Steht die Friedenslicht-Reise etwa unter keinem guten Stern? Fakt ist: Der Flug der OÖ-Delegation nach Israel verzögerte sich um Stunden, LH Stelzer saß im Flieger fest.
Zusammen mit einer OÖ-Delegation machte sich Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) im Rahmen der Friedenslichtreise am Dienstag auf den Weg Richtung Israel. Mit dabei auch: "Heute"-Reporterin Claudia Ruzmarinovic.
Ging es um 7.16 Uhr mit dem Railjet (RJ 761) vom Linzer Hauptbahnhof noch planmäßig Richtung Flughafen Schwechat, kam es in Wien dann zu massiven Verzögerungen.
Bereits in der Abflughalle erfuhren Stelzer und die anderen Passagiere, dass sich der planmäßige Abflug (Flugnummer: OS 857) um 10.25 Uhr nach Tel Aviv zum Flughafen "Ben Gurion" nach hinten verschiebt.
Gegen 11.25 durften der Landeshauptmann und die OÖ-Delegation (darunter auch die Landesregierungsmitglieder Birgit Gerstorfer und Elmar Podgorschek) endlich in den Airbus A-321 der Austrian Airlines einsteigen. Stelzer nahm auf seinem Sitz in Reihe 32 Platz (Sitz: 32B). Doch dann ging das Warten weiter.
Immer wieder kam vom Piloten die Durchsage, dass sie weiter warten müssen. Warum? Das wurde den Passagieren nicht gesagt.
"Heute"-Reporterin Claudia Ruzmarinovic schrieb per Whatsapp aus dem Airbus: "11.55 Uhr. Wir rollen." Dann: "12.08 Uhr. Na, wir warten." Dann: "12.12 Uhr. Wir bewegen uns in kleinen Schritten."
Um 12.27 Uhr Uhr hob der Airbus A-321 dann schließlich ab. Stelzer selbst nahm die Verzögerung gelassen, nutzte sie für ein kurzes kurzes Power-Napping.
Warum konnte der Flieger erst mit zwei Stunden Verspätung abheben? "Heute" fragte bei Austrian Airlines nach. Eine Sprecherin: "Schuld waren der Schneeregen und die schlechte Sicht. Außerdem dauerte die Enteisung länger."
Hier können Sie den Flug nach Tel Aviv verfolgen.
Außerplanmäßige Landung: 16.29 Uhr (Ortszeit).
(mip)