter massiv bestraft gehört. Alles andere ist blabla

  • helmar am 22.05.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es ein offizieller Reitweg

    ist, dann ist es ein solcher und aus....da kann jemand noch so viel gegen Reiter haben. Ander sieht es z.B. bei Fortwegen im Wald aus. Diese dienen ausschließlich zur Bewirtschaftung und es haftet der Grundeigentümer. Leider ist es so dass die wenigsten Waldbesitzer vor solchen Wegen Schranken errichten. Denn würde von Unbefugten ein Schranken geöffnet oder umfahren, wäre das der Strafbestand der Besitzstörung. Ich hoffe man erwischt diesen Irren mit der Schnur.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tina am 22.05.2018 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Reiteropfer

    Und dasGanze was man hier liest, hat nichts mit dem Geschehen zu tun. Wie krank sind diese Schreiber?

  • Ehklar am 22.05.2018 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wir brauchen keine Diskussion wie bei den "Kampfhunden!" Tatsache ist, dass so eine Aktion lebensgefährlich ist und der Täter massiv bestraft gehört. Alles andere ist blabla

  • helmar am 22.05.2018 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es ein offizieller Reitweg

    ist, dann ist es ein solcher und aus....da kann jemand noch so viel gegen Reiter haben. Ander sieht es z.B. bei Fortwegen im Wald aus. Diese dienen ausschließlich zur Bewirtschaftung und es haftet der Grundeigentümer. Leider ist es so dass die wenigsten Waldbesitzer vor solchen Wegen Schranken errichten. Denn würde von Unbefugten ein Schranken geöffnet oder umfahren, wäre das der Strafbestand der Besitzstörung. Ich hoffe man erwischt diesen Irren mit der Schnur.

  • Haft?Anstalt? am 22.05.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Tötungsabsicht!

    Egal ob Fahrradfahrer oder Reiter, das ist versuchter Mord!

  • Wanderin am 22.05.2018 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Appell an die Reiter

    Ich wandere seit 40 Jahren im Wienerwald. Aber seit 2-3 Jahren begegnen uns auf markeirten Wanderwegen Mountainbiker, Moto-Cross-Fahrer und auch Reiter. Letztere darauf angesprochen meinen, die Koppel ist ihnen zu wenig. Liebe Reiter, ein Wanderweg ist kein Reitweg. Schon mal daran gedacht, dass es uns einen ordentlichen Schreck einjagt, wenn da plötzlich ein ausgewachsenes Pferd von rund 600-1000 kg vor uns steht und uns zur Seite stampft. Alle 5-7 m liegt ein Pferdehaufen. Außerdem verscheuchen Pferde die Wildtiere und runieren bei feuchten Wetter den Weg, der ist nur noch Gatschhaufen.

    • sinnfrei ;x am 22.05.2018 10:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Wanderin

      ich verstehe ihren Schreck, und auch die Sorge um verschreckte Wildtiere. Das sollte aber trotzdem kein Grund und schon gar keine Berechtigung sein, lebensgefährliche Fallen aufzustellen.

    • Shiraa am 22.05.2018 10:26 Report Diesen Beitrag melden

      Forststraßen

      Ich reite seit etwa 30 Jahren im Wienerwald. Die dort freigegebenen Forststraßen sind durch Pferdehufe nicht zerstörbar, da ist das Pferd vorher lahm, weil so hart. Außerdem verschrecken Pferde keine Wildtiere, sofern der Reiter oben drauf ruhig ist. Ich bin mit meinem Pferd wenige Meter an Rehen uä vorbeigeritten, die haben uns angeschaut und sich bei ihrer Tätigkeit nicht stören lassen. Wildtiere stören sich mehr an Förstern im Auto, dauerquatschenden Wanderern und Baggern, die den Wald und den Boden gewaltig zerstören.

    • Wienerwald am 22.05.2018 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Reitweg

      Liebe Wanderin, im Wienerwald zahlen die Reiter/innen erhebliche Beträge für die Nutzung des Reitwegenetzes. Du dramatisierst da auch ein wenig, weil der Weg halt nicht dir allein gehört, sondern du ihn mit anderen teilen sollst. Außerdem geht es in diesem Fall nicht um die "bösen Menschen auf dem Pferd" sondern um einen astreinen Mordversuch.

    • pferdchen150273 am 22.05.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

      reiter

      hallo wanderin, zuerst einmal sind wir uns sicher einig das der typ der das seil gespannt hat schwer bestraft gehört. leider habe ich als reiterin wieder schlechte erfahrungen mit wanderern gemacht. gehen mit hunden ohne leine u maulkorb, hinterlassen jausendreck usw. die wege werden selten von pferden kaputt gemacht sonder von wirtschaftsfahrzeugen der bauern u jäger. pferdemist ist übrigends guter dünger u wenn ich mit pferd unterwegs bin komme ich viel näher an wildtiere heran da pfetde nicht als gefahr eingestuft werden. ein wenig rücksicht auf den anderen u es würde auch im wald klappen.

    • H.Langer am 22.05.2018 13:24 Report Diesen Beitrag melden

      problem

      das weit größere problem als die reiter stellen wohl die netten zeitgenossen dar, die ihren mist im wald ablagern - von der getränkedose bis zum kühlschrank .

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