Kultur in Wiener Grätzln

05. Juli 2018 14:50; Akt: 05.07.2018 14:53 Print

ÖVP bringt ihr Stadtfest heuer auch auf Schiene

"Raus aus der City, rein in die Grätzl". Unter diesem Motto plant die ÖVP Wien ihr heuriges Stadtfest. An den Details wird noch gefeilt, fix ist: Es wird eine Stadtfest-Bim geben.

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Das "Wiener Stadtfest" der ÖVP Wien am 1. September macht heuer mit eigener Bim "mobil". (v.l.n.r. Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner, Präsidentin Verein "Wiener Stadtfeste" Susanne Reichard und ÖVP Wien-Chef Gernot Blümel). (Bild: Denise Auer)

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Am 1. September findet zum bereits 34. Mal das VP-organisierte Wiener Stadtfest statt. Heute, Donnerstag, wurden die ersten Eckdaten von ÖVP Wien-Chef Bundesminister Gernot Blümel, Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner und der Präsidentin des Vereins "Wiener Stadtfeste", der ehemaligen Bezirkschefin der Wieden Susanne Reichard präsentiert.

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"Unser Motto 'Mut zur Veränderung' umfasst sämtliche Bereiche der ÖVP Wien und macht auch vor dem Wiener Stadtfest nicht halt", erklärte Blümel. Für heuer habe man das Konzept überarbeitet und neue ungewöhnliche Veranstaltungsorte gefunden. "Die Idee ist 'raus aus der City und rein in die Grätzl'. Wir wollen die Stadt auch dort beleben, wo kulturell bisher wenig passiert und hin zu den realen Lebensräumen der Menschen".

"Stadtfest auf neuen Wegen"

Das Stadtfest 2017 sei ein gänzlich neues Konzept gewesen, in ganz anderer Form und auf neuen Wegen. "Im Vorjahr haben sich tausende Wienerinnen und Wiener unsere App heruntergeladen. Die Besucher sind in einer Mischung aus virtueller und realer Welt durch die Stadt gegangen und haben Wien auf neue Art und Weise erlebt", so Blümel.

Im Unterschied zu 2017 werden heuer die Veranstaltungsorte nicht geheim gehalten, sondern schon im Vorfeld bekannt gegeben. Die 50 Musik-Acts sollen an fünf ungewöhnlichen Orten stattfinden, um den Wienern die Gelegenheit zu geben, ihre Grätzl einmal völlig neu zu erleben.

Live-Musik in Cafés, Geschäften und der Bim

Als Locations entschied sich die ÖVP heuer für das "Café Oben" bei der Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz (Rudolfsheim-Fünfhaus), das Donauzentrum (Donaustadt), das Restaurant Kent beim Brunnenmarkt (Ottakring), dem "Post am Rochus" (Landstraße) und der Gösserhalle (Favoriten), wo auch die finale Abschluss-Show stattfinden soll.

Besonders ist heuer die "Wiener Stadtfest-Bim", die vom "Verband der Eisenbahnfreunde" angemietet wird und sowohl als rollende Showbühne als auch als Verbindung zwischen den Locations in den Grätzeln zum Einsatz kommen soll.

Das Stadtfest, das um 14 Uhr startet und bis etwa 22 Uhr dauern soll, soll neben bekannten Gesichtern vor allem auch junge Künstler einen Platz und Raum für Auftritte bieten.

Mit App persönliches Stadtfest zusammenstellen

Wie im vergangenen Jahr wird es auch heuer eine eigene Stadtfest-App geben, mit der die Wiener ganz nach Lust und Laune ihr persönliches Programm zusammen stellen können. So können sich Klassik-Fans eine Klassik-Route zusammenstellen, Jazz oder Pop-Fans werden zu den jeweiligen Veranstaltungsorten gelotst.

Das genaue Programm sowie die teilnehmenden Künstler sollen Mitte August präsentiert werden. "Heuer wird das komplette Programm nicht nur digital über die App und unsere Homepage, sondern auch analog über ein Programmheft zu entdecken geben", erklärte Reichard.

Darüber hinaus bietet die App auch Informationen zu den teilnehmenden Künstlern. "Die Besucherinnen und Besucher können Punkte sammeln und sich auf eine spezielle Mystery-Route begeben", so Reichard.

Stadtfest bietet auf Hebebühne "Weitblick"

Erstmals in ihrer Funktion als Landesgeschäftsführerin an der Planung des Wiener Stadtfestes beteiligt ist Bernadette Arnoldner. "Bisher war ich nur begeisterte Besucherin", sagt sie.

Das Stadtfest 2017 sei spannend, innovativ und vor allem mutig gewesen, das wolle man nun heuer fortsetzen. So gehe man heuer auch in die Luft: Auf der Hebebühne, die die ÖVP Wien auch im Rahmen der Kampagne "Neue Kraft. Mit Weitblick. Für Wien" einsetzt, lädt Arnoldner die Besucher zu einem Blick von oben. Direkt vor der Gösserhalle sollen die Besucher hier auf 15 Metern Höhen "neuen Weitblick" genießen.

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(lok)

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