Wiener Ringstraße

17. April 2019 18:46; Akt: 17.04.2019 19:10 Print

Klima-Rebellen stoppen Verkehr mit Sitzblockade

Die Klimainitiative Extinction Rebellion mobilisiert in Wien: mit "zivilem Ungehorsam" und "Störaktionen" wollen die Aktivisten in der Hauptstadt auf den Klimaschutz aufmerksam machen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

"Die Zeit läuft uns davon. Wir stehen vor dem ökologischen Kollaps", mit diesen drastischen Worten will die internationale Initiative "Rebellion für das Leben" ("Extinction Rebellion") auf die Gefahr des Klimawandels hinweisen.

Seit dieser Woche ist die Organisation auch in Österreich aktiv: Gestartet wurde mit einem Training für "gewaltfreien zivilen Ungehorsam", an dem nach Angaben des Portals "oekonews.at" rund 100 Menschen teilgenommen haben sollen.

Am heutigen Mittwoch wurde das Erlernte offenbar auch schon in die Tat umgesetzt. Mit einer Störaktion am Wiener Ring auf Höhe des Rathauses sollte ein empfindlicher Verkehrsknotenpunkten getroffen werden.

Wie auf Bildern zu sehen ist, ließen sich mindestens 18 Personen auf dem Zebrastreifen nieder und weigerten sich wieder aufzustehen. Nebenan plakatierten Unterstützer mit dem Slogan "Klimanotstand". Die Klima-Rebellen mussten schließlich von Polizeibeamten einzeln von der Fahrbahn getragen werden.

Schweigender Trauermarsch

Der Sitzprotest am Mittwoch soll aber nicht die einzige Störaktion bleiben. Am Freitag will die Gruppe im Anschluss an den Klimastreik der Initiative "Fridays For Future" – diese versammelt sich zwischen 12 und 14 Uhr am Heldenplatz – einen "schweigenden Trauermarsch" von der Hofburg zum Rathaus abhalten.

Wien ist übrigens nicht die einzige Stadt, in der die "Rebellion für das Leben" auf die Straße geht. Seit Montag laufen Störaktionen in mehr als 80 Metropolen auf der ganzen Welt.

Die Bilder des Tages
Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(rcp)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kannitverstan am 17.04.2019 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nun, da gäbe es dann Gezeter

    wenn wir uns vor den Ferienflieger der Aktivisten legen.

  • Servus Snape am 17.04.2019 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für idioten haben nix besseres zum tun??????

    Alles idioten :)))

  • Harri am 17.04.2019 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Bei den Brennpunkten aktiv werden

    Aber das sollte man doch jetzt eher bei dem desolaten Atomkraftwerk machen, von welchem lt Zeitungsberichten eine grosse Gefahr auszugehen scheint bzw bei der EU Zentrale, dort wo die Gesetze geschrieben werden

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ernst am 17.04.2019 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    man könnte denken

    Wenn Wien nicht bald ein großes gesichertes Narrenhaus einrichtete geht es unter !! ...aber vielleicht ist es das schon

    • Honkler am 18.04.2019 00:14 Report Diesen Beitrag melden

      Lustig, nicht?

      Wir erleben gerade den Aufstieg einer Clownwelt.

    • Oliver am 18.04.2019 02:08 Report Diesen Beitrag melden

      Wird teuer

      Da muss man dann aber ganz Wien überdachen!

    einklappen einklappen
  • Django am 17.04.2019 20:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In der Stadt natürlich nicht so einfach

    Ich hätte einen Bauern mit Güllefaß mit Natur Dünger vorbei geschickt.

  • Harri am 17.04.2019 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Bei den Brennpunkten aktiv werden

    Aber das sollte man doch jetzt eher bei dem desolaten Atomkraftwerk machen, von welchem lt Zeitungsberichten eine grosse Gefahr auszugehen scheint bzw bei der EU Zentrale, dort wo die Gesetze geschrieben werden

    • Susanne Kienast am 18.04.2019 04:44 Report Diesen Beitrag melden

      Empörung wegen gebohrter Löcher

      Das böse Atomkraftwerk in dem Löcher in die Betonwand gebohrt wurden um die Installationen zu befestigen . Wäre es ihnen lieber gewesen , man hätte die Installationen angeklebt ? Bin keine Befürworterin der Atomkraft aber Technikerin . Hier wird nur ein Vorwand gesucht um plausibel Empörung der unwissenden breiten Masse los zu treten . Wie befestigen sie Rohrleitungen , Elektroinstallationen , etc. bei sich im Keller ? Richtig , sie bohren sie an .

    einklappen einklappen
  • Sender am 17.04.2019 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Küchenrolle vs. Hochwasser

    Wenn ich an Industriestaaten wie China, Indien oder die USA denke, dann kosten mich diese Aktionen ein müdes Lächeln. In diesen Ländern wäre Wien eine Provinzstadt.

    • Hans leberwursti am 17.04.2019 20:40 Report Diesen Beitrag melden

      Nur kritisieren reicht nicht

      Und was tun Sie? Außer zu sagen, was nichts bringt?

    • Sender am 17.04.2019 21:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hans leberwursti

      Meine Zeit auf dieser Erde in Frieden verbringen, dem Konsum bewusst und vorausschauend begegnen und meinen Nachkommen jene Werte vermitteln die es braucht um glücklich, froh und friedlich zu leben.

    einklappen einklappen
  • Anonym am 17.04.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    anonym

    Ja, ich finde es immer wieder gut, dass sich manche Menschen oder Gruppierungen für die Klima etc. einsetzten. Doch sowas hat auch seine Grenzen, da man mit solche ,,Sitz-Proteste, andere dadurch behindert. Vielleicht ist jemand gerade mit Auto unterwegs und hat ein Bewerbungsgespräch oder muss zum Arzt, oder Eltern bzw. Verwandte im Krankenhaus besuchen. Wenn man Klima oder was anderes protestieren will, ist schön und gut, doch man sollte sich so benehmen, dass man dabei andere NICHT-DEMO behindert. Mit freundlichen Grüßen

    • Hans leberwursti am 17.04.2019 20:39 Report Diesen Beitrag melden

      ACT now!

      Statt zu sagen, was nicht gut ist, wäre es sinnvoller sich zu überlegen, was man selbst tun kann, um die Regierung unter Druck zu setzen, um endlich deren kriminelle Untätigkeit zu beenden. Gute Ideen sind herzlich willkommen. Aber nicht nur deppert reden sondern auch danach handeln. Tell the truth and ACT as if the truth is real!

    einklappen einklappen