Blutbad

13. Januar 2019 08:04; Akt: 13.01.2019 08:06 Print

Wiener ging mit Axt auf 3-Jährige in Ungarn los

Das ungarische Dorf, in dem ein Wiener am Donnerstag ein Blutbad anrichtete, ist nach der Tat traumatisiert. Die Ermittler stoßen auf immer mehr Details. >>>

Der Tatort im ungarischen Kaptalanfa, etwa 165 km westlich der Hauptstadt Budapest. (Bild: picturedesk.com)

Der Tatort im ungarischen Kaptalanfa, etwa 165 km westlich der Hauptstadt Budapest. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Donnerstag im ungarischen Dorf Kaptalanfa im Westen Ungarns: Ein 57 Jahre alter Wiener soll im Haus seiner Lebensgefährtin und deren Familie ein schreckliches Blutbad angerichtet haben.

Wollte Familie auslöschen
Zur Zeit der Tat sollen sich neun Personen in dem Haus aufgehalten haben. Der Täter hatte neben einer Schusswaffe und einem selbstgebastelten Brandsatz offenbar auch eine Axt dabei. "Sein Ziel war es, die Familie auszulöschen", schreibt das ungarische Internetportal "Blikk.hu". Die 22-jährige Lebensgefährtin des mutmaßlichen Täters und ihr Vater sind tot, vier weitere Familienmitglieder wurden zum Teil schwer verletzt.

Mädchen mit Axt attackiert
"Es war furchtbar, als der Verrückte in unser Haus stürmte und um sich schoss, auf meinen Vater, meine kleine Schwester, die meine Mutter auf dem Schoß hatte. Als sie flüchten wollte, schoss er weiter auf sie", berichtete einer der Überlebenden der kinderreichen Familie.

Das Mädchen, erst drei Jahre alt, soll der Täter nicht nur mit Schüssen, sondern auch mit einer Axt attackiert haben. Sie schwebte auch am Samstag noch in Lebensgefahr, wie das Spital in Györ mitteilte.

Bevor sich der Täter selbst richtete, erschoss er offenbar auch seinen Pitbull, den er mit nach Ungarn genommen hatte.

Hintergrund
Der 57-jährige Wiener Johann H. hatte mit einem der Todesopfer, einer 22-jährigen Ungarin, eine Beziehung. Nachdem sich diese verschlechterte, kehrte die Frau zu ihrer Familie heim. Dorthin folgte ihr der Mann am Donnerstag. Als Motiv für das schreckliche Verbrechen wird sein schlechter Umgang mit der Zurückweisung durch seine Lebensgefährtin vermutet.

Ort traumatisiert
Die Bewohner von Kaptalanfa sind traumatisiert. Die 900-Seelen-Gemeinde kann nicht fassen, dass so etwas bei ihnen passieren kann. Der Bürgermeister der Ortschaft, Gaspar Csordas, sprach in ungarischen Medien von einer "furchtbaren Tragödie".

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • So ein am 12.01.2019 17:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwe.n

    Was ist mit den Leuten los? Wenn man dich trennt kann man schon mal wütend sein aber jemanden umbringen.. kleine Kinder mit der Axt attackieren? Gut daß er zumindest selbst weg ist...

  • TantePolly am 12.01.2019 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn eine 22-jährige, aus finanziellen

    Motiven, einem 57-jährigen den Verstand raubt, dann ist das halt gefährlich wenn der aus seiner Illusion wieder erwacht.

    einklappen einklappen
  • Wachmann am 12.01.2019 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    wie ich es vermutet hatte....

    Wiener pleite da zog er blutigen Schlussstrich Die Hintergründe des Amoklaufes von Káptalanfán liegen noch im Dunklen. Ein Insider, der nicht genannt werden will, bringt aber Licht in die mörderische Causa: Das Ganze sei ein Rachefeldzug gewesen: Wie in Wien gemunkelt wird, wurde der Mann, der in Scheidung lebte und sich in die Ungarin verliebt hatte, von der jungen Frau und ihrer Sippe ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Er hatte es im Leben zu einigem Wohlstand gebracht, fuhr eine rote Corvette, hatte im 22. Bezirk ein schmuckes Haus und am Ende nichts mehr.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Miloevic S. am 14.01.2019 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    meine studie...

    Ja es gab eine Studie in heute das 65 prozent der Österreicher psychisch krank sind ,aber ich glaube eher an 90 prozent!!!

  • Gerald am 13.01.2019 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Bedauerlicher einzelfall

    Bedauerlicher einzelfall haha, dann schaut nach wien. Aug um aug zahn um zahn, und die traumatisierten holen wir jz auch noch oder spenden

    • ready? am 13.01.2019 11:57 Report Diesen Beitrag melden

      Statistik

      Das Jahr is erst 2 Wochen alt. Die 2 Österreicher die in Krumbach und Ungarn (Johann-Wolfgang M.) gemordet haben verhageln dir komplett die Statistik. Weiters ein versuchter Mord in Wels zu Silvester, auch ein Österreicher. Also lass ma das mit den Vorurteilen, okay?

    einklappen einklappen
  • Ewald am 13.01.2019 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Presseförderung sonst futsch?

    Interessant, dass in diesem Fall der Vorname genannt wird. Ist man von heute sonst bei einschlägigen Straftaten gar nicht gewohnt. Übrigens wurden wieder Leserbeiträge gelöscht.

  • Droste am 13.01.2019 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslang

    im ungarischen Knast. Was macht der alte Bock mit einer 22 jaehrigen? Die Praeferenzen der aelteren Herren hier ist klar zu erkennen. Wiederlich!

    • So ein am 13.01.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn

      Sie haben keine Ahnung! "Ältere" LIEBEN eben jüngere Frauen. Sogar "ältere Frauen" lieben jüngere Frauen. Meine junge Frau habe ich erst gestern 4mal!!! geliebt!

    einklappen einklappen
  • Justus am 13.01.2019 05:58 Report Diesen Beitrag melden

    STRAFE

    Schade das er die Strafe nicht in Ungarn absitzen kann, bei uns hätte es wieder Fernsehverbot bei Schnitzel und Weib in Vordernberg gegeben