Mehrere Verletzte

23. August 2017 12:34; Akt: 23.08.2017 19:59 Print

Schweres Zugunglück auf einer Testfahrt in Linz

Personenzug gegen Güterzug! Mitten in Linz kam es zu einem schweren Unfall. Eine Person wurde schwer verletzt, vier weitere leicht.

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Es passierte auf einer Abnahmefahrt einer "KISS 2"-Garnitur der WESTbahn mit dem Hersteller. Der Zug fuhr gegen 12.15 Uhr auf einen stehenden Güterzug der Cargo Service GmbH. Passiert ist das Unglück im Bereich des Verschubbahnhofs der ÖBB auf Höhe Turmstraße. Feuerwehr, Rettung und Polizei waren im Großeinsatz.

Eine Person, es handelt sich um dem Lokführer der WESTbahn-Garnitur, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er war eingeklemmt worden, musste von der Feuerwehr befreit werden. Zumindest vier weitere Personen wurden zudem leicht verletzt. Insgesamt waren zum Zeitpunkt des Unfalls zehn Personen in den beiden Zügen.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Der Zugverkehr auf der Westbahn war zu keiner Zeit beeinträchtigt.

Auf der Ebelsberger Umfahrungen kam es hingegen wegen der schwierigen Bergung der Loks zu massiven Behinderungen. Wie lange die Aufräumungsarbeiten noch dauern ist unklar.

Feuerwehrrefernt Vize-Bürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ): "Die Linzer Berufsfeuerwehr ist im Einsatz und führt die notwendigen Rettungsmaßnahmen mit den anderen Einsatzkräften durch. Ich danke allen für deren rasche und professionelle Hilfe!"



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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ingrid am 23.08.2017 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Zugunglück

    Egal ob Mensch oder Technik, Hauptsache keine Todesopfer

  • Tom.N. am 23.08.2017 23:58 Report Diesen Beitrag melden

    Frontalzusammenstoß!

    Leider bindet die Polizeimeldung uns allen einen Bären auf! Sieht man sich die Fotos von der Endstellung der Züge und der Beschädigung an, so kann man, selbst als Laie, erkennen, dass der Güterzug gefahren sein muß! Oder wie kommen die Beschädigungen an die Lok, wenn diese den Kollisionspunkt bereits Passiert hat? Viel eher traf der 4110.10 der Westbahn, (Welcher gerade auf Abnahmeprbefahrt war) in die Front der Vectron, und wurde anschließend vom Güterzug zurückgeschoben... Ein Güterzug in diese Richtung hätte an dieser Stelle übrigens nicht einfach so Stehenbleiben dürfen...

  • Daniel Wernli am 23.08.2017 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hat die ÖBB ein Sicherheitsproblem ?

    Es ist schlimm was in Österreich an Zugskollisionen passieren allein in diesem Jahr, zb. Meidling jetzt Linz hat die ÖBB ein Problem mit ihren Sicherungsanlagen?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tom.N. am 23.08.2017 23:58 Report Diesen Beitrag melden

    Frontalzusammenstoß!

    Leider bindet die Polizeimeldung uns allen einen Bären auf! Sieht man sich die Fotos von der Endstellung der Züge und der Beschädigung an, so kann man, selbst als Laie, erkennen, dass der Güterzug gefahren sein muß! Oder wie kommen die Beschädigungen an die Lok, wenn diese den Kollisionspunkt bereits Passiert hat? Viel eher traf der 4110.10 der Westbahn, (Welcher gerade auf Abnahmeprbefahrt war) in die Front der Vectron, und wurde anschließend vom Güterzug zurückgeschoben... Ein Güterzug in diese Richtung hätte an dieser Stelle übrigens nicht einfach so Stehenbleiben dürfen...

  • Daniel Wernli am 23.08.2017 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hat die ÖBB ein Sicherheitsproblem ?

    Es ist schlimm was in Österreich an Zugskollisionen passieren allein in diesem Jahr, zb. Meidling jetzt Linz hat die ÖBB ein Problem mit ihren Sicherungsanlagen?

  • kreereiwa am 23.08.2017 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    Das blaue Ding

    dürfte aber keine, sehr robuste Konstruktion gewesen sein. Hat man wohl einen Leichtbau getestet.

    • Kobbe am 23.08.2017 19:40 Report Diesen Beitrag melden

      Es war

      eine ganz Normale Ganitur!Diese Ganitur ist die Neue Version des Unternemens "Westbahn"!(erkennbar an den Türen)Da dieser Zug erst seit einen Halben Jahr existiert wurde eine Testfahrt ausgeführt.Es befanden sich 3 Personen im Hinteren Teil des Zuges.Die jedoch bei dem Unfall nur leicht verletzt wurden!Jedoch geht es diesen 3 Personen wieder gut.Natürlich haben die Person ein Großen Schock nach dem Aufprall!Der Triebfahrzeugsführer ist Schwer verletzt.Er wurde ins Krankenhaus gebracht! Derzeit gibt es noch keine Weiteren ergebnisse des Schwer verletzten.Mfg Kobbe

    • Tom.N. am 24.08.2017 00:18 Report Diesen Beitrag melden

      KISS 2

      Der Verunglückte Westbahn 4110.10 ist ein Fahrzeug der so Genannten Kiss2-Typenfamilie von Stadler. Er entspricht im Aufbau und der Konstruktion den derzeitigen Crash-Normen der Europäischen Eisenbahnen und ist überwiegend aus Aluminium gebaut. Natürlich ist ein solches Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von vielleicht 500 Tonnen im Nachteil, wenn sich ein Güterzug mit ca. 1500 Tonnen Gesamtgewicht mit ihm Duelliert, und sie mit geschätzt 30-40Km/h pro Zug aufeinanderprallen. Das ist etwa so, wie wenn ein Mopetauto Frontal gegen einen entgegenkommenden LKW kracht...

    einklappen einklappen
  • kreereiwa am 23.08.2017 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Testfahrt

    mit Fahrgästen gibt's wohl auch nur in Linz.

    • kreereiwa am 23.08.2017 17:34 Report Diesen Beitrag melden

      War wahrscheinlich Personal

      das bei der Testfahrt beteiligt war.

    • Mike am 23.08.2017 18:38 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Fahrgäste? Abnehmfahrt mit dem Betreiber......

    • Tom.N. am 24.08.2017 00:08 Report Diesen Beitrag melden

      Abnahme-Probefahrt

      Der Westbahn 4110.10 hätte eigentlich mit dieser Fahrt abgenommen werden sollen. Diese Probefahrt dient im Rahmen der Inbetriebnahme des Zuges dazu, zu Überprüfen, ob alles (vor allem Sicherheitsrelevantes) Funktioniert, und damit, ob der Zug anschließend im Plandienst eingesetzt werden darf. Einige Kriterien: -Funktion von den eingebauten Sicherheitssystemen (SIFA, PZB, LZB und ETCS in diesem Fahrzeug) -Einhaltung der erforderlichen Mindestbremswege -Notbremseinrichtungen, ...

    einklappen einklappen
  • Ingrid am 23.08.2017 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Zugunglück

    Egal ob Mensch oder Technik, Hauptsache keine Todesopfer