Donnerstagsdemo

06. Dezember 2018 22:07; Akt: 06.12.2018 22:07 Print

Protestler zünden Pyros am Ministeriumsdach

Im Zuge der Donnerstagsdemo sind wieder tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Am Dach des Verkehrsministeriums wurden Pyros gezündet.

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Am Dach vom Verkehrsministerium haben Demonstranten am Donnerstagabend Bengalen gezündet.

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Die Donnerstagdemo, die am 6. Dezember zum zehnten Mal stattgefunden hat, zog heute vom Bahnhof Wien Mitte über die Hintere Zollamtsstraße und die Radetzkystraße zum Verkehrsministerium. Dort fand eine Zwischenkundgebung statt.

Danach führt die Route weiter zum Schwedenplatz und durch die Rotenturmstraße, den Hohen Markt und die Wipplingerstraße vor das Haus der EU, die Börse und die OPEC-Zentrale. "Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller Schwarz-Blau aus dem Verkehr zieht!", lautete die Botschaft des heutigen Protests.

Laut Veranstalter waren am heutigen Nikolaustag knapp 5.000 Menschen auf die Straße gegangen.

Laut Polizei gab es wegen der spektakulären Pyroshow am Dach des Verkehrsministeriums keinen Einsatz. Die Demonstranten sind wohl von selbst wieder vom Dach geklettert. Bis auf den Zwischenfall ist die Demo demnach ruhig verlaufen.



Am 29. November spielte Willi Resetarits bei der der Donnerstagsdemo auf. (Quelle: Video3)

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • zimbo am 06.12.2018 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kriminelle mit Narrenfreiheit !

    Wann wird ihnen jemand das Handwerk legen ?

  • kreereiwa am 06.12.2018 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Beruhigend ...

    zu wissen wie gut unsere Ministerien bewacht sind.

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  • Nebbichklopfer am 07.12.2018 07:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Niedlich

    Würden das Rechte tun, hießen diese sicher nicht Protestler (oder Aktivisten), sondern wäre die Rede von versuchtem Staatsstreich, antidemokratischen Verhalten, Eskalation der Gewalt etc.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Deptslave am 07.12.2018 13:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verrückte Zeit

    Das geht zu weit, was kommt als nächstes ?

  • Anna am 07.12.2018 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    So nicht ...

    Ich bin sehr FÜR die neuen Donnerstagsdemos, aber DAS muss nicht sein. So werden die ganzen friedlichen Demonstranten in ein schlechtes Licht gestellt.

  • Woody79 am 07.12.2018 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    wehe die blauen demonstrieren

    Ist das heutzutage Standart? Hat die andere Seite damals bei der roten Regierung demonstriert und solche sinnbefreiten Aktionen gerissen? NEIN! Frag mich was so schlecht an der jetzigen Regierung sein soll. Besser als sie vorherige ist sie allemal.

  • fred fuerstein am 07.12.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Sofort verbieten

    Einen besonderen Dank an die Rot/Grüne Stadtregierung einen besonderen Dank an die Gewerkschaften und einen besonderen Dank an alle unzufriedenen Demonstranten die jetzt freiwillig auf die Sozialen Neuleistungen der neuen Regierung verzichten werden !! Die Donnerstagdemo nur mehr in der Prater Hauptallee oder auf der Donauinsel zw. 0.00"- 3" Nachts erlauben Lieber Herr Bürgermeister und diese Zündler müßen sofort zur Rechenschaft gezogen werden !! Jetzt geht zu weit wen ihr zustände wie in Paris verhindern wollt stellt diese Demos ein !!

  • Maverick am 07.12.2018 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist Anarchie

    Sehr beruhigend zu wissen, wie toll die Polizei unsere Staatseinrichtungen schützen kann oder will. Das hat sofortige Konsequenzen nach sich zu ziehen. Die Wiener Polizeispitze ist sofort zu suspendieren. Und die Staatsanwaltschaft gleich dazu, wenn hier nichts unternommen wird. Da hört sich der Spass jetzt nämlich auf.

    • Eckbert am 07.12.2018 08:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maverick

      Ja stimmt, bitte Herr Kickl tretten sie zurück!

    • Nebbichklopfer am 07.12.2018 08:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maverick

      Ihr Ansinnen in Ehren. Allerdings müßte dann rückwirkend einiges gleich mitaufgearbeitet werden, und das wäre halt wirklich unbequem. Stellen Sie sich vor, anno 2000 hätten Rechte aufgrund ihrer Gewaltbereitschaft (allerdings konsequent nur für politisch Genehme gebraucht; für die Unbotsamen hieße es dann natürlich Gewalttätigkeit) eine linke Regierung gezwungen, unterirdisch zur Angelobung zu marschieren. Irgendetwas von Festnahmen, Verfahren, Verurteilungen gar seither diesbezüglich vernommen? Weitere Beispiele gäbe es sonder Zahl.

    • don chuzpe y estragon am 08.12.2018 19:29 Report Diesen Beitrag melden

      sehr zackig unterwegs

      na sehr zackig unterwegs heute, gleich alle ins lager, lese ich da zwischen den zeilen ... wegen ein paar bengalischen feuern, die in den fußballstadien allerorts für stimmung sorgen. gleivch mit kanonen auf spatzen schießen, das hätten sie wohl gern. die polizei hat sich ziemlich korrekt verhalten. übrigens, was anarchie bedeutet, scheint ihnen auch fremd.

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