Anzeige erstattet

07. April 2017 16:31; Akt: 07.04.2017 16:31 Print

Illegale Sex-Partys in Favoriten aufgeflogen

In einer Privatwohnung in Favoriten wurden illegale Sex-Partys veranstaltet. Der Organisator der Partys wurde nun in flagranti erwischt und angezeigt.

Die Sex-Partys fanden in mehreren Privat-Wohnungen statt. (Bild: Symbolbild/Fotolia)

Die Sex-Partys fanden in mehreren Privat-Wohnungen statt. (Bild: Symbolbild/Fotolia)

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Erfolg für die Ermittler des Referates für Prostitutions-Angelegenheiten der Landespolizeidirektion Wien: Die Beamten waren schon seit mehreren Monaten dem Betreiber eines Escort-Services (60) auf der Spur. Der Österreicher organisierte in mindestens vier Wiener Wohnungen illegale Sex-Partys.

Am Donnerstag wurde eine dieser Wohnungen in der Sonnleithnergasse (Favoriten) durchsucht und zahlreiches Beweismaterial sichergestellt. Fünf Männer – Österreicher im Alter von 40 bis 55 Jahren – sowie drei Polinnen und eine Kubanerin im Alter von etwa 30 Jahren wurden wegen der Teilnahme an der Sex-Party angezeigt.

Gut situierte Kunden
Ob die Frauen – die allesamt kein notwendiges Gesundheitszeugnis vorweisen konnten – freiwillig (gegen Entgelt) bei den Partys mitgemacht haben oder, ob Menschenhandel im Spiel ist, wird laut Wolfgang Langer, Leiter des Prostitutions-Referates, noch ermittelt. Die gut situierten Kunden mussten für die Teilnahme an den Partys 150 bis 300 Euro hinblättern.

Der 60-jährige Organisator erhielt eine Anzeige wegen Betrieb eines illegalen Prostitutions-Lokales. Ihm droht nun eine Geldstrafe von 1.000 bis 7.000 Euro. Der Österreicher bewarb die Sex-Partys umfangreich auf einer Escort-Service-Homepage – inklusive detaillierter Daten- und Preis-Angaben sowie Vorstellung der etwa 50 Prostituierten.

Sex-Partys in mehreren Wohnungen
Ob der Betreiber des Escort-Service allein agiert hat, ist noch nicht sicher: "Wir ermitteln derzeit, ob es vielleicht noch Hintermänner gibt", erklärt Langer. Fix ist, dass es noch weitere Wohnungen gibt, in denen die Sex-Partys stattfanden. Eine davon soll sich in Liesing befinden, zwei weitere müssen noch lokalisiert werden. Laut Langer laufen die Ermittlungen derzeit auf Hochdruck.

Rotlicht-Lokal geschlossen
Im Rahmen der Schwerpunkt-Aktion gegen Prostitution wurde am Donnerstag zudem ein illegales, von Asiaten betriebenes Bordell auf der Laxenburger Straße aufgrund schwerer technischer Sicherheitsmängel geschlossen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Harald am 07.04.2017 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    343 Vergewaltigungen gehts noch!!

    Wenn interessieren Illegale Sexpartys? 343 Vergewaltigungen in Wien!!! Ist um ein vielfaches Zuviel! Und Wien soll eine sichere Stadt sein? Da läuft etwas falsch!

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  • TantePolly am 07.04.2017 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Frage:

    Wie organisiert man eine legale Sex-Party? Muss man die vorher so wie eine Demonstration anmelden?

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  • Johndoe am 07.04.2017 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Party schmeißen ist illegal?

    War wirklich diese "Party" illegal oder die Prostituierten?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Huber H. am 10.04.2017 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit

    unsere Gesellschaft ist sehr stark mit Sex infiziert angefangen von Radio Sender bis TV da wunderts ihr euch noch das ich nicht lache... SCHAUTS MAL WIE ES FRÜHER WAR? das war nicht so stark verbreitet!

  • Igor am 07.04.2017 22:31 Report Diesen Beitrag melden

    Ja

    Joooooooooooooooo

  • Alex King am 07.04.2017 15:29 Report Diesen Beitrag melden

    Lächerliche Polizei in Österreich

    Dann sollte die Polizei auch mal handeln!!!! meine Freundin wurde in der strassenbahnlinie 6 begraptscht und genötigt.... als ich sie endlich dazu gebracht habe eine anzeige zu machen (es war ihr unangenehm) wollte der polizist garkeine anzeige aufnehmen weil die angeblich nicht zuständig sind (vorfall war in einem anderen bezirk)... sie soll bitte dort hinfahren eine anzeige machen und da kommt sowieso nix raus... ich hab mehrmals gesagt dass die wienerlinien die fotos schon gesichert haben und nur auf die anzeige warten.... nach langem hin und her hat er dann wiederwillig die anzeige aufgen,

    • Gerhard am 08.04.2017 13:54 Report Diesen Beitrag melden

      Ohne

      Nicht zuständig! Das ist einmal das erst das man zu hören kriegt. Heuzutage kannst eine Anzeige von überall machen. Ein Knopfdruck und sie wird weitergeleitet. Muss ja nach dem Täter auch überall gefahndet werden und nicht nur im 6er und in dem Bezirk wo er zugeschlagen hat. Aber wenn man sich die Statistik ansieht, weiss man sofort, das das nichts mit dem ungebremstem Zustrom an sogenannten Asylsuchenden zu tun hat. So wie auch immer gesagt wird, das die Zunahme der Eigentumsdelikte nichts mit der Öffnung der Grenzen zu tun hat. Ach du armes Österreich!!!!

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  • der Wiener am 07.04.2017 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    Es ist anscheinend wichtiger nicht bezahlte Steuern von "Sexpartys" bei denen niemand zu Schaden kam strafrechtlich zu verfolgen, als etwas gegen die unglaubliche Zahl von 343(!!!) Vergewaltigungen zu machen!?! Dieses Land ist ja anscheinend wirklich nicht mehr zu retten!

    • Pferdetaxi am 08.04.2017 11:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @der Wiener

      Eine kleine Chance der Rettung besteht ja noch - die nächsten Wahlen! Es ist zu hoffen, das viele Wähler wissen werden, was zu tun ist ...

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  • TantePolly am 07.04.2017 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Frage:

    Wie organisiert man eine legale Sex-Party? Muss man die vorher so wie eine Demonstration anmelden?

    • chef am 07.04.2017 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @TantePolly

      einfach kein geld dafür verlangen, dann sollte es legal sein

    • Mario am 07.04.2017 15:59 Report Diesen Beitrag melden

      Wann / wo

      Bitte Bescheid geben wenn es soweit ist !

    • Kin1493 am 07.04.2017 16:07 Report Diesen Beitrag melden

      oder so

      Oder eine freiwillige Spende!!

    • Pferdetaxi am 08.04.2017 11:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @chef

      Genau ... "frei Spende" ab 200,- Euro ... und davon 50% offiziell der Flüchtlingshilfe widmen - dann wären es sicher die "Guten"

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