Illegal vermietet

19. März 2019 05:30; Akt: 19.03.2019 07:10 Print

Hausbesorger sollen jetzt Airbnb-Detektive werden

Immer mehr Wohnungen der Gemeinde und der Gesiba werden illegal vermietet. Wiener Wohnen appelliert nun an Mieter und Hausbesorger, auf die Suche nach Airbnb-Vermietern zu gehen.

Hundertwasserhaus in Wien (Bild: Sabine Hertel)

Hundertwasserhaus in Wien (Bild: Sabine Hertel)

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Die Wiener Hausbesorger und Hausbetreuer sollen in Zukunft verstärkt auf Suche nach Airbnb-Vermietern gehen. Weil die illegale Vermietung von Wohnungen der Gemeinde und der Gesiba immer mehr zunimmt – "Heute" berichtete –, appelliert Wiener Wohnen nun an Mieter und Hausbetreuer, "verstärkte Verantwortung" bei der Beobachtung des Wohnungsumfelds einzubringen.

Sprecher Markus Leitgeb: "Wenn wir Wiederholungstäter erfolgreich gerichtlich kündigen wollen, dann braucht es auch mehr Zeugenaussagen." Erst kürzlich war es zu Vorfällen im Hundertwasserhaus (Landstraße) gekommen, weil dort mehrmals Touristen mit "Airbnb-Anfragen" an den Wohnungstüren geläutet hatten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mieter am 19.03.2019 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Rassistisches Vorgehen von Wiener Wohnen

    In unserem Haus gehen fremde Personen mit Koffern aus und ein. Für mich stellt sich die Frage, ab wann ist die Grenze der Duldung erreicht? Unsere arabischen Nachbarn bewohnen eine 3-Zi-Wohnung mit 5 Kindern. Zusätzlich werden mit einem Kleinbus regelmäßig andere arabische Mütter mit Kindern angekarrt, die für mehrere Monate hier wohnen. Die Wohnung ist viel zu klein und müsste wegen Überbelag geräumt werden. Wiener Wohnen weiß davon, tut aber nichts. Betrifft es aber europäische Gäste, die für 1-3 Tage Wien besichtigen, werden Mieter gegen andere Mieter aufgehetzt.

  • Unfassbar am 19.03.2019 06:00 Report Diesen Beitrag melden

    Rote Stasi-Methoden

    Was, wenn falsche Verdächtigungen erfolgen? Ich hatte so einen Fall im Gemeindebau. Wurde von einem Nachbarn angezeigt. Wiener Wohnen hat daraufhin eine Anzeige bei der Meldebehörde gemacht. Die wiederum haben Schnüffler losgeschickt und ungeheure Behauptungen aufgestellt. Erhielt eine Verwaltungsstrafe, die vom Verwaltungsgericht aufgehoben wurde, weil die Anschuldigen falsch waren. Aber der Prozess war nervenzerrend. Diese Vorgehensweise erinnert an Stasi-Methoden. Wiener Wohnen wäre gut beraten, in den eigenen Reihen Missstände aufzudecken!

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  • Maximillian am 19.03.2019 07:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ich dachte, 1945 ist vorbei!?

    Wer Personen gegen andere aufhetzt und sie womöglich auch noch falsch verdächtigt, fördert Hass und Missgunst. Mich erinnert das an die schlimmste Zeit im Krieg, als niemand mehr Vertrauen hatte, weil sogar dein bester Freund ein Spitzel sein konnte. Einfach unfassbar, wie sich Wien unter Häupl und Ludwig entwickelt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • SUN am 20.03.2019 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum, weshalb, wieso?

    m Jahr 2000 wurde das aus dem Jahr 1970 stammende alte Hausbesorgergesetz insoweit abgeschafft, als es für Dienstverhältnisse, die ab dem 1. Juli 2000 abgeschlossen wurden, nicht mehr anzuwenden war. Für Dienstverhältnisse, die vor diesem Zeitpunkt abgeschlossen wurden, steht es bis heute in Geltung. Die Zahl der Personen, die unter den Geltungsbereich fallen, hat sich in den letzten 10 Jahren von ca. 30.000 auf etwa 10.000 reduziert. Die Tätigkeiten werden immer mehr von Reinigungsfirmen erledigt. Begründet wurde dieser Schritt damals vor allem mit den hohen Kosten für eine Hausbesorgerin/einen Hausbesorger, die in erster Linie auf den Anspruch auf eine Dienstwohnung und dem damit verbundenen strengen Kündigungsschutz zurückgeführt wurden. Tatsächlich haben sich diese Kosten seither zum Teil reduziert, gleichzeitig wurde jedoch immer häufiger von vielen Hausbewohnerinnen/Hausbewohnern beklagt, dass die von Reinigungsfirmen erbrachten Leistungen nicht mit jenen von Hausbesorgerinnen/Hausbesorgern mithalten können. Ich möchte jetzt gerne wissen, hat es was gebracht?

  • die Regierungen sind eine Frechheit am 19.03.2019 20:21 Report Diesen Beitrag melden

    airbnb gehört besteuert, reguliert

    wie dumm sich die Stadtregierung, die Bundesregierung wiedermal stellt. Die Leute sollen sich gegenseitig denonzieren anstatt dass sie selber nachforschen. zB. auf der airbnb Seite nachsehen welche Wohnungen angeboten werden. Ausserdem gehört schon längst ein Gesetz zur Regulierung von solchen Vermietungen her undzwar für alle Wohnungen, nicht nur Gemeindebau. Und warum brauchen die airbnb-Vermieter keine Abgaben und Steuern zahlen? Weil die meisten Vermieter Wohlhabende sind oder gleich Gesellschaften, Konzerne Die verdienen sich ne goldenen Nase und hauen nebenbei den Wohnungsmarkt zusammen

  • an airbnb verdienen die Wohlhabenden am 19.03.2019 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    Benachteiligung

    Das Ganze ist wiedermal eine Benachteiligung der Bevölkerung ohne Vermögen, ohne Besitz. Die Ärmsten der Armen die in Wohnungen von Wiener Wohnen wohnen müssen dürfen kein Zimmer vermieten, die Wohnung nicht mal für 2 Tage vermieten. Alle Anderen dürfen das und gerade Leute die eh schon viel Geld haben verdienen sich mit airbnb und Ähnlichem Geld dazu. Und das vollkommen unversteuert. Die Regierung, das Rathaus macht nur Politik für die Wohlahbenden und das "gewöhnliche" Volk ist zu dumm das zu bemerken. Die spö sind ohnehin die schlimmsten Heuchler und alles andere als sozial.

  • Free am 19.03.2019 13:37 Report Diesen Beitrag melden

    Meldung kann nur der Mieter machen

    Der Hausbesorger hat keine Befugnisse bzw. kann nur der Mieter die Meldung beim Wiener Wohnen machen. Auch laufen mehrere Strafverfahren gegen Wiener Wohnen und der Beamten wegen des Betrugs. Auch die Schulden von 5 Mrd. Euro beim Wiener Wohnen und da ermittelt die Staatsanwaltschaft und Justiz. Da hat der jetzige Bürgermeister Michael Ludwig ein gewaltiges Problem, weil er in dieser Zeit als ehemaliger Wohnbaustadtrat verantworlich war. Und das ist ein Faktum!

  • chraska am 19.03.2019 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    Hauswartspione

    Warum sollten Hausbesorger nicht so eine Spioniertätigkeit für die GW ausüben. Arbeiten ja manche auch als Waste-Watcher oder als deren Helfer in dem großen Netz.... Muß man für eine GW-Wohnung schon etwas tun. ...Kriegt ja nicht jeder eine Hauswartwohnung. Schön brav sein......Außerdem stehen soviele Gemeindewohnungen Jahre leer und warten auf Lieblinge, die da kommen werden und gleich eine Wohnung bekommen. Z.B. 20.Bezirk.