Sicherheitsschule Neustadt

11. Juni 2019 17:00; Akt: 11.06.2019 15:59 Print

Kampf um Schule: Kinder mit Brief an Präsident

Am Dienstag übergaben Schüler und Eltern einen Brief an VdB und Minister Starlinger. Inhalt: Die Sicherheitsschule möge doch eröffnen. Stadtchef Schneeberger scheiterte mit einem Vorschlag.

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Dutzende Schüler und Eltern aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland gingen am Dienstag in Wien zuerst auf den Ballhausplatz und dann zur Hofburg. Dabei wurde ein an Bundespräsident Alexander Van der Bellen gerichteter Brief übergeben (auch Minister Thomas Starlinger bekam denselben Brief). Inhalt: Die verzagte Situation der Kinder und Eltern und das Ersuchen um Abhilfe (ganzer Brief siehe Bilderstrecke oben).

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Soll das Ministerium seine Entscheidung revidieren?

Am Dienstag meldete sich auch Wr. Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger (VP) zu Wort und machte einen Vorschlag. "Nachdem ich selbst aus den Medien erfahren musste, dass Bundesminister Starlinger das Projekt 'Sicherheitsschule' in Wiener Neustadt gestoppt hat, habe ich den Herrn Bundesminister heute ersucht, eine im Sinne der unmittelbar Betroffenen - das sind in erster Linie die Schüler - annehmbare Lösung zu finden. Insbesondere die Möglichkeit, die Daun-Kaserne zu adaptieren, ohne derart hohe Investitionen tätigen zu müssen, habe ich dem Herrn Bundesminister vorgeschlagen und ihn ersucht, diese Variante intensiv zu prüfen", so der Stadtchef in einer Aussendung.

Doch die Hoffnung auf die Daun-Kaserne als Standort war nur von kurzer Dauer. Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, meinte dazu, dass die Variante mit der Daun-Kaserne bereits geprüft worden sei, und nicht infrage komme. Unter einigen Optionen habe man sich damals für einen Neubau entschieden, dafür gäbe es aber nun keine Möglichkeit. „Es geht sich finanziell nicht aus“, so Bauer.

Wie berichtet erfuhren 53 Schüler vom Aus der Sicherheitsschule Wiener Neustadt erst am Freitag. Daraufhin formierte sich schnell eine Protestgruppe aus betroffenen Eltern und Kindern ("Heute" berichtete).

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(Lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul am 11.06.2019 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wir brauchen keine "Sicherheitsschule"

    Österreich, und vor allem Wien, wird ja eh von Tag zu Tag immer sichererer :-(

  • Nil am 11.06.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pech gehabt

    Wären es 53 Wirtschaftsflüchlinge hätte sie dieser Bellen mit Sicherheit empfangen. Da ihr aber Österreicher seit Pech gehabt.

  • Realität am 11.06.2019 18:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt

    was wird Kindern /Jugendlichen eigentlich beigebracht? Für 53 Schüler gibt es auch andere Alternativen! Wenn kein Geld da ist dann geht es eben nicht. Einzige Möglichkeit Finanzierung aus privaten Mitteln!

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nil am 11.06.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pech gehabt

    Wären es 53 Wirtschaftsflüchlinge hätte sie dieser Bellen mit Sicherheit empfangen. Da ihr aber Österreicher seit Pech gehabt.

  • Realität am 11.06.2019 18:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und jetzt

    was wird Kindern /Jugendlichen eigentlich beigebracht? Für 53 Schüler gibt es auch andere Alternativen! Wenn kein Geld da ist dann geht es eben nicht. Einzige Möglichkeit Finanzierung aus privaten Mitteln!

    • Wolfgang Winkler am 11.06.2019 19:05 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      richtig ihr Hinweis - was wird gelehrt - die Eltern sind eher Fotogeil und Systembehaftet - sollen ihren Kindern einenBeruf erlernen lassen - wer steckt da dahinter? - oder wird gelehrt wie man richtig über die Straße geht - oder was

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  • Paul am 11.06.2019 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wir brauchen keine "Sicherheitsschule"

    Österreich, und vor allem Wien, wird ja eh von Tag zu Tag immer sichererer :-(