Verkehrsunfälle NÖ

31. Oktober 2017 19:00; Akt: 31.10.2017 17:01 Print

Hoher Blutzoll in NÖ: 3.392 Verkehrstote seit 2000

Schockierend: Allein durch Verkehrsunfälle auf Niederösterreichs Straßen wurden in den letzten 17 Jahren knapp 3.400 Menschen getötet.

Traurige Bilanz: Tausende Verkehrstote in den letzten 17 Jahren (Symbolbild). (Bild: iStock)

Traurige Bilanz: Tausende Verkehrstote in den letzten 17 Jahren (Symbolbild). (Bild: iStock)

Zum Thema
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Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) präsentierte am 31. Oktober die tragische Bilanz. Allein in diesem Jahr wurden in Niederösterreich bereits 82 Menschen im Straßenverkehr getötet. Seit dem Jahr 2000 sind es gesamt 3.392 Tote.

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Sollten die Geschwindigkeitsbegrenzungen reduziert werden?
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Insgesamt 58 Teilnehmer

Strenge Tempolimits und hohe Strafen

Als Hauptunfallursachen gelten Schnellfahren, Ablenkung und Unachtsamkeit. Der VCÖ fordert, im Interesse der Sicherheit und Gesundheit von Verkehrsteilnehmern, reduzierte Tempolimits auf gefährlichen Abschnitten, Freilandstraßen (80km/h statt 100km/h) und in Ortsgebieten (30km/h statt 50km/h). Des Weiteren sollen Verkehrskontrollen verstärkt und die Strafen erhöht werden. Die Einnahmen durch die Verkehrsstrafen sollen wiederum für mehr öffentliche Verkehrsanbindungen in den Regionen eingesetzt werden.

Umstieg auf "Öffis" bevorzugt

"Der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie häufigere Bahn- und Busverbindungen verbessern nicht nur die Umweltbilanz der Mobilität, sondern erhöhen auch wesentlich die Verkehrssicherheit", ist VCÖ-Sprecher Christian Gratzer überzeugt.

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(Ros)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Andreas am 01.11.2017 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    vollkommen unspektakuläre Zahlen

    Im Vergleich sind in ganz Österreich seit 2000, ungefähr 1,3mio Menschen gestorben. Dementsprechend handelt es sich bei den 3500 Verkehrstoten in NÖ um 0,25% In Ganz Österreich gab es in den 70ern durchschnittlich 2.443 Verkehrstote - in 2000 waren es ca 1000 - und seither ist diese Zahl auf etwa 400 und damit weniger als die Hälfte gesunken. Insgesamt waren es zwischen 1990 und 2016 ca 23000 - und damit etwa 1,1%. Bis 2016 sank diese Zahl auf 0,53% (80669 Todesfälle, davon 427 Verkehrstote) Natürlich ist jeder unnötige Todesfall einer zu viel, aber hier wird nur Panik gemacht.

  • Investigation am 01.11.2017 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nun ja

    die meisten halten sich schon an die Verkehrsregeln,nur sind auch viele "Wahnsinnige" unterwegs,die sich selbst auch Unschuldige und Angehörige in solche Situationen bringen bzw. grosses Leid verursachen.Mit mehr Einnahmen lukrieren wirds eher die "Richtigen" treffen, obs auch Wirkung zeigt sei dahingestellt.Diese Statistik beruht auf 17 j. Aufzeichnung,was gesamt erschreckend sein mag,immerhin hat das Verkehrsaufkommen extrem zugenommen-im Vergleich sind da auch die Statistiken ungenau und jedes "Opfer" ist sicher zu viel...

  • Tamara am 31.10.2017 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Mit 200 unterwegs.

    Mich wundert das nicht. Ich pendle täglich von Krems nach Wien. Auf der Kremser Schnellstraße sind jeden Tag die Wahnsinnigen unterwegs. Die fahren nicht 130, 150 oder 170. Nein, die sind mit 200 und mehr unterwegs! Meistens Kennzeichen aus Tulln und Wien, gefolgt von unseren Nachbarstaaten. Die Polizei habe ich dort noch nie gesehen. Vermutlich, weil während sie einen aufhalten, mind. 20 andere vorbei rasen. Das muss frustrierend sein.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Andreas am 01.11.2017 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    vollkommen unspektakuläre Zahlen

    Im Vergleich sind in ganz Österreich seit 2000, ungefähr 1,3mio Menschen gestorben. Dementsprechend handelt es sich bei den 3500 Verkehrstoten in NÖ um 0,25% In Ganz Österreich gab es in den 70ern durchschnittlich 2.443 Verkehrstote - in 2000 waren es ca 1000 - und seither ist diese Zahl auf etwa 400 und damit weniger als die Hälfte gesunken. Insgesamt waren es zwischen 1990 und 2016 ca 23000 - und damit etwa 1,1%. Bis 2016 sank diese Zahl auf 0,53% (80669 Todesfälle, davon 427 Verkehrstote) Natürlich ist jeder unnötige Todesfall einer zu viel, aber hier wird nur Panik gemacht.

  • Investigation am 01.11.2017 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nun ja

    die meisten halten sich schon an die Verkehrsregeln,nur sind auch viele "Wahnsinnige" unterwegs,die sich selbst auch Unschuldige und Angehörige in solche Situationen bringen bzw. grosses Leid verursachen.Mit mehr Einnahmen lukrieren wirds eher die "Richtigen" treffen, obs auch Wirkung zeigt sei dahingestellt.Diese Statistik beruht auf 17 j. Aufzeichnung,was gesamt erschreckend sein mag,immerhin hat das Verkehrsaufkommen extrem zugenommen-im Vergleich sind da auch die Statistiken ungenau und jedes "Opfer" ist sicher zu viel...

  • Hausverstand am 01.11.2017 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Ansätze

    Man muss keine 150 oder mehr rasen, aber auch keine 80 schleichen auf der Autobahn. Es reichen 130 km/h konstant zu fahren und ein LKW überhohlverbot.

  • Christian S am 01.11.2017 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wien-NÖ-Burgenland

    Wenn ich mir die Leute mit Wien, NÖ, Burgenland Kennzeichen auf der Landstraße ansehe wird mir als Fahrlehrer schlecht...Gestern erst wurde eine Motorradschülerin mit nicht mehr als 30 cm Seitenabstand und noch dazu auf einer unübersichtlichen Stelle von einem MD- Kennzeichen (Mehrspurig) überholt. Einfach mal nicht gestresst ins Auto oder aufs Motorrad steigen, dann leben die anderen auch länger. Wenn ihr mit eurem Leben selbst nicht zufrieden seid, sucht euch eine Betonsäule aber lasst die anderen sicher Heim kommen.

  • Anton L. am 01.11.2017 02:24 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Es geht nicht um die Sicherheit der Bürger. Es geht darum noch mehr Einnahmen zu lukrieren. Die Öffenlichen Verkehrsmittel sind in Österreich sehr schlecht Ausgebaut. Seien erlich zu sich selbst ; Wer fährt schon gerne mit den Öffis? Ich lasse mich nicht entmündigen, werde weiterhin ausschließlich mit meinem Auto (160 kmh mit Radarwarener) oder eben Taxi fahren ... Gefährder auf den Strassen sind Schleicher und Handy spieler. Hohes Tempo = hohe Konsentration. Niedriges Tempo = Ablenkung,aufgestaute Aggresionen wegen Diebstahls meiner Zeit usw....

    • Werner Gebhardt am 13.11.2017 09:33 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt zu wenige mobile Radargeräte

      160 und Radarwarner - und dabei 2 Meter an den Vordermann auffahren, gelle !

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