Ringsperre erwartet

15. Mai 2019 10:20; Akt: 15.05.2019 14:35 Print

Großdemo fordert am Sonntag „Europa für Alle“

Eine Woche vor der EU-Wahl am 26. Mai ziehen tausende Demonstranten durch Wien, um ein Zeichen für ein soziales und gerechtes Europa zu setzen.

Großdemo fordert am Sonntag

Großdemo fordert am Sonntag "Ein Europa für Alle" (v.li. Anny Knapp, Obfrau Asylkoordination Österreich; Alexander Egit, Geschäftsführer Greenpeace in Zentral- und Osteuropa; Lena Jäger, Projektleiterin Frauenvolksbegehren; Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn; Erich Fenninger, Geschäftsführer Volkshilfe Österreich) (Bild: #aufstehn/Alex Gotter)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am 19. Mai, eine Woche vor der EU-Wahl, werden europaweit hunderttausende Menschen im Rahmen des Aktionstags "No to Hate, Yes to Change: One Europe for all!" auf die Straße gehen und zur Teilnahme an der Wahl am 26. Mai aufrufen.

In Österreich lädt die Initiative #aufstehn gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus der Zivilgesellschaft unter dem Motto "Ein Europa für Alle!" zur Demo mit anschließendem Fest am Wiener Heldenplatz.

"Noch nie war diese Wahl so wichtig: In vielen Staaten schüren nationalistische Parteien und autoritäre Politiker Hass, jetzt wollen sie auch auf EU-Ebene ihre Macht ausbauen. Aber auch die EU selbst folgt zu oft den Interessen der Mächtigen und Konzerne und nicht denen der Bürger", heißt es auf der Facebook-Seite der Veranstalter.

"Es geht um die Zukunft Europas"

"Bei dieser Wahl geht es um die Zukunft Europas. Wir wollen und dürfen Europa nicht dem Hass überlassen, der alles überlagert, uns spaltet und lähmt. Wir brauchen ein Europa, das Demokratie und Menschenrechte schützt, die Macht der Konzerne einschränkt, endlich Maßnahmen gegen die Klimakrise ergreift und gegen Diskriminierung kämpft", erklärt Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn, Initiatorin von "Ein Europa für Alle!" in Österreich.

Demo & Fest für "Ein Europa für Alle"

Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Christian-Broda-Platz (Mariahilf). Über die Mariahilferstraße, die Babenbergerstraße und den Burgring geht es dann zum Heldenplatz wo auch um etwa 22 Uhr das Veranstaltungsende stattfinden wird.

Für die musikalische Untermalung am Heldenplatz sorgen unhter anderem Ernst Molden und das Frauenorchester, Sigrid Horn oder "Hearts Hearts". Im Anschluss gibt es ein Rave mit "Kultur for President". Weitere Informations zum Programm gibt es online hier.

ARBÖ rechnet mit Ring-Sperre

Der ARBÖ warnt vor Stau und ruft dazu auf, auf die Öffis umzusteigen: "Sollten wie erwartet um die 10.000 Personen an der Demo teilnehmen, muss mit längeren Sperren am Ring gerechnet werden. Es gilt die betroffenen Straßen und Plätze zu meiden. Die U-Bahnlinien sind von den temporären Verkehrssperren nicht betroffen", so Verkehrsexperte Jürgen Fraberger.

Laut Polizei Wien wird es entlang der Demo-Route zu tempöraren Straßensperren kommen. Angezeigt wurden vom Veranstalter zwischen 5.000 und 10.000 Teilnehmern.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(lok)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Höabsch 2. Bezirk am 15.05.2019 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kasperln

    DIESE Demonstration würde ich nur in der Wiener Kanalisation genehmigen, da hätten diese Herr, Damen und irgendetwas schaften 2.400 km Platz sich mit ihrem Anliegen auszufalten

    einklappen einklappen
  • Wiener am 15.05.2019 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Habt ihr nichts Vernünftiges zu tun?

    Da werden wieder die Berufsdemonstranten aus allen Ecken gekrochen kommen, Leute die bis heute nicht realisiert haben dass sie den falschen Baum anbellen. Niemand will einen Europa-Eintopf, nicht mal die Bevölkerung unter sich. In Belgien sind sich die Flamen und Wallonen bis heute nicht grün, in Spanien wehren sich die katalanischen Separatisten, die Ukraine, Basken, Schottland, Irland, Italien mit der Lega Nord usw., alle wollen weg und für sich sein. Eintopf funktioniert nirgends, z.B. Amerika: China-Town, Harlem, Little Italy ... also hört endlich auf zu träumen!

    einklappen einklappen
  • Erich Menon am 15.05.2019 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Get a life

    Wie lange müssen wir ubs diese unnötigen Demos eigentlich noch bieten lassen? Ihr Linken habt die Wahlen verloren, akzeptiert das endlich. Und der Druck der Straße wird weder Neuwahlen noch Sympathtien für euch bringen. Eher das Gegenteil wird bewirkt werden. Also, sucht euch einen Job oder ein Leben oder sonst was und lasst nicht immer den Steuerzahler für eure Demos zahlen. Geht das? Danke, ganz lieb.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • erica27 am 15.05.2019 20:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man

    ... kennt noch immer nicht den Unterschied zwischen Nationalisten und Nationalsozialisten! Erschreckend!

  • gfellner am 15.05.2019 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Völkerwanderung?

    Kann die Bevölkerung nicht einfach nur spazieren gehen, wenn sie das unbedingt wollen? Wir haben doch schöne Plätze: Lobau, Praterauen, Wienerwald, Donauinsel.. Müssen immer Straßenzüge gesperrt werden nur weil ein paar hundert oder tausend Menschen wieder einen neuen Namen für eine Demo erfunden haben. Ärgerlich!

  • Der Sumpf am 15.05.2019 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    linke Satire

    Herrliches Kontrastprogramm zum Songcontest. Beschimpfungen von Volk und Politikern, an den Haaren herbeigezogene Behauptungen, zur Schau gestelltes Unwissen ... und alles völlig rechtens! Würden das Personen mit einer anderen Gesinnung tun wäre es rechtswidrig, verwerflich, kriminell und überhaupt müsste sofort jemand zurücktreten!

  • Erich Menon am 15.05.2019 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Get a life

    Wie lange müssen wir ubs diese unnötigen Demos eigentlich noch bieten lassen? Ihr Linken habt die Wahlen verloren, akzeptiert das endlich. Und der Druck der Straße wird weder Neuwahlen noch Sympathtien für euch bringen. Eher das Gegenteil wird bewirkt werden. Also, sucht euch einen Job oder ein Leben oder sonst was und lasst nicht immer den Steuerzahler für eure Demos zahlen. Geht das? Danke, ganz lieb.

  • Kannitverstan am 15.05.2019 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es fehlt ein Teil

    Ein Europa für alle Europäer wäre richtig, oder liegt in der englischsprachigen Bedeutung des Begriffes Change doch ein wenig Wahrheit?