Maria Enzersdorf

07. November 2018 18:43; Akt: 07.11.2018 18:15 Print

Mord-Prozess gegen Asylwerber (25) startet

Nach dem grausamen Mord im Asylheim St. Gabriel in Maria Enzersdorf beginnt der Prozess, der Angeklagte soll an paranoider Schizophrenie leiden.

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Wie berichtet, hatte im Mai ein 25-jähriger Asylwerber aus Nigeria auf einem Spielplatz in Maria Enzersdorf (Bez. Mödling) für Panik gesorgt. Der junge Mann warf mit einem Steinmeißel nach Kindern. Bei der Festnahme verletzte der Mann auch Polizisten.

Kurz darauf wurde im nahegelegenen Asylheim St. Gabriel die Leiche eines 26-Jährigen aus Bangladesch gefunden. Am Schuh des Nigerianers wurde Blut des 26-Jährigen entdeckt. Zunächst ging die Polizei aufgrund des Verletzungsbildes davon aus, dass er sein Opfer mit dem Meißel vom Spielplatz getötet hatte.

Kein Meißel als Mord-Waffe

Bereits seit August ist klar, dass der 26-Jährige ohne Waffe, aber dennoch auf brutale Art umgebracht wurde. Die stumpfen Verletzungen, die dem Meißel zugeordnet wurden, stammen von Fußtritten. Der Nigerianer dürfte dem am Boden liegenden Opfer mehrmals stampfend den Kopf zertrümmert haben. Eine Atem- und Hirnlähmung führte zum Erstickungstod.

Am Dienstag beginnt jetzt der Prozess in Wr. Neustadt. Der 25-Jährige soll in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden. Er leidet laut einem Gutachten an paranoider Schizophrenie, wäre damit zum Zeitpunkt der Tat unzurechnungsfähig gewesen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gikosch am 07.11.2018 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Ein 25jähriger, den können wir lange erhalten

  • TantePolly am 07.11.2018 23:25 Report Diesen Beitrag melden

    Der eigentliche Skandal ist, dass in

    diesem Asylheim hauptsächlich psychisch Gestörte konzentriert wurden aber aus Kostengründen ohne ausreichende Betreuung oder Kontrolle auf die Bevölkerung frei losgelassen wurden. Kurz vor dem Mord wurde er gegenüber einem anderen Heimbewohner gewalttätig und deshalb einfach nur aus dem Heim auf die Straße gesetzt. Für den Mord stieg er nachts durch ein offenes Fenster wieder in das Heim und danach hat er sich dann auf dem Kinderspielplatz herumgetrieben. Eine extreme Verantwortungslosigkeit der Heimbetreiber, aber leider ohne strafrechtliche Folgen.

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  • Sa am 07.11.2018 23:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versteht man nicht

    Wie wäre es, wenn er in ein Gefängnis in seinem Heimatland angeschoben wird. Der wird uns Steuerzahler noch genug kosten, Medikamente, psych Betreuung usw. Verständnislos, dass im Gegensatz arbeitende Asylwerber abgeschoben werden

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 08.11.2018 06:13 Report Diesen Beitrag melden

    Pensionssicherer im Wellnessbereich

    Wir leiden mehr als er.

  • TantePolly am 07.11.2018 23:25 Report Diesen Beitrag melden

    Der eigentliche Skandal ist, dass in

    diesem Asylheim hauptsächlich psychisch Gestörte konzentriert wurden aber aus Kostengründen ohne ausreichende Betreuung oder Kontrolle auf die Bevölkerung frei losgelassen wurden. Kurz vor dem Mord wurde er gegenüber einem anderen Heimbewohner gewalttätig und deshalb einfach nur aus dem Heim auf die Straße gesetzt. Für den Mord stieg er nachts durch ein offenes Fenster wieder in das Heim und danach hat er sich dann auf dem Kinderspielplatz herumgetrieben. Eine extreme Verantwortungslosigkeit der Heimbetreiber, aber leider ohne strafrechtliche Folgen.

    • zimbo am 08.11.2018 06:14 Report Diesen Beitrag melden

      Verdanken wir den Winkerkrabben

      Leider ohne Konsequenzen für die.

    • Kritischer Geist am 08.11.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

      @TantePolly

      Und niemand hat sich getraut, vor der Gefährlichkeit dieses Mannes zu warnen und seine Bedenken laut auszuspreche n. Man wäre sofort als Rassist und Rechtsradikaler bezeichnet worden.

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  • Sa am 07.11.2018 23:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versteht man nicht

    Wie wäre es, wenn er in ein Gefängnis in seinem Heimatland angeschoben wird. Der wird uns Steuerzahler noch genug kosten, Medikamente, psych Betreuung usw. Verständnislos, dass im Gegensatz arbeitende Asylwerber abgeschoben werden

    • Annemarie Senz am 08.11.2018 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sa

      Ich bin auch dafür dass man ihn nach Hause schickt. Da kommt seine Psyche sicher besser zurecht. Mit alt vertrautem kommt eine kranke Psyche besser zurecht.

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  • Gikosch am 07.11.2018 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Ein 25jähriger, den können wir lange erhalten