Kirchenüberfall in Wien

27. Dezember 2018 19:45; Akt: 28.12.2018 06:08 Print

"In der Kirche war der Boden voller Blut"

Haustechniker Nikolaus Baldermann erzählt gegenüber "Heute.at", wie er die Vorkommnisse um den brutalen Raubüberfall die Schulbrüder-Kirche erlebt hat.

Haustechniker Nikolaus Baldermann schildert die Szenen vor Ort (Quelle: Video3)
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Stundenlang wurden fünf Ordensbrüder einer Wiener Klosterkirche am Donnerstagnachmittag von zwei unbekannten Räubern gequält. Gegen 13.30 Uhr soll das bewaffnete Duo das katholische Gotteshaus Maria Immaculata in der Anton-Böck-Gasse gestürmt haben – "Heute.at" berichtete live.

Gegenüber "Heute.at" erzählt Haustechniker Nikolaus Baldermann von den dramatischen Szenen, die sich in der Kirche abgespielt hatten: "Die Mitbrüder sind ziemlich schlimm zugerichtet worden. Mir wurde erzählt, dass in der Kirche der Boden voller Blut war", so Baldermann.

Ordensbrüder eingeschüchtert

Einer der Ordensmänner sei quasi in den laufenden Überfall gestolpert. Die Bewaffneten hätten ihm sofort gesagt, dass er sich auf den Boden legen soll, zu den anderen, schildert Baldermann die Vorkommnisse weiter.

Warum der Alarm erst so spät ausgelöst wurde, erklärt sich der Haustechniker so: "Die Mitbrüder haben wohl ziemlich lange gebraucht, sich zu befreien, oder sich auch nur zu trauen, sich fortzubewegen und einen Notruf abzugeben".

Raubüberfall auf Kirche in Floridsdorf

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • homer76 am 27.12.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Es wird immer besser bei uns. Jetzt kann man nicht Mal mehr in eine Kirche gehen. Aber es passiert ja angeblich immer weniger.

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  • Vanessa am 27.12.2018 17:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was passiert mit Wien

    Ich wohne auf der pragerstrasse und es fährt im Sekunden Takt ein Einsatzfahrzeug vorbei! Erschreckend was da draußen passiert!

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  • Strebersdorferin am 27.12.2018 17:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht wundern

    Bis vor ein paar Jahren war Strebersdorf noch lebenswert. Als die Politiker jedoch befanden, dass wir einen zu niedrigen Ausländeranteil haben und jede frei gewordene Gemeindewohnung mit den Goldstücken besiedelten, ist es aus mit der Idylle. Wohnungseinbrüche sind schon Alltag

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Auchnemeinung am 28.12.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Die Tat ist es auf jeden Fall,

    die beiden Männer u.U. auch: UNFASSBAR!

  • Paulinchen am 28.12.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Im

    Live ticker steht, dass Kardinal Schönborn den Ort des Geschehens begutachtete und sich von den Geschehnissen tief betroffen zeigte. Erster Weg zum Tatort??? Mein erster Weg wäre das Spital gewesen um den verletzten Trost zu spenden. Ist das die christliche Nächstenliebe?

    • Agathe kann's nicht lassen am 28.12.2018 08:42 Report Diesen Beitrag melden

      Public Relations

      @Paulinchen: Kommt schon noch ! Soviel Gratis-Werbung muss man gleich ZWEIMAL nutzen.... Schließlich ist die Katholische Kirche eine gut funktionierende Firma (und das sage ich als gläubiger, aber KRITISCHER Christ) !

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  • Metatron am 28.12.2018 05:41 Report Diesen Beitrag melden

    Einst ein stolzes Land

    An solche Hiobsbotschaften werden wir uns in Österreich gewöhnen müssen . Wir sind nicht mehr die kleine nette Insel der Seeligen . In den Landeshauptstädten insbesondere in Wien gehts zu wie bei Soddom und Gomorra . Auch die anderen größeren Städte haben ein Problem . Dieses stolze Land geht den Bach hinunter .

  • Ein Wiener am 28.12.2018 05:23 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Wien

    Ich erinnere mich noch an die Worte eines Wiener Politikers in Bezug zur Kriminalität vor wenigen Jahren: "i lass ma meist Wien net schlechtreden".

  • sherlock am 28.12.2018 04:52 Report Diesen Beitrag melden

    Erst-Schnellanalyse

    falls die Täter im Vorhinein von dem Safe wussten, müssen sie Insider sein. falls es kein Raubüberfall war, dann mit Sicherheit eine Tat der Gewalt Willen und der Verachtung gegen die Kirche - also Satanisten bzw. welche die Rache nehmen - zB. für sexuellen Misbrauch in der Kindheit. Ausländischer Akzent heisst gar nichts - die können sich ja verstellt haben. Terrorakt war es sicher nicht, das hätten die geistlichen erkannt und berichtet. jetzt braucht es schnell ein ordentliches Phantombild und auswertung von Videokameras in der Umgebung.

    • Babylon Wien-Berlin am 28.12.2018 09:02 Report Diesen Beitrag melden

      "Arme" Schulbrüder (OHNE Kameras)

      @Sherlock: Unsinn ! Heutzutage muss sogar jede Pfadfindergruppe einen Safe für ihr "Kaffeekassen- und Ausflugsgeld" kaufen; weiß ich aus eigener Erfahrung, die Versicherungen schreiben dies so vor. Einer der Täter wurde jedoch während der Feiertage beim "Auskundschaften" der Umgebung beobachtet, da haben Sie schon Recht. Hinsichtlich des Motivs vermute ich aber reine (Geld)gier; es war garantiert ein nettes Sümmchen im Safe, da man an dieser Privatschule das Schulgeld auch in bar leisten kann ....Also weder Hass noch Rache oder gar "Satanisten": Letztere greifen eher auf Flüche zurück ;O

    • Sucher am 28.12.2018 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @sherlock

      im Juli werden die ersten Phantombilder schon ausgestrahlt werden, jeder hat eine Chance auf eine Flucht in Österreich.

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