St. Pölten

12. April 2019 06:00; Akt: 12.04.2019 07:55 Print

Spitals-Betriebsrat mit Hilferuf an Mikl-Leitner

Mit einem Brief über wachsende Aufgaben und Personalmangel wandte sich der Angestelltenbetriebsrat des Uniklinikums St. Pöltens an die nö. Landeschefin.

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Überfüllte Ambulanzen, überlastete Ärzte und Pfleger am Limit – dennoch wird im größten Spital Niederösterreichs, dem Universitätsklinikum Sankt Pölten, ein breites medizinisches Spektrum abgedeckt.

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Um dieses zu erhalten, wandte sich jetzt der Angestelltenbetriebsrat in einem aufrüttelnden Brief an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP): „Steigende Leistungen, demographischer Wandel und eine Personalbedarfsrechnung, die all das nicht abbildet“, so der Wortlaut im Schreiben (siehe Bilderserie oben) von Vorsitzendem Wolfgang Schrefl sowie den Stellvertretern Roland Scheuch und Gerda Schilcher.

Leistungsgrenzen

Weiters wird auf einen Patientenzustrom aus anderen Kliniken, Ambulanz-Überlastung, einen straffen Dienstpostenplan und Gesundheitsprobleme von Mitarbeitern hingewiesen. Viele Angestellte würden jetzt schon an ihre Leistungsgrenzen stoßen und eine Pensionierungswelle stünde unmittelbar bevor.

Vorsitzender Wolfgang Schrefl am Donnerstagabend zu "Heute": "Der Brief wurde am Freitag weggeschickt. Der Inhalt spiegelt die gesamte Problematik wider."

Wie berichtet stand das St. Pöltner Krankenhaus zuletzt auch öfters wegen eines Wasserschadens in den Schlagzeilen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frau am 12.04.2019 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr

    Traurig, leider mangelt es auch in sehr vielen anderen Krankenhäuser und Pflegeheimen an Personalmangel und es wird überall eingespart, wo es nur geht.

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  • Habakuk am 12.04.2019 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    St. Pölten wird Wien

    Und wieder ein Bereich, in welchem St. Pölten immer mehr Wien ähnelt. Dafür wurden sie nicht gewählt, Landeshauptfrau ML!!!!!

  • Anti Links am 12.04.2019 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr steh' uns bei!

    Na da wendet sich der Gute ja genau an die Richtige. Kann mich noch sehr gut erinnern, wie die Moslem-Mama uns Österreichern anlässlich der Invasion 2015 geholfen hat, nämlich gar nicht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Evelyn Zeilinger am 16.04.2019 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich finde es ist eine Schande das gerade im Gesundheitsbereich gespart wird!!!

  • Michaela am 15.04.2019 23:36 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    5 Stunden Wartezeit bei Verdacht auf Lungen Infarkt! Meine Mutter wurde ohne End Untersuchung nach einer Lungenemboly entlassen, das k8nben sie draussen machen war die Art Patientin los zu werden!!!! Wann wird endlich gehandelt. Wo sind wir???? Die Ärzte samt Pflegepersonal sind zur Gänze überfordert. Alte Menschen sitzen Stunden in der Aufnahme und keiner hilft ihnen beim ausfüllen der Fragebögen. Es ist mehr als fragwürdig ob sich so ein Zustand Universitäts Klinikum nennen darf! Die Zustände sind verherend!!! So Frau Mikl Leitner jetzt haben sie eine sinnvolle Aufgabe !!

  • Bärli am 12.04.2019 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    wenn er

    in den Wald schreit wird es genau so viel bringen. Und ohne Selfie geht bei der Moslem-Mama gar nichts.

  • Anti Links am 12.04.2019 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr steh' uns bei!

    Na da wendet sich der Gute ja genau an die Richtige. Kann mich noch sehr gut erinnern, wie die Moslem-Mama uns Österreichern anlässlich der Invasion 2015 geholfen hat, nämlich gar nicht.

    • D. D. am 12.04.2019 12:30 Report Diesen Beitrag melden

      Anti Links

      Aber gut, dass auch die Medien darüber berichten und es somit an die Öffentlichkeit kommt. Ich arbeite selbst in einem PBZ in Nö. Es ist überall das gleiche Problem. Zuwenig Personal muss immer mehr Aufgaben erfüllen. Und das natürlich nicht in der Öffentlichkeit sagen :(

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  • franz am 12.04.2019 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    warum gibt es das

    ich versteh nicht wie es das gibt jährlich melde sich Tausende an und so an die 1550 schaffen auch die Ausbildung , wo kommen die vielen Ärzte hin ! wenn sie abwandern sollte man ins auge zeihen das sie verträge unterschrieben müssen und solange hier in Österreich Arbeiten bis sie ihre erhaltene Leistung abgezahlt haben

    • Ich am 12.04.2019 12:05 Report Diesen Beitrag melden

      DGKP

      Da geht es jetzt ausnahmsweise nicht um die Ärzte! Da geht es leider um Pflegepersonen, die immer mehr med. Aufgaben, ohne Zeitressource, ohne mehr Personal und schon gar nicht gegen finanzielle Entlohnung, übernehmen müssen! Die Personalberechnung ist so veraltet, dass dieses im Jahr 1997 in Deutschland aufgegeben wurde!!! Und dieses Problem spiegelt sich in allen 27 Nö Landeskliniken nieder, sowie PBZ!

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