16-Jährige erstochen

11. Dezember 2018 07:49; Akt: 11.12.2018 13:40 Print

Nach Mord in Steyr: Polizei ist Killer auf den Fersen

Ein einzelner, wuchtiger Messerstich beendete das Leben der erst 16 Jahre alten Michelle F. Ihr Freund, ein 17-jähriger Afghane, soll nach der Tat nach Wien geflohen sein.

Michelle (16) und der verdächtige 17-jährige Saber A. (Bild: Grafik Heute)

Michelle (16) und der verdächtige 17-jährige Saber A. (Bild: Grafik Heute)

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Stundenlang hatte die Mama des Mädchens kein Geräusch mehr aus dem Kinderzimmer in Steyr gehört. Dorthin hatten sich die 16-Jährige und ihr Freund Sonntagabend zurückgezogen.

Tür mit Kasten blockiert

Um 23 Uhr ging die Frau nachsehen und scheiterte zunächst an der Tür. Jemand hatte von innen einen Kasten dagegen gestellt. In Angst um ihr Kind presste die Mutter mit ganzer Kraft die Tür auf - und fand Michelle am Boden liegend. Blut rann aus ihrem Mund, sie war tot.

Schnell war klar: Ihr Freund Saber A. musste aus dem offenen Fenster geflüchtet sein. Der Afghane war mit dem Opfer in einer On-Off-Beziehung - mehrmals hatte Michelle ihn wegen seiner Eifersucht verlassen.

Stich in die Lunge

Mehrmals, wie am Sonntag, waren die beiden wieder zusammengekommen. "Es war ein Stich von hinten in die Lunge, die Tatwaffe wurde später im Kinderzimmer gefunden. Es ist ein Küchenmesser", bestätigte am Montag der zuständige Staatsanwalt.

Der unter subsidiärem Schutz stehende Saber A. kam 2015 nach Österreich und zog nach Oberösterreich, nachdem er Michelle über Facebook kennengelernt hatte.

Nach Wien geflohen

Der junge Mann mit den auffälligen Hautmalen am Hals soll nach der Tat nach Wien geflüchtet sein. Hier wurde angeblich sein Handy geortet. Eine intensive Fahndung nach dem Verdächtigen läuft in ganz Österreich.

Schwester trauert mit Emojis im Netz

Unzählige Herzen und weinende Gesichter postete die ältere Schwester von Michelle am Montag auf Facebook. Dazu "I vamiss di" und "Ruhe in Frieden". Die junge Frau und die Mutter waren in der Wohnung als die Bluttat passierte.

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(M. Hofer, G. Schwab, C. Ruzmar)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul am 11.12.2018 07:11 Report Diesen Beitrag melden

    Inkompatible Kulturen

    Was ich nicht verstehe: Schön langsam sollte es sich rumgesprochen haben, dass solche Beziehungen "problematisch" (um es mal vorsichtig auszudrücken) sind und trotzdem machen Frauen/Mädchen immer wieder diesen Fehler. Und wenn, aus verständlichen Gründen, Angehörige und Freude heftig gegen solche "Beziehungen" sind, dann sind sie Ausländerfeinde und Rassisten :-(

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  • zimbo am 11.12.2018 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    In der Zwischenzeit

    haben 3 Goldstücke, die als Schwarzfahrer aus dem Zug geflogen sind, die Gleise manipuliert, damit Menschen zu Schaden kommen.Wann werden ML und Faymann für das Einschleppen solchiger zur Verantwortung gezogen.

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  • zimbo am 11.12.2018 06:13 Report Diesen Beitrag melden

    Dank solcher,

    trotz aller Morde, wächst die Bevölkerung in Ö.Geniales Konzept muss ich schon sagen.Alles eingepreist.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Der Traurige am 11.12.2018 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sterben aus

    Ich war im Jahr 2015 mitten im Geschehen als sie gekommen sind, die ach so armen traumatisierten Flüchtlinge, als sie auf dem Weg nach Österreich bereits in Ungarn die von uns gespendeten Hilfspakete gleich wieder aus dem Zugfenster schmissen und ihr Reiseziel dank supermodernen von den Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellten Handys genau wussten. War ja alles vorhanden und die Grenzen weit geöffnet. Schnell eingelebt dank bester Versorgung, sowohl finanzieller und auch rechtlicher Seite- (solche Anwälte kann sich kein normalsterblicher Österreicher leisetn)geht es ans Werk. Echt TRAURIG

  • Roman Polz am 11.12.2018 09:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    herr

    Sie üben halt mehr anziehungskraft aufs weibliche geschlecht aus. sie sind nett, zumindest anfänglich, und das anders sein als normalos zieht magisch an.

  • Genauso am 11.12.2018 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Papa....

    Zerrüttelte Familienverhältnisse wobei Mama und Papa geschieden sind, da kann man den Kindern kein Vorbild sein und dann gehen sie oft den Weg des Trotzes mit solch schrecklichen Folgen, wäre ein Papa anwesend gewesen wäre die Geschichte anders gelaufen vor dem haben die Rotzer mehr Respekt.

    • pipolo am 11.12.2018 14:14 Report Diesen Beitrag melden

      UNSIN

      Alles kein Grund für einen Mord. Die Strafen sind zu lasch, die Gefängnisse sind reine Luxushotel. Fernseher, Radio, PC; Konsole, Arzt, gutes Essen, Sport, Bad, Freigang . ect. ect.

    einklappen einklappen
  • eine besorge mutter. am 11.12.2018 09:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kultureninkompatibilität

    leider können/ dürfen die medien die bevölkerung von diesem personenkreis nicht warnen, obwohl dies ihre aufgabe wäre. auch der polizei sind die hände gebunden. man muss aufhören, alle menschen, die über solche probleme reden als rechtsextreme und ausländerfeindliche personen zu bezeichnen.

  • Claudia am 11.12.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    traurig, dass diese täglichen Nachrichten kaum mehr überrascht