Donnerstag bis Samstag

12. März 2019 11:50; Akt: 12.03.2019 13:58 Print

Drei Tage hintereinander nun Demos in Wien

Diverse Groß-Demonstrationen sorgen von Donnerstag bis Samstag drei Tage lang für Staus auf Wiens Straßen: "Heute" hat alle Fakten.

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Sie protestieren gegen die Bundesregierung und die Klimakrise: Tausende Demonstranten werden diese Woche jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag für ordentlichen Trubel in der Stadt sorgen.

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Donnerstag: "Es ist wieder Donnerstag"

Unter dem bereits bekannten Motto demonstrieren über 1.000 Menschen zum 21. Mal gegen Türkis-Blau bei der Donnerstags-Demo. "Diese Regierung verfolgt eine unverschämte Umverteilung von Arm nach Reich. Wer hat, dem wird gegeben. Das ist grob und fahrlässig, gemein und gefährlich. Wir wollen eine andere Ökonomie. Wir wollen Privilegien und Luxus für alle!" kündigt die Gruppe "Do" auf ihrer Facebook-Veranstaltungsseite an.

Die Menge versammelt sich um 18 Uhr im Bruno-Kreisky-Park in Margareten, marschiert um ca. 18. 30 Uhr los und beendet ihre Route gegen 22 Uhr. Diese führt vom Margaretengürtel über die Linke Wienzeile, den Gumpendorfer Gürtel und die Sechshauser Straße schließlich zum Auer-Welsbach-Park beim Schloss Schönbrunn.

ÖAMTC-Experten rechnen mit Verzögerungen auf allen angrenzenden Straßenzügen, kurzfristigen Straßensperren und Ab- bzw. Umleitungen.

Freitag: "Fridays for Future" und weitere Klima-Demos

Gleich sechs Demos auf verschiedenen Routen sollen auf die weltweite Klimakrise aufmerksam machen. In Wien demonstrieren Schüler bereits seit mehreren Wochen unter dem Motto "Fridays for Future" im Stil ihres Vorbilds Greta Thunberg.

"Wir befinden uns in einer Klimakrise. Die derzeitigen Entscheidungsträger handeln nicht schnell genug. Sie setzen die Zukunft von uns jungen Menschen aufs Spiel. Wir sagen Stopp!" heißt es in der Facebook-Veranstaltung.

Folgende Routen sind von ca. 10 bis 12 Uhr geplant:

1. Schottentor - Universität - Ring - Burgtor - Heldenplatz
2. Stiftskirche - Mariahilfer Straße - Babenbergerstraße - Ring - Burgtor - Heldenplatz
3. Karlskirche - Resselpark - Kärntner Straße - Ring - Burgtor - Heldenplatz
4. Hamerlingplatz - Kupkagasse - Josefstädter Straße - Stadiongasse - Ring - Burgtor - Heldenplatz
5. Hamerlingplatz - Invalidenstraße - Landstraßer Hauptstraße - Stubenbrücke - Wollzeile - Rotenturmstraße - Graben - Kohlmarkt - Michaelerplatz - Heldenplatz

Außerdem gibt es eine sechste Demo von ca 10 bis 16 Uhr:

6. Heldenplatz - Ballhausplatz - Löwelstraße - Metastasiogasse - Minoritenplatz - Bankgasse - Josef-Meinrad-Platz - Ring - Julius-Raab-Platz - Gleiskörper Uraniastraße - Radetzkystraße

Der ÖAMTC warnt vor erheblichen Verzögerungen im Innenstadtbereich, besonders betroffen sein werden Ring, Franz-Josefs-Kai, Praterstraße, Untere Donaustraße und die Linie 2. Meiden Sie die Innenstadt, so gut es geht.

Samstag: "#Aufstehn gegen Rassismus"

Die Großdemo der Volkshilfe kommenden Samstag will ein Zeichen für Flüchtlinge und Menschenrechte setzen. "Wir stehen für Solidarität und lassen nicht zu, dass uns die schwarz-blaue Regierung durch Rassismus und Sozialabbau spaltet", heißt es auf der offiziellen Website der Veranstaltung.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Platz der Menschenrechte, die Route führt über den Kärntnerring in die Innenstadt und über die Operngasse wieder zurück zum Karlsplatz. Die Demo soll bis ca. 18 Uhr dauern. Es werden bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet.

Die Empfehlung des ÖAMTC: Ring und Zweierlinie meiden, großräumig ausweichen. Staus sind vor allem am Ring zwischen Schwarzenbergplatz und Burgtheater, auf der Rechten Wienzeile, in der Operngasse sowie auf der Zweierlinie zu rechnen.

Fotos der Frauen-Demo in Landstraße Wien

Demo Weltfrauentag Landstraße

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(rfr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde M am 12.03.2019 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Bürgermeister!

    Das gehört schnellstens reduziert !

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  • Mimi am 12.03.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Komentar...

    Was das wieder Geld kostet!!!

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  • Abrid am 12.03.2019 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    Diese Demos sind komplett unnötig - wie wäre es wenn man mal gegen die Urheberrechtsreform der EU demonstriert (Artikel 13) - weil wenn das durchgeht (Abstimmung in 1,5 Wochen) dann wird es das Internet in Europa nicht mehr so geben wie wir es kennen - aber wichtiger ist es in Österreich vor RECHTS zu warnen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sabrina am 13.03.2019 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Da Heute mein Name so oft auftaucht

    Und ich das gar nicht bin, bin ich ab jetzt "Die neue Sabrina".

  • Hans am 13.03.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Top!

    Super Sache! Unsere Demokratie gehoert verteidigt!

    • Kritischer Geist am 13.03.2019 10:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Hans

      Indem man sich als schlechter Wahlverlierer zeigt und damit unter Beweis stellt, dass einem die Demokratie nur dann etwas wert ist, wenn man Wahlen gewinnt? Das ist heuchlerisch. Diesen Demonstranten geht es nicht um Demokratie. Sie würden gerne wieder linke Politik betreiben obwohl sie genau wissen, dass diese demokratisch NICHT legitimiert ist.

    • Dieter Diskovic am 14.03.2019 10:05 Report Diesen Beitrag melden

      Demokratiefeindlich???

      Demonstrationen sind nicht demokratiefeindlich, sondern ein GRUNDRECHT der Demokratie. Demonstriert wird übrigens nicht gegen das Wahlergebnis, sondern die katastrophale und arbeiterfeindliche Politik dieser Regierung.

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  • Nanash Felber am 13.03.2019 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Nanash

    Finde es die beste Möglichkeit etwas zu zeigen und etwas gegen diese Skandalregierung zu tun. Friedlich und bestimmt.

    • Kritischer Geist am 13.03.2019 09:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Nanash Felber

      Es ist halt nur eine kleine linke Minderheit, die diese Regierung für einen Skandal hält - klein zwar, aber durchaus laut. Und diese Minderheit wäre gut beraten, sich über die Prinzipien der Demokratie zu informieren.

    • Palindrom am 13.03.2019 14:15 Report Diesen Beitrag melden

      ein kleiner denkfehler

      lieber kritischer geist. das demonstrationsrecht ist in der verfassung verankert. das aus einem guten grund. solange demonstrieren möglich ist, leben österreicher in keinem faschistischen system, wo jeder der den regierenden nicht passt, mund- und dan tot gemacht werden kann. haben schon alles in europa gehabt. niemandem ist damit geholfen, und schon gar nicht dem "kleinen man", der von dieser situation zu profitieren glaubt.

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  • Andrea am 13.03.2019 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Hunde

    Wer demonstriert gegen die Unterdrückung der Hundehalter?

  • mopsi am 13.03.2019 05:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fr

    für Senkung der Mietkosten und Lebensmittel ,höhere Löhne und dergleichen demonstriert keiner....

    • Maria am 13.03.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Donnerstag

      Genau diese Themen wurden auch auf der Donnerstagsdemo angesprochen! Genau dafür gehen diese Menschen auf die Straße

    • Kritischer Geist am 13.03.2019 13:02 Report Diesen Beitrag melden

      @Maria

      Die Menschen gehen auf die Straße, weil wir eine nicht-linke Regierung hätten. Und diese Menschen würden sich sogar für eine Erhöhung der Mietkosten aussprechen, wenn die Regierung das Gegenteil vorgeschlagen hätte. Hier wird Fundamentalopposition als politischer Widerstand inszeniert, weil das zum Gefühl moralischer Überlegenheit führt. Aber all das ist derartig durchschaubar, dass es schon fast schmerzhaft peinlich ist.

    • Dieter Diskovic am 14.03.2019 10:07 Report Diesen Beitrag melden

      Einfach falsch!

      Sorry, aber die Mietpreise und höhere Löhne sind ein DAUERTHEMA der Donnerstagsdemos! Informieren sie sich oder gehen sie mit, aber verbreiten sie keine Unwahrheiten.

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