Über den Kanal dürfte Gas in das explodierte Einfamilienhaus in Hollabrunn – "Heute" berichtete – eingedrungen sein. "Nach aktuellem Ermittlungsstand kam das Gas über ein Leck in den Kanal und so ins Haus. Das betroffene Haus hatte selbst keinen Anschluss ans Gas-Netz", so Brandermittler Erich Rosenbaum vom Landeskriminalamt.
Zentrum der Explosion dürfte die Küche gewesen sein, denn dort war der angerichtete Schaden am geringsten. Wo sich die schwer verletzte 37-Jährige zum Zeitpunkt der Explosion aufhielt, ist bislang noch nicht klar.
Der 6-jährige Sohn und der Lebensgefährte der Frau waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus. Makaberes Detail: Gegenüber dem "Kurier" gab der Lebensgefährte an, dass man sich bewusst gegen einen Gasanschluss entschieden habe, um derartige Katastrophen zu vermeiden.
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