Wien-Brigittenau

28. Juli 2018 11:20; Akt: 28.07.2018 11:45 Print

Aggressiver Dealer schlägt Polizist blutig

Erst flüchtete der Mann noch, doch als ihm der Weg versperrt wurde, ging er auf die Polizisten los. Ein Beamter wurde blutig geschlagen, Ausrüstung dabei zerstört.

Die U6-Station Dresdner Straße. (Bild: Google Street View)

Die U6-Station Dresdner Straße. (Bild: Google Street View)

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Am gestrigen Freitagvormittag führten Beamte der Polizeiinspektion Pasettistraße eine Suchtmittel-Streife bei der U6-Station Dresdner Straße durch. Als die Polizisten gegen 9.10 Uhr einen Mann am Bahnsteig kontrollieren wollten, ergriff dieser die Flucht.

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Wiederholte erteilten ihm die Beamten verbale Anweisungen, stehen zu bleiben, doch er ignorierte sie völlig. Ein couragierter Passant stellte sich dem Flüchtenden in den Weg, wodurch es den Beamten gelang, den Mann auf einer fahrenden Rolltreppe einzuholen.

In die Enge getrieben, reagierte der Verdächtige äußerst aggressiv und attackierte die beiden Polizisten mit Faustschlägen und Tritten. Dadurch wurden diese verletzt, einer erlitt eine blutende Gesichtsverletzung. Darüber hinaus zerstörte der Mann durch seine gewaltsamen Handlungen diverse Ausrüstungsgegenstände am Einsatzgurt.

Verdächtiger spuckte Kokain

Als es schließlich gelang, den Mann zu fixieren und festzunehmen, spuckte er elf Kugeln mit einem weißen Pulver – laut Polizei vermutlich Kokain – als Inhalt aus. Er wurde wegen des Verdachtes des Bodypackings (Drogentransport durch Verschlucken) und aufgrund der bei der Amtshandlung erlittenen leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden verletzten Beamten konnten ihren Dienst weiter versehen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daniel am 28.07.2018 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm!

    Die Polizei muss härter durchgreifen können. Wir haben hier schon amerikanische Zustände, was die Gewalt angeht!

    einklappen einklappen
  • es wird immer schlimmer am 28.07.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichbehandlung mit anderen Süchten

    diese Drogenverkäufer sind Schwerverbrecher die Kinder u. Jugendl. süchtig machen wollen; Die Strafen gehören verzehnfacht ohne Wenn u. Aber. Der österr. Steuerzahler muss hunderte Millionen im Jahr für die Drogenopfer u. f.d. österr. Drogensumpf bezahlen. Alle Geschäfte laufen schwarz ab....Es gibt keine Gleichbehandlung mit den anderen Süchten

  • Sabine64 am 28.07.2018 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar was hier abläuft

    Der Typ wird wegen leichter Verletzungen ins Spital gebracht und die Polizisten müssen weiterarbeiten? Das darf doch nicht wahr sein. Ab in die Zelle mit dem, Abführmittel per Trichter einflössen und abwarten. Wenn er die Prozedur unbeschadet überlebt dann Glück gehabt. Solche Dealer haben nichts besseres verdient!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Unbekannt am 04.08.2018 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Rechte für die Polizei

    Ich glaube diese Camcorder sind keine gute Sache. Jetzt kann sich der Beamte keine Kleinigkeit mehr erlauben ohne gleich alles dokumentiert wird.

  • --------- am 04.08.2018 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    ---------

    Was wurde beim EU Beitritt damals alles unterschrieben? Das die kommen und uns fertig machen dürfen?

  • --------- am 04.08.2018 15:29 Report Diesen Beitrag melden

    ---------

    Unser Polizei hat zu wenig Handlungsfreiheit. Mit den Auflagen würde ich keinen Dienst mehr machen.

  • Herbert am 30.07.2018 05:47 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Auf diese art und weise wird man das drogenproblem nicht lösen. Mit samthandschuhen nimmt man keine verbrecher fest.

  • Lionhunter am 29.07.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenig Rechte für die Polizei

    In Amerika wäre dieser Dealer sicher kein großes Problem mehr. Unsere Polizisten sollten sich bei tätlichen Angriffen mit der Waffe wehren dürfen.