Seestadt Aspern

12. Juni 2019 05:00; Akt: 12.06.2019 09:37 Print

Prügel-Video: Für Polizei ist Migrationspolitik schuld

Die Politik will den Vorfall in Aspern untersuchen. Die Seestadt ist trotzdem noch sehr sicher. Am Freitag gibt es dazu einen runden Tisch in Donaustadt.

Dieses Schock-Video kursiert derzeit auf WhatsApp.
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Zuerst hagelt es Schläge und dann, als das Opfer schon am Boden liegt, setzt es auch noch Tritte. So hat eine Teenie-Gang einen 15-Jährigen in der Seestadt krankenhausreif geprügelt.

Dieses Schock-Video kursiert derzeit auf WhatsApp (siehe Clip oben). Die Polizei sieht "sozial- und oft integrationspolitische Fehlentwicklungen, die nicht im Einflussbereich der Polizei liegen". Die Beamten könnten nur "die Symptome dieser Fehlentwicklungen abarbeiten". Das Grundproblem sei "von anderer Seite anzugehen", so ein Sprecher gegenüber "Heute.at". Gemeint ist die Politik.

Kein "Gewalt-Hotspot"

Und die Politik reagiert: Für den zuständigen Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) ist der Vorfall "schockierend". Die MA11 (Jugendamt) prüfe den Vorfall. Donaustadts Bezirkschef Ernst Nevrivy (SPÖ) will bei einem runden Tisch am Freitag gemeinsam mit Polizei und Jugendamt Lösungsansätze erarbeiten. Er betont aber, dass die Donaustadt ein "sehr sicherer Bezirk" und die Seestadt "kein Gewalt-Hotspot" sei.

Weitere Reaktionen

"Die Gewaltbereitschaft speziell von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist enorm hoch", kommentiert Toni Mahdalik (FPÖ-Donaustadt) das brutale Video. Außerdem fordert er einen Sicherheitsstadtrat für Wien und härtere Strafen für Prügel-Banden.

Die Donaustädter NEOS dagegen wollen mehr Prävention und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeitern. "Wir brauchen insbesondere für Jugendliche dringend mehr präventive Angebote, damit es erst gar nicht zu solchen Vorfällen kommt", fordert Ferdinand Maier. "Immerhin geht es um die Sicherheit unserer Kinder", so Maier.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marie am 12.06.2019 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig!!

    Den politikern ist es doch wurscht , die ignorieren das , selbst nach den schlimmsten verbrechen an österreichern erzählt man uns immer noch das alles ok ist. Es ist eine schande was in diesem land passiert .

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  • Roman am 12.06.2019 06:37 Report Diesen Beitrag melden

    Disqualifizierte Politiker

    Vor zwanzig Jahren war Österreich ggü. heute ein Paradies auf Erden. Die Arbeitsmarktlage, der gerechtere Lohn, die kaum sichtbare Kriminalität, keine Muslimenforderungen, die Sicherheitslage für Frauen etc, etc.. Danke für nichts, liebe Angela und viele andere "Volksvertreter"...

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  • Ehklar am 12.06.2019 06:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Wir brauchen als Prävention eine Herabsetzung des Alters der Strafmündigkeit. Wenn jemand mit 13 schon ein Gewaltverbrecher oder sonstiger Serienkrimineller ist, braucht es für die Justiz auch Sanktionsmöglichkeiten. Wenn einer weiß, dass ihm eh nichts passieren kann, entwickelt er sich zu einem Kriminellen, der Schutz der Jugend geht hier nach hinten los.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • SIcherheitsberater am 13.06.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Wie lange noch

    müssen wir zusehen, wie unsere einst ruhige Stadt durch Clanmitglieder immer unsicherer wird, während die Kids der Verantwortlichen weit ab davon auf unsere Kosten beschützt werden ? Als erste Maßnahme gehört das Strafalter den heutigen Zeiten angepasst auf 12 herab gesetzt. Als weitere wichtige Maßnahme sollte die Rüdengasse wieder aktiviert werden, und derart kriminelle Jugendliche Gewalttäter, gesiebte Luft atmen müssen ! Oder will man weiter zuwarten, bis man wie in D. Gebiete hat, in welche sich selbst die Polizei nicht mehr hin getraut ?!

  • Hatscher am 13.06.2019 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    Genau der

    Ein Mitverantwortlicher ist der "Spritzer-Michi"

  • ray becker am 13.06.2019 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    so schauts aus

    was nutzen präventive massnahmen, wenn dem Elternhaus das aggressive verhalten wurscht ist? zu Migration gehören eben zwei dazu. und unsere zweiklassenjustiz fördert das noch. man fühlt sich als Österreicher inzwischen zweitklassig im eigenen land.

  • Esslinga am 13.06.2019 04:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seestadt

    Herr Bezirksvorsteher, wo leben Sie denn, mit ihren Aussagen, sichere Donaustadt und vor allem sichere See Stadt, haben Sie sich bei mir und vielen Esslingern disqualifiziert. Das unser bisher ruhiges Leben ist dahin, mit ihrem Bauwahn und damit Schaffung von zig Sozialwohnungen, und damit verbunden das Zuwandern von zwielichten Typen dafür sind Sie verantwortlich.

  • Epi am 13.06.2019 00:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schärfere Gesetze

    Typisch, PolitikerInnen versemmeln die Migrationsthematik und andere wie Sozialarbeiter und Polizei sollen es wieder ausbügeln. Gesetze wie zum Beispiel das Jugendstrafrecht anpassen wäre schon mal ein weitaus besserer und sinnvollerer Schritt in die richtige Richtung! Etwas mehr anstrengen, dann wird das auch was.