Vor Wiener Parlament

14. März 2018 19:49; Akt: 14.03.2018 21:00 Print

Erst griff er Polizisten an, nun ist er auf freiem Fuß

Jener 26-jährige Mann, der am Dienstag in der Wiener Innenstadt einen Polizisten aus dem Auto zerren wollte, befindet sich nicht mehr in Polizeigewahrsam.

Parlament Ausweichquartier am Heldenplatz in Wien. (Bild: picturedesk.com)

Parlament Ausweichquartier am Heldenplatz in Wien. (Bild: picturedesk.com)

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Nach der Attacke eines Afghanen auf einen Polizisten vor dem (provisorischen) Parlament in Wien am Dienstag, herrscht in Polizeikreisen Unverständnis und Entsetzen. Denn wie "Heute" erfuhr, soll der 26-Jähriger wieder auf freiem Fuß sein.

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"Was ist das für eine Signalwirkung?", zeigt sich ein Beamter gegenüber "Heute" schockiert. Der 26-Jährige hatte kurz nach 8.00 Uhr einen Polizisten am Heldenplatz attackiert - "heute.at" berichtete.

Der afghanische Staatsbürger sprach den Beamten an, der gerade im Auto saß und eine Überwachungstätigkeit durchführte.

Angreifer mit Pfefferspray abgewehrt

Während des Gesprächs ergriff der 26-Jährige den Polizisten plötzlich an seiner Bekleidung und versuchte, ihn aus dem Auto zu zerren.

Der Beamte konnte die Attacke daraufhin erfolgreich mit einem Pfefferspray abwehren. Dabei erlitt der Angreifer leichte Verletzungen. Anschließend konnte der 26-Jährige festgenommen werden. Der Polizist blieb bei dem Angriff unverletzt.

Die Ermittler des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) führten die Einvernahme des Verdächtigen durch.

Strache äußerte sich zu jüngsten Attacken

Vizekanzler Heinz-Christian Strache hatte sich am Dienstag zu den jüngsten Attacken in Österreich geäußert und forderte härter gegen Gewaltverbrecher vorzugehen.

Hier erschoss Soldat den Angreifer

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(lie/wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nil am 14.03.2018 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was sonst

    Wie lange muss der ÖsterreicherInnen diese zweiklassen Justiz noch ertragen , wenn sich nich bald was ändert wird es Österreich in dieser Form nicht mehr geben. Leider will es kein Politiker sehen das es schon 1 Minute vor 12 ist.

    einklappen einklappen
  • Susan gb am 14.03.2018 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    und da sollen die Polizisten Freude haben an der Arbeit

  • Blinki am 14.03.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das geht gar nicht

    Bitte was geht da ab,was ist da los?warum bekommt der keine Strafe??????

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Elfi am 10.04.2018 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Bittte korrigieren

    In der Türkei sind über 50.000 Menschen, genauer gesagt Erdogan Gegner (vorallem Lehrer, Polizisten, Anwälte usw. darunter auch über 600 Kleinkinder mit ihren Müttern) verhaftet worden. Es wurden und werden auch hier Listen erstellt. Der Mann wusste nicht, dass er auf einer sochen Liste stand und wollte seinen Reisepass verlängern. Man wollte ihmseinen Pass wegnehmen. Er lief mit Pass raus und bat die österr. Polizisten um Hilfe. Sie rannten ihm hinterher und erzählten, dass er jemanden verletzt hätte. Es stellte sich heraus, dass er nichts gemacht hat und wurde am selben Tag entlassen.

  • Tine am 15.03.2018 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ungarn

    Wir sollten uns ein Beispiel an Ungarn nehmen! Angriffe auf Polizei werden dort automatisch als Terrorangriff deklariert! Ein Steinewerfer wurde zu 7 Jahren verurteilt!!!!!

  • Idefix am 15.03.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Veränderung von Tatsachen

    Na vielleicht hat er nur nach dem Weg gefragt, oder sich in den Innenraum des Fahrzeugs hängend einen Kreislaufkollaps erlitten. Ich sags ja immer, es ist alles nur Interpretationssache... Der wollte wissen wie spät es ist und hatte durch den Pfefferspray plötzlich 12 Dioptrien beidseits... und wer ist schuld - die Polizei

  • entschleiert am 15.03.2018 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Aber wehe

    Bei der Polizei findet man einen FPÖ Kugelschreiber. Die armen Hascherl von der Polizei bekommen solch Ungerechtigkeit andauernd zu spüren und wissen exakt, warum dort bestimmte Kugelschreiber aufliegen. Unter RotGrünInnen steht die Polizei auf verlorenem Posten.

  • James White am 15.03.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn!!!!!!

    Wenn das ein Österreicher macht, ist er sofort in U-Haft und bekommt, Wiederstand gegen die Staatsgewalt! Wahnsinn!!!!!