Niederösterreich

28. August 2018 11:32; Akt: 28.08.2018 12:36 Print

Nach Kritik an VP-Politik geht Gezanke wieder los

Nach herber Kritik von SPNÖ-Chef Franz Schnabl an der 60 Stunden-Woche, den Plänen der Regierung zur AUVA oder der kolportierten Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes bläst die VPNÖ zum Gegenangriff.

VPNÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner geht nach herber Kritik von Franz Schnabl an der Bundesregierung in die Offensive. Wolfgang Kocevar reagierte prompt. (v.re.) (Bild: SPÖ NÖ, Foto Käfer, VPNÖ)

VPNÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner geht nach herber Kritik von Franz Schnabl an der Bundesregierung in die Offensive. Wolfgang Kocevar reagierte prompt. (v.re.) (Bild: SPÖ NÖ, Foto Käfer, VPNÖ)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seit Johanna Mikl-Leitner den Posten der Landeshauptfrau bekleidet, ist man bei der VPNÖ um ein "Miteinander" bemüht. Immer wieder wurde das in der Vergangenheit betont. Doch SP Niederösterreich-Vorsitzender Franz Schnabl spielte da in letzter Zeit nicht wirklich mit und übte heftige Kritik an unterschiedlichsten Plänen der türkis-blauen Bundesregierung – Stichwort AUVA oder 60 Stunden-Woche.

VPNÖ-Manager Bernhard Ebner hatte jetzt offenbar genug, setzt zum Gegenschlag an: "Uns geht es darum, die besten Ideen für NÖ zu finden und umzusetzen. Wer aber das Land angreift, wer das Land schlecht redet, wer falsche Zahlen und unrichtige Fakten verwendet, der muss damit rechnen, dass wir das richtig stellen und der muss damit rechnen, dass wir das auch deutlich sagen."

"Rate Schnabl damit aufzuhören"

Das Miteinander gelte laut Ebner auch zwischen Länder- und Bundesebene. "Ich kann der SPÖ-NÖ und vor allem ihrem Vorsitzenden, Franz Schnabl, nur raten, aufzuhören mit dieser Strategie gegen unser Land und unsere Landeshauptfrau", so Ebner.

Die SPÖ sieht die Worte Ebners als Drohung und "Unverschämtheit": "Im Demokratieverständnis von Herrn Ebner ist es offenbar so, dass eine freie Meinungsäußerung nur dann zulässig ist, wenn man der ÖVP NÖ und seiner Obfrau Mikl-Leitner huldigt", spöttelt SPNÖ-Manager Wolfgang Kocevar. Man trete für ein breites Meinungsspektrum ein. Und Nachsatz: "Im Gegensatz dazu lebt eben die ÖVP NÖ ihren Anspruch unangreifbar sein zu wollen und folgt in blinder Nibelungentreue ihrem Konzernkanzler." Man wolle aber, anstatt sich Dinge über die Medien ausrichten zu lassen, lieber zu einem Gespräch über die aktuellen Herausforderungen in Niederösterreich einladen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(nit)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Onkel DAgobert am 28.08.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Stimmt nicht ganz

    Freie Meinungsäußerung ist nur möglich wenn man ein rotes Parteibuch besitzt

    einklappen einklappen
  • Poidinger am 28.08.2018 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleichgeschaltet

    In NÖ haben viele ein Problem mit anderen Meinungen. Warum nur?

  • helmar am 29.08.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    "Miteinander" heißt kuschen...

    Aus Sicht der NÖ-ÖVP und nichts anderes.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • helmar am 29.08.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    "Miteinander" heißt kuschen...

    Aus Sicht der NÖ-ÖVP und nichts anderes.

  • Poidinger am 28.08.2018 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleichgeschaltet

    In NÖ haben viele ein Problem mit anderen Meinungen. Warum nur?

  • Onkel DAgobert am 28.08.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Stimmt nicht ganz

    Freie Meinungsäußerung ist nur möglich wenn man ein rotes Parteibuch besitzt

    • Donald Duck am 28.08.2018 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Onkel DAgobert

      Die beste Ansage von o.dagobert Bravo.

    einklappen einklappen