Bei mehreren Einbruchsdiebstählen in den vergangenen Tagen konnten die Beamten an den Tatorten Kunststoffstreifen sicherstellen. Offenbar wurden die kleine Streifen zur Markierung der möglichen Tatobjekte verwendet.
Die rund vier Zentimeter langen und rund fünf Millimeter breiten Kunststoffstreifen werden in der Mitte gefaltet und zwischen Tür und Türstock geklemmt.
Hinweis auf Anwesenheit der Bewohner
Wird die Türe geöffnet, fallen diese kaum bemerkbaren Streifen zu Boden und sind somit ein Hinweis darauf, ob das Haus oder die Wohnung bewohnt wird oder die Bewohner unter Umständen über das Wochenende abwesend sind. Möglicherweise werden die Kunststoffstreifen aus PET-Flaschen geschnitten, so die Polizei.
Die Täter nutzen die Abwesenheit dann für den Einbruchsdiebstahl, wobei sie vorwiegend Schmuck und Bargeld, aber auch elektronische Geräte erbeuten.
Nun warnt die Polizei die Bevölkerung vor dieser Markierungs-Methode. Die Exekutive bittet Personen, die einen solchen Kunststoffstreifen im Eingangsbereich von Häusern oder Wohnungen finden, dringend die Polizei zu verständigen, auch wenn noch kein Einbruch stattgefunden hat.
(wil)