Toter in Shisha-Bar

11. Februar 2019 05:00; Akt: 10.02.2019 19:54 Print

Zwei kleine Kinder trauern jetzt um ihren Papa

Ein achtjähriges Mädchen und ein Bub (4) trauern nach der tödlichen Schlägerei in einer Shisha-Bar um ihren Papa. Dieser soll in Mazedonien beerdigt werden.

Zwei KInder trauern jetzt um ihren toten Papa Besar N. (29).  (Bild: Matthias Lauber / Privat)

Zwei KInder trauern jetzt um ihren toten Papa Besar N. (29). (Bild: Matthias Lauber / Privat)

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Eine wilde Massenschlägerei in der Shisha-Bar "Weelax" in Regau (Bez. Vöcklabruck) kostete einem Mazedonier Besar N. (29) das Leben (wir berichteten). Ersten Informationen zufolge dürfte eine Stichverletzung zum Tod des 29-Jährigen geführt haben.

Besonders tragisch: Wie "Heute" durch eine Bekannte der Familie erfuhr, hinterlässt das Opfer eine Frau und zwei kleine Kinder. Ein Mädchen (8) sowie ein Bub (4) weinen jetzt um ihren geliebten Papa.

Noch tappt die Polizei über die genauen Hintergründe im Dunkeln. Es dürfte eine Familienfehde gewesen sein. Gerüchten zufolge sollen zwei Albaner unter den mutmaßlichen Angreifern gewesen sein.

Mehrere Messer dürften im Spiel gewesen sein

Wie schon berichtet, wurde unter einem Auto vor der Bar ein Messer gefunden. Es dürfte sich aber nicht um die Tatwaffe handeln. Laut Staatsanwalt Christian Hubmer dürften mehrere Messer im Spiel gewesen sein. Am Sonntag wurde über zwei der Beteiligten die U-Haft verhängt.

Wie Bar-Besitzer Walid H. gegenüber "Heute" erwähnte, hatte er die Beteiligten noch nie zuvor in seinem Lokal gesehen. Und tatsächlich: Opfer Besar N. soll laut einem Freund das erste Mal in diesem Lokal gewesen sein.

Seine Eltern leben nach wie vor in der Heimat Mazedonien. Dort soll der 29-Jährige, der zusammen mit seinem Bruder eine Firma in Attnang-Puchheim betrieb, auch bestattet werden.

Bei der Polizei laufen die Ermittlungen indes weiter auf Hochtouren. Am Montag soll das Ergebnis der Obduktion und damit die genaue Todesursache vorliegen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erich am 11.02.2019 06:39 Report Diesen Beitrag melden

    Ruhe in Nordmazedonien

    Der amtsbekannte Bosnier war kein Kind von Traurigkeit. Immer unterwegs, gewaltbereit und krankhaft eifersüchtig.

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  • Unverständnis63 am 11.02.2019 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre er bei den Kindern........

    Wenn er zwei Kinder hatte wäre er besser bei ihnen geblieben anstatt sich in einer Drogenbar herumzutreiben........ dass die Kinder einen Vater mit derartigem Lebenswandel vermissen werden ist eher unwahrscheinlich

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  • Franka am 11.02.2019 07:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ist

    Schon eigenartig. Wenn des einen wirklich unschuldigen trifft haben die anscheinend alle keine Kinder bzw Familie. Da habe ich noch nie gelesen das Kinder um den Vater oder Mutter trauern

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 11.02.2019 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    solange sie sich gegenseitig ausrotten

    es hat schon keinen falschen getroffen da bin ich mit 100% sichrer

  • Christian am 11.02.2019 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wie geht's euch denn bitte!?

    Es ist hier ein Mensch ums Leben gekommen, Ein Ehemann und Familien Vater, egal ob es ein Unfall oder Selbstverschuldet ist, egal ob er eine zwielichtige gestalt oder nicht war, ist es echt Krank das manche hier kommentare schieben wie "Die Kinder sind besser ohne..." und ähnlichem, Manchmal frage ich mich echt was mit manchen von euch los ist!?

    • Danny am 11.02.2019 12:30 Report Diesen Beitrag melden

      Meine Gedanken

      Genau das waren auch meine Gedanken. Die Menschheit wird immer abartiger. Nur weil man 2 Kinder hat, darf man nicht mehr abends weggehen. Außerdem bedeutet Shisha nicht gleich Drogen. Und sowieso ist es egal warum und weshalb. 2 kleine Kinder haben ihren Papa verloren. Respektlosigkeit, Pietätlosigkeit und Hass steht wohl mittlerweile an erster Stelle der Menschen.

    • Blacky am 11.02.2019 13:45 Report Diesen Beitrag melden

      Vater

      Der Mensch hat sich in Kreisen bewegt, die nicht zu einem Familienvater passen. So fürsorglich kann er nicht gewesen sein. Also beruhigen Sie sich wieder

    • Regine K. am 11.02.2019 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      GESTORBEN

      Tägl sterben Menschen und hinterlassen Kinder. Das kümmert anscheinend auch niemand. Warum wird bei dieser Geschichte soviel Nächstenliebe gefordert? Erklären Sie das bitte.....

    • Christian am 11.02.2019 16:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ich Erkläre mal.

      Hier geht es nicht darum in welchen kreisen er sich bewegt hat oder nicht, ob er kriminelle war oder nicht. Ich bin mir sicher das seine Kinder ihn trotzdem vermissen werden... Ja es sterben täglich Menschen, und in ihrem Umfeld gibt es menschen die Trauern. Ich finde trotzdem, das die Aussagen die hier getätigt werden einfach Geschmacklos sind... Aber hey, jedem das seine... Es herrscht ja Meinungsfreiheit und so...

    • Danny am 12.02.2019 11:12 Report Diesen Beitrag melden

      Furchtbar ...

      @Regine K. das hat damit nichts zu tun. Nächstenliebe sollte selbstverständlich sein. Aber offensichtlich ist diese heutzutage ausgestorben. Jeder ist sich selbst der Nächste. Es wird immer getrauert, wenn jemand stirbt. Nur von ein paar liest man halt in der Zeitung. Wie kann ich um jemand trauern, von dem ich nicht weiß, da er gestorben ist ??? Hier weiß ich es. Außerdem tun mir die Kinder leid. Die können da nichts dafür wo ihr Papa war. Sie haben ihn geliebt. Fertig.

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  • Zu Ehrlich? am 11.02.2019 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Balkan Night in Shisha Bar

    Naja, mittlerweile halte ich mich von solchen Events fern, wenn schon mit Balkan-Night geworben wird. Da is es klar, dass so etwas passieren kann, wie die jüngste Vergangenheit oft bewiesen hat. Vor allem meine Freundin würde um kein Geld der Welt sich in eine Meute dieser Gruppen werfen.

  • realist am 11.02.2019 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    Realist

    Hätte er zuhause gewäsen mit den kindern.Müsten Sie dann nicht trauern.Wes macht ein Familien Fater in der nacht ?Es b ist noch unklar ob die kinder diesen nachtvogel vermissen werden...

  • Desert Eagle am 11.02.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

    Früher gab es den Spruch:

    "Der Balkan fängt am Rennweg an." Heute beginnt Asien schon am Schwarzenbergplatz.