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08. Januar 2019 06:45; Akt: 08.01.2019 21:32 Print

Bundesheer-Heli befreit Bäume vom Schnee

Am Dienstag erreicht eine kräftige Kaltwetterfront den Alpenraum und bringt neuerlich stürmische und tiefwinterliche Verhältnisse mit bis zu einem Meter Neuschnee.

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In Hochfilzen hat es vom 1. bis zum 15. Jänner 451 Zentimeter geschneit. Lofer in Salzburg versinkt im Schnee. Sperre der Felbertauernstrasse und des Felbertauerntunnels nach den starken Schneefall und der akuten Lawinengefahr (Bild aufgenommen am 14. Januar in Mittersill). Gegen 6.30 Uhr kam es zu einem Lawinenabgang auf die Walchsee Bundesstraße B 172 in Walchsee. Lawinenabgang auf der Tannheimer Bundesstraße B 199 in Nesselwängle. Lawinenabgang auf der Tannheimer Bundesstraße B 199 in Nesselwängle. Lawinenabgang auf der Tannheimer Bundesstraße B 199 in Nesselwängle. Die Lawinengefahr bleibt am Montag groß. Zahlreiche Straßen bleiben weiter gesperrt. Gegen 20 Uhr ging ein Schneebrett auf die Tannheimer Bundesstraße B 199 in Nesselwängle ab. Ein Lawinen-Gefahr Schild nach Lackenhof am Ötscher in Niederösterreich. Im Gebiet um Lackenhof sind in der letzten Woche 2 Meter Schnee gefallen. Heftiger Schneefall in der Ramsau am Dachstein. Winterliche Straßenverhältnisse in der Ramsau am Dachstein. Sankt Anton am Arlberg Ein Bagger befreit eine Straße in Niedertauern (Salzburg) von den Schneemassen. Extreme Schneefälle in den steirischen Nordalpen. St. Anton versinkt im Schnee. Riesige Schneemassen in Obertauern. Nachdem der Ort tagelang von der Außenwelt abgeschnitten gewesen ist - zudem herrscht Katastrophenalarm - war die Zufahrt für einige Stunden möglich. Auf den Dächern wird der Schnee herunter geschaufelt. Schwere Technik ist angerückt, um den Schnee abzutransportieren. Nach Angaben der Bewohner, kommt so ein Ereignis nur etwa alle zehn Jahre vor. Das Wartehäuschen dieser Busstation wurde zur Zuflucht vor den Schneemassen. Nur durch ein Loch kommt man mehr hinein - Bus fährt verständlicherweise aktuell keiner. Während auch die Menschen in Ramsau am Dachstein wie verrückt Schnee schaufeln müssen, ... ... toben sich die Stubentiger in der weißen Pracht richtig aus. Eine Frau mit ihrem Kind beim Schneeschaufeln, aufgenommen am Dienstag, 8. Jänner 2019 in der Ramsau am Dachstein. Ein Schneepflug bei der Schneeräumung aufgenommen am Dienstag, 8. Jänner 2019, in Ramsau am Dachstein. Auf der Tauplitzalm zeigt sich das Schneechaos auch von seiner malerischen Seite - zumindest solange die Sonne durchkommt. Die Schneesituation auf der Tauernautobahn A10 am Dienstag, 8. Jänner, 2019. Ein eingeschneites Fahrrad in Flachau am Mittwoch, 9. Jänner, 2019. Die Lawinensituation verschärfte sich schon am Dienstag in Österreich immer weiter: Am Montag waren in Filzmoos keine Lifte mehr in Betrieb. Mittlerweile versucht man krampfhaft Dächer von den Schneemassen zu befreien. Dabei sind die Schneehöhen gewaltig, wenn man einen 1,80 Meter großen Menschen im Vergleich sieht. Teilweise werden auf den Dächern mit Sägen regelrechte Schnee-Vier-Ecke herausgeschnitten. In Filzmos musste ein Autofahrer am 7. Jänner sein Vehikel erst wiederfinden und dann auch noch freilegen. Dieser Autofahrer in der Region Flachau hatte schon ein bisschen mehr Glück. Sein Wagen ist zumindest noch ausnehmbar. Winterwunderland in Filzmoos. Heftige Schneefälle in weiten Teilen Österreichs: im Bild eine Frau beim Schneeräumen in Saalbach Hinterglemm Tiefwinterliche Verhältnisse am Sonntag, 6. Jänner 2019, in Tirol. Davon ließen sich die Einheimischen aber nicht aufhalten. Eine Frau aus Biberwier (Bezirk Reutte) rückte gar in Shorts zum Schneeräumen aus. In Hochfilzen (Tirol) mussten sogar die Zugführer der ÖBB ihre Gleise suchen, die unter den Schneemassen verdeckt waren. Andere kämpften gegen Schnee und Eis auf den Dächern. Ein Mann bei der Schneeräumung am Dach eines Hauses in Hochfilzen. Ebenfalls in Hochfilzen standen Menschen plötzlich vor einer weißen Wand. In der Steiermark sorgte der heftige Schneefall für Behinderungen im Straßenverkehr. So musste etwa die Obertalstraße bei Schladming - wie viele andere - aufgrund von Lawinengefahr gesperrt werden. Auch die Untertalstraße im Untertal bei Schladming war aufgrund von Lawinengefahr gesperrt. Beim Land Steiermark wurde überlegt, bei den anhaltenden Schneefällen und steigender Lawinengefahr weitere Straßen zu sperren. Etwa die B23 im Gemeindegebiet von Neuberg an der Mürz (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag). Im Bild die Situation in Schladming. Ein Mann mit einer Schneefräse in einem Tunnel auf der Planai, aufgenommen am Samstag 5. Jänner 2019 auf der Planai in Schladming, Steiermark. Nach dem Tunnel-"Durchbruch" hatte er gleich auch selbst ein "Sahnehäubchen". Die Lawinensituation in der Obersteiermark bleibt angespannt. Im Bild ein Blick in die Landeswarnzentrale in Graz. In der Steiermark sorgt heftiger Schneefall für Behinderungen im Straßenverkehr. Im Bild die Situation in Schladming. In der Steiermark sorgt heftiger Schneefall für Behinderungen im Straßenverkehr. Im Bild die Situation in Schladming.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anna am 07.01.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Versteht das einer?

    Ich verstehe die Tourengeher nicht, die bei solchen Wetterverhältnissen und sehr grosser Lawinengefahr unbedingt auf den Berg hinauf müssen. Und am ärgsten sind die Ski- und Snowboardfahrer, die die gesicherten Pisten verlassen und dann mitunter eine Lawine auslösen und sich sowie andere gefährden. Solche Leute sollen die gesamten Kosten , die durch die Bergung der Hubschrauberpiloten,Bergretter und anderen Helfern entstehen, voll und ganz bezahlen müssen!

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  • wiener24343 am 08.01.2019 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Salz statt Schnee in Wien

    In Wien häufen sich die Salzberge statt Schneeberge. Unbegreiflich: anstatt den bißchen Schnee wegzukehren, wird tonnenweise Salz gestreut. Übrig bleibt eine Salzsee-Matschlacke, die die Schuhe angreift. Dabei ist in Wien eh schon kaum bis gar kein Schnee. Selbst wenn kein Schnee liegen bleibt, wird Salz gestreut.

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  • harald am 09.01.2019 04:49 Report Diesen Beitrag melden

    u. so was in der heutigen Zeit.....

    deswegen lieber fürs Bundesheer nur Hubschrauber kaufen und keine Abfangjäger, Kanonen u. Panzer d.s. Kriegswaffen die niemand braucht u. die nur Unheil anrichten können

Die neuesten Leser-Kommentare

  • harald am 09.01.2019 04:49 Report Diesen Beitrag melden

    u. so was in der heutigen Zeit.....

    deswegen lieber fürs Bundesheer nur Hubschrauber kaufen und keine Abfangjäger, Kanonen u. Panzer d.s. Kriegswaffen die niemand braucht u. die nur Unheil anrichten können

  • Felix Bstieler am 08.01.2019 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Zefix

    Das Wetter meint es nicht gut mit uns, zum Glück hat der Nachbar schweres Gerät :P

  • Judge dredd am 08.01.2019 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Justice

    Wo bitte ist diese Globale Erderwärmung wenn man sieh braucht ? wir ersticken im Schnee !

  • wiener24343 am 08.01.2019 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Salz statt Schnee in Wien

    In Wien häufen sich die Salzberge statt Schneeberge. Unbegreiflich: anstatt den bißchen Schnee wegzukehren, wird tonnenweise Salz gestreut. Übrig bleibt eine Salzsee-Matschlacke, die die Schuhe angreift. Dabei ist in Wien eh schon kaum bis gar kein Schnee. Selbst wenn kein Schnee liegen bleibt, wird Salz gestreut.

    • Fred von Jupiter am 08.01.2019 16:05 Report Diesen Beitrag melden

      @Wiener24343

      Genau darum konnte Androsch die Salinen Austria ganz einfach sanieren. Vor seiner Übernahme galt Salzstreuverbot, das Unternehmen schrieb rote Zahlen. Dann kam jedoch der Superman, das Salzstreuverbot in Wien war Geschichte, und Androsch der rettende Wunderwuzzi.

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  • PeterKarl am 08.01.2019 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Warnung ist zu wenig.

    Ich starte jetzt meinen Diesel.

    • Fred von Jupiter am 08.01.2019 09:38 Report Diesen Beitrag melden

      @PeterKarl

      Ich habe meinen 1,9TDI zurück gegeben und gegen einen 5,6l Benziner mit 8 Zylindern getauscht. Es ist wirklich ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich einen Beitrag zum Umweltschutz leiste.

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