Im Blitzlichtgewitter traten Markus Achleitner und Landes-Chef Thomas Stelzer am Donnerstag um kurz nach 8.30 Uhr im Heinrich-Gleissner-Haus vor die Presse.
Mit dem Auftritt Achleitners war klar, was sich bereits abgezeichnet hatte: Er wird der Nachfolger von Michael Strugl, der an die Spitze des Verbundes wechselt (wir berichteten).
"Ich freue mich sehr", so Achleitner. Der Parteivorstand hatte ihn zuvor einstimmig nominiert. Er habe jetzt ein halbes Jahr Zeit, sich vorzubereiten.
Achleitner erhält das Standortressort, die Finanzen wandern allerdings zu Thomas Stelzer. LH-Stellvertreter(in) wird Achleitner nicht, sondern Christine Haberlander.
"Das Signal, dass eine Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin wird, ist richtig", so Achleitner.
Markus Achleitner über seine neue Aufgabe
"Ich fühle mich der Aufgabe gewachsen. Dienst ist Dienst, Schnaps ist Schnaps. Ich werde aber trotzdem nicht den Humor verlieren. Aber glauben Sie mir: Meinen Beruf konnte ich nicht nur mit Spaß ausführen", so Achleitner.
Er habe "Respekt" vor der Aufgabe, so Achleitner auf die Frage, ob der Wohlfühlfaktor in der Politik nicht geringer sein werde als in der Thermenwelt.
LH Thomas Stelzer im Interview zum Strugl-Nachfolger:
Strugl hat Stelzer übrigens bereits vor Monaten darüber informiert, dass er sich für den Verbund-Posten interessiert. Stelzer hatte Anfangs "keine Freude" damit, wie er zugibt.
Achleitner schließlich wurde vor zwei Wochen kontaktiert. "Ich stand da gerade auf einer Baustelle in Bad Ischl, als der Anruf von Thomas Stelzer kam", so Achleitner.
(rep)