Drei Tote an einem Tag

07. Januar 2019 07:05; Akt: 07.01.2019 07:05 Print

Snowboarderin (24) bleibt im Schnee stecken – tot

Die junge Schweizerin kam im Skigebiet Schafberg in Gargellen von der Piste ab und stürzte kopfüber in den Tiefschnee. Jede Hilfe kam zu spät.

Rettungseinsatz in Tirol. (Bild: Zoom-Tirol)

Rettungseinsatz in Tirol. (Bild: Zoom-Tirol)

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Zusammen mit drei Bekannten wagte sich die 24-jährige Snowboarderin aus der Schweiz am Sonntagnachmittag im Skigebiet Schafberg die rot markierte Talabfahrt in Richtung Gargellen (Bezirk Bludenz).

Wie die Vorarlberger Polizei mitteilt, kam die 24-Jährige gegen 14.20 Uhr ohne Fremdverschulden in einer Rechtskurve etwa im Mittelteil der Abfahrt von der Piste ab und stürzte rund 20 Meter weit über steiles Gelände ab.

Dabei blieb die Frau mit dem Kopf voran bis zur Hüfte im rund eineinhalb Meter tiefen Schnee stecken. Ihre drei Begleiter eilten ihr sofort zur Hilfe. Es gelang ihnen auch, die Frau aus dem Schnee auszugraben.

Sofort begannen sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen, die bis zum Eintreffen des Notarztes durchgeführt wurden. Dieser konnte aber nur noch den Tod der jungen Schweizerin feststellen.

Die 24-Jährige ist die dritte Wintersportlerin, die am Sonntag in Vorarlberg ums Leben kam. Bei zwei separaten Lawinenabgängen wurden am Diedamskopf in Schoppernau ein 26-Jähriger und in Damüls ein 32-jähriger Deutscher in den Tod gerissen. Mehrere Personen werden noch vermisst.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pat Rick am 07.01.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zu unterschätzen!

    Das ist auch der Grund warum ich so respekt vor Tiefschnee habe. Auch mir mal passiert, ist nicht all zu lange her, von der Piste abgekommen und mit dem Snowboard kopfüber im Tiefschnee gesteckt. Gott sei dank konnte ich mich befreien. Möchte gar nicht wissen wie sich die Dame bis zu ihrem Tod gefühlt hat.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Pat Rick am 07.01.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zu unterschätzen!

    Das ist auch der Grund warum ich so respekt vor Tiefschnee habe. Auch mir mal passiert, ist nicht all zu lange her, von der Piste abgekommen und mit dem Snowboard kopfüber im Tiefschnee gesteckt. Gott sei dank konnte ich mich befreien. Möchte gar nicht wissen wie sich die Dame bis zu ihrem Tod gefühlt hat.