Bezirk Gänserndorf

17. Dezember 2018 18:33; Akt: 17.12.2018 19:46 Print

Familie baute im Keller Cannabis um 1 Mio. Euro an

Eine Familie aus dem Bezirk Gänserndorf (Vater, Mutter, Sohn) erzeugte Cannabisblüten im Wert von 1 Mio. Euro. Die Polizei konnte den Drogenring ausheben.

 (Bild: LPD Burgenland)

(Bild: LPD Burgenland)

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Sieben männliche und eine weibliche österreichische Staatsbürger wurden wegen Suchtmittelverkauf an Jugendliche von der Ermittlungsgruppe Suchtgift beim Bezirkspolizeikommando Neusiedl am See (Bgld.) festgenommen.

Eine 30-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl am See (Bgld.) verkaufte Suchtmittel in Form von Cannabisblüten an Jugendliche vor diversen Schulen im Bezirk Neusiedl am See. Im Zuge der darauffolgenden Ermittlungen konnten Dealer im Raum Burgenland, Wien, Niederösterreich bis zu den Enderzeugern der Cannabisblüten im Bezirk Gänserndorf ausgeforscht werden.

Im Haus der Haupttäter, eine Familie (Mutter, Vater, Sohn) aus dem Bezirk Gänserndorf, wurden die Cannabisblüten erzeugt. Insgesamt konnten acht Personen im Alter zwischen 19 und 68 Jahren in die zuständigen Justizanstalten eingeliefert werden.

Den Polizisten der Suchtgiftgruppe ist es im Zuge der Ermittlungen gelungen, der Tätergruppe eine Erzeugung sowie in Verkehrsetzung von Suchtmittel in Form von rund 100 Kilo Cannabisblüten (aus der Züchtung von ca. 5845 Stk. Cannabispflanzen in ihrem Keller) im Straßenverkaufswert von rund 1 Million Euro nachweisen.

Bei den durchgeführten angeordneten Durchsuchungen konnten zwei in Betrieb befindliche Cannabis-Indooranlagen mit insgesamt 561 Stk. Cannabispflanzen, Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich sowie eine Schusswaffe sichergestellt werden.

Die sichergestellten Suchtmittel (Cannabis) haben einen Schwarzmarktwert von ca. 121.000 Euro. Die Haupttäter hatten den Stromzähler des Hauses überbrückt, wodurch ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstand.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter bunt am 17.12.2018 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Den familiengarten zerstören ist ein eingriff in die persönliche freiheit

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  • ls am 17.12.2018 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ak

    sehr schön ein Familienunternehmen und noch dazu Österreichische Staatsbürger mal was ganz neues

  • Ottokar am 17.12.2018 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kukuruzbauer

    Manche haben ihm Keller eine Sauna - andere eine Canabisplanage denn Stromzähler zu überbrücken ist klug -fällt sonst der enorme Verbrauch auf !! Vor der Schule zu verkaufen -ist ein no Go !! Bei uns hat mal einer am Stadtplatz ihm Blumenkisterl gepflanzt

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tricky am 18.12.2018 17:37 Report Diesen Beitrag melden

    Tricky

    Bez. GF ist groß, man will ja auch wissen wo das war!!

    • Rorschach am 18.12.2018 19:02 Report Diesen Beitrag melden

      Z.B. in Deutsch-Wagram

      gibt's in Bahnhofsnähe ein Haus, wo es auf der Gasse "danach" riecht. Und das schon seit Jahren.

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  • Raggamuffin am 18.12.2018 13:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich...

    Warum kann man die Menschheit nicht einfach mal in Ruhe lassen? Es gibt so viele Probleme in dem Land und Gesetze die geändert gehören, warum immer auf die kleinen?! Lasst doch mal die Kiffer in Ruhe...

    • Korbi am 18.12.2018 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Raggamuffin

      den kleinen? sind Millionenbeträge für sie klein?

    • Raggamuffin am 18.12.2018 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      da gibts wohl andere die illegaler an ihre Millionen kommen...

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  • Micky am 18.12.2018 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Seit....

    Seit Tausenden Jahren wird Hanf angebaut und für Medikamente, Baustoffe, Textilien. Lebensmittel usw verwendet. Bei Alkohol, Zucker und andren Sachen wird kein so ein Aufstand gemacht, wobei das für unsere Gesellschaft viel schädlicher ist.

    • Raggamuffin am 18.12.2018 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Micky

      da schneidet auch der Staat mit, bei Gras nicht und alles wo der Staat nicht mitschneidet is böse und muss verboten werden...

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  • Herb Kraut am 18.12.2018 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Mr. nice Guy

    Wäre es legal, würde hier ein Artikel über ein erfolgreiches Familienunternehmen stehen (und sich drr Staat über Steuern freuen)...

  • myopinion am 18.12.2018 05:29 Report Diesen Beitrag melden

    Drogenring

    Die wollten eben keine Mindestsicherung Bezieher sein und haben gearbeitet.

    • Korbi am 18.12.2018 06:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @myopinion

      und das macht es, Drogen an Kinder zu verkaufen? es gibt ausreichend legale Arbeit

    • myopinion am 18.12.2018 08:27 Report Diesen Beitrag melden

      AW Korbi

      @Korbi ich kann nichts dafür, wenn sie die Ironie in meinem Posting nicht verstanden haben. Übrigens bezweifle ich, dass es ausreichend Arbeit für alle gibt. Es gibt vielmehr zu viele Bewerber und ein zu starkes zu Tode analysieren durch Personalisten.

    • Susi am 18.12.2018 21:42 Report Diesen Beitrag melden

      .....

      Die haben auf unsere kosten die Mindestsicherung kassiert (das versichert sind) und verkauft an Kindern! Echte Vorbilder für euch, was

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