Wetterprognose

06. Dezember 2018 10:19; Akt: 06.12.2018 10:52 Print

Kaltfront bringt wieder Schnee bis nach Wien

Bis zu ein Meter Neuschnee am Arlberg: Ab dem Wochenende wird es im Westen zunehmend winterlich. Auch nach Wien könnte der Schnee zurückkehren.

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Aufgrund des milden und trockenen Herbstes lag bisher selbst auf den Bergen Westösterreichs kaum Schnee. So gab es am ersten Advent in Wien teilweise mehr Schnee als am Arlberg. Mit einer kräftigen West- bis Nordwestströmung ändert sich das nun aber ab dem Wochenende.

Bis zum kommenden Dienstag erwarten sich die Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) am Arlberg über ein Meter Neuschnee, winterlich wird es allerdings an der gesamten Alpennordseite.

Kaltfront Freitagnacht bringt den Winter

Mit einer Westströmung verlief der bisherige Dezember im Westen von Österreich äußerst mild und zeitweise nass, Schnee war nur auf den Bergen oberhalb von rund 2.000 Meter ein Thema. Freitagnacht rauscht aber eine kräftige Kaltfront über die Alpen, womit sich die Wetterlage grundlegend umstellt.

"Mit der Kaltfront frischt entlang der Alpennordseite kräftiger bis stürmischer Westwind auf und die Schneefallgrenze sinkt bis knapp unter 1.000 Meter", sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Dabei kommen vor allem in den klassischen Staulagen vom Bregenzerwald bis zum Salzkammergut in den höheren Tallagen die ersten Zentimeter Neuschnee zusammen." Im Osten und Süden verläuft der Tag nach Abzug der Front hingegen zeitweise sonnig.

Am Sonntag kurz milder, dann viel Neuschnee

Am Sonntag folgt ein weiteres Tief, dabei wird es kurzzeitig etwas milder, die Schneefallgrenze liegt in der Früh um 1.500 Meter. Ab Mittag wird es aber sukzessive kälter, sodass am Abend bis auf rund 1.000 Meter, in der Nacht dann allmählich bis auf 700 Meter Schnee fällt. Zudem intensiviert sich von Vorarlberg bis in die Obersteiermark immer mehr der Niederschlag.

"Allein in der Nacht auf Montag muss man im Bregenzerwald und am Arlberg mit einem guten halben Meter Neuschnee rechnen", so Spatzierer. "Auch in den übrigen Nordstaulagen wird es bis Montagfrüh winterlich, oberhalb von 700 Metern sind zehn bis zwanzig Zentimeter Neuschnee möglich." Dazu weht weiterhin kräftiger Westwind.

Kommt Schnee nach Wien zurück?

Der Montag verläuft dann an der Alpennordseite winterlich. Schnee fällt allmählich bis in die Täler, nur im Flachland handelt es sich noch um Regen. Auch am Alpenhauptkamm kommen ein paar Zentimeter Neuschnee zusammen, leer geht nur der Süden und Osten aus.

"Am Dienstag wird es noch kälter, dann ziehen selbst im Flachland ein paar Schneeschauer durch", prognostiziert der Experte. "Somit könnte es auch in Wien wieder weiß werden".

Insgesamt lässt der Schneefall aber immer mehr nach und klingt von Westen her bis zur Wochenmitte ab. Bis zum Ende der Ereignisses kommt in den Skidestinationen am Arlberg gut ein Meter Neuschnee zusammen, aber auch sonst ist in den Nordstaulagen bis zu einem halben Meter Neuschnee möglich. Für den Süden heißt es hingegen weiter warten auf den Schnee.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anna Huber am 06.12.2018 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Es wäre sooo schön!

    Ja bitte! Einen Meter Neuschnee in Wien. Die Städter können da eh nimma raus!

    einklappen einklappen
  • glaubs nicht am 06.12.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    nicht logisch

    unglaubwürdig, auf Frühling folgt Sommer

Die neuesten Leser-Kommentare

  • glaubs nicht am 06.12.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    nicht logisch

    unglaubwürdig, auf Frühling folgt Sommer

  • Anna Huber am 06.12.2018 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Es wäre sooo schön!

    Ja bitte! Einen Meter Neuschnee in Wien. Die Städter können da eh nimma raus!

    • Heinz Thai am 06.12.2018 12:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Anna Huber

      Die Städter nicht raus und die Pendler nicht hinein. Wollen Sie das wirklich?

    • Wiener am 06.12.2018 12:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Anna Huber

      scheren Sie weiterhin alle Wiener über einen Kamm, aber dann nicht wieder wundern, wenn wir unfreundlich reagieren.

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