Der heurige Linzer Christbaum kommt nicht aus dem Wald sondern aus der Schule. Er ist der Sitzenbleiber unter den Tannen, blieb 28 Jahre länger in der Baumschule.
Nicht drauß' vom Walde kommt er her, sondern in der Christbaumschule tat er sich schwer.
Der heurige Linzer Christbaum stammt anders als bisher nicht aus dem Wald, sondern aus einer Christbaumkultur aus Hochburg-Ach (Bez. Braunau), wurde also extra herangezüchtet. Montagvormittag wurde er von fünf Mitarbeitern der LinzAG am Hauptplatz aufgestellt. Rund drei Stunden dauerte das Prozedere.
Bürgermeister Klaus Luger postete ein Video der Aufstellung des Christbaums auf Facebook:
Die Tanne aus dem Innviertel wurde eigentlich als Weihnachtsbaum für den Hausgebrauch gepflanzt, dann aber für Jahrzehnte stehen gelassen und wuchs so auf stolze 22 Meter heran.
In der Regel wird ein Christbaum nach 12 Jahren bei einer Höhe von etwa 1,70 Meter geschnitten. Nicht so aber der diesjährige Weihnachtsbaum. Der musste 28 Jahre länger in der "Schule" bleiben, ist mittlerweile um die 40 Jahre alt, wie Bürgermeister Johann Reschenhofer gegenüber "Heute" erzählt.
Ein Spätzünder sozusagen. In den nächsten drei Tagen wird der Baum auf Hochglanz gebracht. Eine Lichterkette mit 1000 Lämpchen wird angebracht. Am 17. November – pünktlich zur Eröffnung des Christkindlmarktes – wird die Baum-Beleuchtung dann eingeschalten, der Linzer Hauptplatz zum Strahlen gebracht.
(cru)