Bis Ende Jänner dauern die kontradiktorischen Vernehmungen in der Causa "Gymnasium Schwechat" noch. Der verdächtige Werk- und Geografie-Lehrer (37) soll auch Maturafragen gegen sexuelle Gefälligkeiten verraten haben.
„Den Verdacht gab es, die junge Frau war volljährig und es wurden keine Fragen gegen Sex verkauft", klärt Anwältin Martina Hackl auf. Die Mödlinger Juristin weiter: „Es gibt noch keine Anklage, aber mein Mandant wird sich teilgeständig zeigen."
Wie berichtet war der Pädagoge Ende November im Gymnasium Schwechat wegen des Verdachtes des sexuellen Missbrauchs verhaftet worden. Er soll einige minderjährige Schülerinnen belästigt haben (es gilt die Unschuldsvermutung).
Staatsanwalt Friedrich Köhl erläutert: "Es wurden 30 Schülerinnen vernommen, was aber nicht heißt, dass es auch so viele Opfer gibt."
Erst nach Abschluss der Ermittlungen wird gegen den Lehrer Anklage erhoben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
(Lie)