3 Polizisten verletzt

06. April 2019 15:08; Akt: 07.04.2019 12:32 Print

Mit 222 km/h durch Wien gerast, Polizei gerammt

Ein 19-Jähriger lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd in einem gestohlenen Auto. Er und seine Beifahrerin wurden mehrfach angezeigt.

Mit diesem gestohlenen Auto war der Raser unterwegs. (Quelle: APA/Wien heute)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein 19-Jähriger und seine gleichaltrige Beifahrerin waren am Freitagmorgen in einem gestohlenen Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in Wien-Brigittenau unterwegs. Ein Zeuge alarmierte die Polizei – er hatte den Verdacht, dass der Lenker betrunken sei. Die Einsatzkräfte hatten das Fahrzeug rasch eingeholt, der Lenker ignorierte aber alle Anhalteversuche und stieg stattdessen aufs Gas.

Drei Polizisten verletzt

Während seiner Flucht mit bis zu 222 km/h überfuhr er mehrere Kreuzungen bei Rotlicht, verursachte einen Verkehrsunfall mit Sachschaden und gefährdete etliche andere Autofahrer. Er fuhr in Floridsdorf auf die A22 auf, wo er bei einem Anhalteversuch einen Streifenwagen rammte. Zwei Polizisten und ein Polizeischüler trugen Verletzungen davon.

Mit Zwangsgewalt aus Auto geschafft

Das schwer beschädigte Fahrzeug kam schließlich auf der Donauuferautobahn zwischen Nordbrücke und Strebersdorf zum Stillstand. Die beiden Österreicher weigerten sich, das Auto zu verlassen, und wurden mit Zwangsgewalt aus dem Fahrzeug geholt und festgenommen.

Es stellte sich heraus, dass das Fluchtfahrzeug kurz zuvor in Klosterneuburg gestohlen worden war. Darüber hinaus befand sich im PKW ein Safe, den der Mann nach eigenen Angaben aus einem Hotel in Niederösterreich entwendet hatte.

Zahlreiche Anzeigen

Der 19-Jährige wurde wegen schweren Diebstahls, schwerer Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl und vorsätzlicher Gemeingefährdung angezeigt, auch die Beifahrerin muss sich teilweise vor Gericht verantworten. Hinzu kommen noch etliche schwere Verwaltungsübertretungen, die im Zuge der Fluchtfahrt begangen worden waren. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(cty)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Noxx am 06.04.2019 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Mit 220 kmh

    Ist das für mich mordversuch

    einklappen einklappen
  • Friedrich am 06.04.2019 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Amtsbekannt

    Und wer nächste Amtsbekannte, der auf freiem Fuß angezeigt wird. Wetten!? Und österreichisch ist nur die Staatsbürgerschaft.

  • Bonanza66 am 06.04.2019 18:21 Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Jugend

    Ich hoffe die 2 wurden am Posten ordentlich geprügelt und geschlagen.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ogopogo am 07.04.2019 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    222 Kilometer pro Stunde!

    Ein Todeswunsch oder einfach nur dumm? Ich sage beides.

  • Seven am 07.04.2019 00:21 Report Diesen Beitrag melden

    Ironie

    Immer diese Österreicher und diese Wiener.

  • Versaute Gesellschaft am 06.04.2019 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Früher gab's...

    Arbeitslager das waren keine Sozialstationen! Hier konnte man zur Vernunft kommen, denn unvernünftige Abwechslung gab's da sehr wenig... Und den angerichteten Schaden kann der Täter auch -etwas langwierig- wieder gut machen.

  • Ein Bürger am 06.04.2019 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Danke Staat

    Nur angezeigt? In anderenfalls Ländern wird man schon für weniger verhaftet. Tolle Justiz, man fühlt sich als Bürger gleich viel sicherer!!

  • Nico am 06.04.2019 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer diese Österreicher

    Bestimmt war es wieder der Österreicher "Kara Mustafa"